dapdStreit über den deutschen Einsatz in Mali: Thomas de Maizière hat Kritik von CDU-Parteifreund und Bundestagspräsident Norbert Lammert mit klaren Worten zurückgewiesen. "Deutschland braucht von niemandem Ratschläge", sagte der Verteidigungsminister.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878517.html
So so, wenn es nach Herrn de Maiziere geht, verkörpert der Kriegsminister in idser Sache also Deutschland, und der Bundestagspräsident nicht. Beratungsresistenz ist aber einer der Schritte zum eigenen Untergang, meinen Sie nicht?
Ich glaube Herrn de Maizière war in der Erregung gerade nicht bewusst, dass Norbert Lammert gemäß Protokoll nach Bundespräsident Gauck der zweite Mann im Staat ist und deshalb keine Ratschläge erteilt, sondern für dieses Land spricht. Es ist ungeheuerlich, dass ein einfacher Minister dem deutschen Bundestagspräsidenten quasi einen Maulkorb verpassen will, nur weil er aus praktischen Erwägungen lieber keinen weiteren Kriegsschauplatz aufmachen möchte.
Im Gegensatz zu vielen anderen Einsätzen, ist der Einsatz in Mali gerecht, gut für Mali und Europa und kommt vor allem ausnahmsweise mal rechtzeitig und nicht erst wenn die Terroristen schon das ganze Land im Griff haben. Wenn ein Verteidigungsminister das nicht aus Afghanistan gelernt hat, dann ist er lernresistent und die deutsche Bundeswehr hätte zum Schutz der Truppe etwas besseres verdient. Und ausgerechnet dieser Mann wird von den Medien gerne als Merkels Kronprinz gehandelt.... Es ist eine Schande, dass Frankreich alleine den Job macht, den die EU gemeinsam machen sollte.
für ein Amateur De Maizière in seinem Job als Verteidigungsminister ist! Natürlich einer von Merkels Gnaden. Nachdem sich Merkel-Deutschland militärisch überall einmischt und mitspielen will, sollte ein 4 Sterne General diesen Job ausführen. Nur hätte der einen Dauerkrach mit Merkel und Westerwelle, den beiden einzigen Sachverständigen in militärischer Strategie und verteidigungspolitischer Notwendigkