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Deabatte um Rekordvergütung: IG-Metall-Chef will Winterkorns Gehalt kürzen

dapdSo viel wie Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat 2011 kein anderer deutscher Spitzenmanager verdient - und ausgerechnet Berthold Huber segnete das Spitzengehalt ab. Jetzt will der Vorsitzende der IG Metall bei den Managergehältern eine Begrenzung einbauen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...823441,00.html
  1. #20

    Eigentümer

    Was ich nicht verstehe, ist, dass sich niemand über den Gewinn der Eigentümer aufregt. Die Familie Piech/Porsche hält über 75% der Stammaktien. Die bekommen also Milliarden an Gewinn, und zwar ohne etwas zu tun, wenn man von Beitrag absieht, den Ferdinand Piech im Aufsichtsrat leistet. Aber die anderen Mitglieder der Familie sitzen nur auf der Couch und sehen dem Vermögen beim Wachsen zu. Der Vorstand tut wenigstens etwas für sein Geld! Er ist in der Aktiengeselllschaft der eigentliche Unternehmer, denn die Eigentümer-Aktionäre bleiben passiv. Deshalb ist es auch schief, ihn mit einem Arbeitnehmer zu vergleichen, der im wesentlichen Anweisungen ausführt. Auch der hier zitierte Filialleiter bei Lidl bekommt vorgeschrieben, in welches Regal die Milch und in welches der O-Saft einzuräumen ist.
    Und im Übrigen: Keinem, der in diesem Land meint, zu wenig zu verdienen, ist es verwehrt, sich selbständig zu machen - und den Gewinn des Unternehmens für sich zu beanspruchen.
  2. #21

    Zitat von Megunfant Beitrag anzeigen
    Natürlich hat die Putzfrau auch was geschafft, aber eben nur für sich. Von Managerarbeit hängen eine Menge Arbeitsplätze ab. Wenn Winterkorn einen schlechten Job macht, dann leiden viele Arbeitnehmer darunter. Wenn er einen guten macht, dann profitieren viele Arbeitsnehmer davon. Das gilt für die Putzfrau oder den Sachbearbeiter nunmal nicht.

    Und so ehrenhaft das putzen auch ist, es gehört nicht viel dazu, es zu können. Top-Leistungen im Management können dagegen nur sehr wenige.
    kann wnterkorn überhaupt putzen ?
  3. #22

    Gewerkschaftsbonzen

    Zitat von Demokratischer_Beobachter Beitrag anzeigen
    A propos Vorbild: Die Gewerkschaftsbonzen, die so lauthals krakeelen, daß Wirtschaftsführer "zuviel" Geld verdienen: Wieviel Kohle scheffeln die selber? Mal bitte an die eigenen Nase fassen... Mich wundert nur, daß einfache Gewerkschaftsmitglieder denen nicht die Tür eintreten.
    Huber hätte es lieber, wenn die Boni an "verdiente" Betriebsräte wie Franz, Einenkel und Schäfer-Klug (alle Opel) für ihre erfolgreiche Arbeit für Opel gehen würde.
    Opel fährt immerhin seit Jahren hohe Verluste ein!
  4. #23

    Zitat von bendel77 Beitrag anzeigen
    Aber noch viel wichtiger:
    Ein Gewerkschaftsboss darf nicht mehr bekommen als der Durchschnittslohn der von ihm vertretenen Angestellten.
    Warum nicht auch ein Manager, Aktionär oder Firmenbesitzer?
    für die könnte doch auch das gleiche gelten.
    oder wir regeln das Steuersystem neu und legen fest, daß die Steuerprogerssion für Managergehälter und Firmengewinne nicht mit der Absoluten Höhe zunimmt, sondern mit dem Verhältnis aus Umsatz zu Arbeitslohn.
    Damit würden Arbeitgeber, die tatsächlich Arbeitsplätze schaffen und auch gut bezahlen, steuerlich belohnt.

    Eventuell Aufsichtsratsgelder müssen gespendet werden.
    das passiert ja im Fall der IG-Metall auch.
    die Bezüge aus Tätigkeiten im Aufsichtsrat werden an die Horst-Böckler-Stiftung abgeführt.
    Das wird auch jährlich in einer entsprechenden Publikation dokumentiert und veröffentlicht.
    ob andere nicht-DGB-Gewerkschaften das ähnlich halten, weiß ich nicht.

    Gruß Slowboarder
  5. #24

    Verwechselungsgefahr

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    ... die schon in der chinesischen Kulturrevolution gang und gäbe waren. Mit "durchschlagendem" Erfolg. Hätten die Chinesen das System beibehalten, stünden wir im Westen jetzt besser da. Diese haben sich inzwischen an unserem ehemaligen Erfolgsmodell orientiert und prosperieren unglaublich, während hier allen Erfplgreichen Knüppel zwischen die Beine geworfen werden und wir rückwärtsschreiten.

    Als in den 70ern die K-Gruppen mit ihren Flugblättern und Zeitungen herumliefen, hätte ich mir nicht denken können, dass dies einmal politischer Mainstream würde.
    Sie verwechseln da aber ganz gehörig was.

    Wir leben in der Zeit des ungezügelten Kapitalismus und nicht im Kommunismus.

    Ich würde mal schätzen, Sie gehören auch zu jenen Schildbürgern, die dieses System mit großer Freude gewählt haben.
    MFG
    jolip
  6. #25

    Relationen ?

    Ich meine: Wenn Fussballtrainer Löw für seinen Teilzeitjob mit ein paar Teilzeitmitarbeitern 3 Mio € p.a. bekommt, hat Winterkorn seine 16.5 Mio locker verdient.

    Hinzu kommt: Winterkorn hat von mir nichts bekommen, wohingegen Löw gegen meinen Willen über meine Fernsehgebühren mitfinanziert wird.
  7. #26

    Klarheit

    Zitat von keksguru Beitrag anzeigen
    die ganzen Gewerkschaftsheinis können es nicht verknusen, daß jemand viel Geld verdient. VW macht Milliardengewinne, und da kriegt also nun der Herr Winterkorn in etwa 2% von ausgezahlt.

    Meiner Meinung nach kann und sollte das auch honoriert werden, ansonsten würde der Konzern halt keine Top-Leute im Management halten können. Und die sind ist nötig, damit VW so bleibt wie es ist...

    Die Gewerkschaftsfuzzis mischen sich da in Dinge ein, die sie nichts angehen, die sollten sich mal schön um die Tarifgehälter kümmern.
    Ist Ihnen eigentlich klar, in welcher Höhe der gemeine Steuer- und Beitragszahler mit Kurzarbeitergeld und Abwrackprämie zu diesem ach so tollen Erfolg beigetragen hat?

    Eigentlich müßten mindestens 15 dieser 17 Millionen unter den Bürgern bzw. den Sozialkassen verteilt werden.
    MFG
    jolip
  8. #27

    Zitat von ebberger Beitrag anzeigen
    Ich meine: Wenn Fussballtrainer Löw für seinen Teilzeitjob mit ein paar Teilzeitmitarbeitern 3 Mio € p.a. bekommt, hat Winterkorn seine 16.5 Mio locker verdient.

    Hinzu kommt: Winterkorn hat von mir nichts bekommen, wohingegen Löw gegen meinen Willen über meine Fernsehgebühren mitfinanziert wird.
    meine Zustimmung.
    jetzt kommt es darauf an, daß die Menschen, die ihm bei der Erreichung dieser Leistung maßgeblich geholfen haben (nämlich die, die die Autos gebaut haben) auch entsprechend entlohnt werden und ein ähnliches Lohnplus erhalten.
    Gruß Slowboarder
  9. #28

    Winterkorn

    Soso, die IG-Metall will Winterkorn's Einkommen kürzen. Es reicht ja
    wohl nicht, dass die IG-Metall die VW-Belegschaft als ihr persönliches
    Eigentum betrachtet, dessen Wohlergehen ihr sehr wichtig ist, damit
    auch das Einkommen der IG-Metall mit Beiträgen gesichert ist.
    Wie viel Millionen zieht die IG-Metall jährlich von ihrn "Mitgliedern" ab,
    pro Jahr.
    Jetzt wollen die auch noch in den Vorstand hineinregieren. Hat der
    Vorstand ohne IG-Metall überhaupt noch was zu sagen? Wenn er nicht
    so will wie die IG-Metall, dann wird mit Agitation die Belegschaft aufgewiegelt.
  10. #29

    Ich finde das Gehalt von Managern zu hoch, aber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So viel wie Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat 2011 kein anderer deutscher Spitzenmanager verdient - und ausgerechnet Berthold Huber segnete das Spitzengehalt ab. Jetzt will der Vorsitzende der IG Metall bei den Managergehältern eine Begrenzung einbauen.

    Debatte um Rekordvergütung: IG-Metall-Chef will Winterkorns Gehalt kürzen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    so geht es nicht. Zuerst wird ein Vertrag geschlossen und wenn dann der Gewinn des Konzerns höher ist als vorher geplant, dann soll das Gehalt gedeckelt oder sogar gekürzt werden. Das geht gar nicht. Dann müssen die Arbeitnehmer bei VW auch einen Teil ihrer Boni zurückzahlen, denn der ist auch erfolgsabhängig.

    Ich kenne keinen Geringverdiener in dieser Republik, der von seinem Arbeitgeber einen Bonus erhält. Im Gegenteil, die Leistungen werden dort mit allen Tricks gekürzt.

    Es ist nicht Aufgabe des Staates Löhne und Gehälter zu Deckeln. Das ist Aufgabe der Tarifparteien. Es gibt aber die Möglichkeit der Steuererhöhung. Es ist nicht einzusehen, dass ein Großverdiener den gleichen Steuersatz hat, wie jemand der vielleicht 250.000 Euro jährlich verdient.

    Wer Regulierungen will, soll sich dafür einsetzen, dass es einen flächengebenden steuerfreien Mindestlohn gibt.

    hbommy








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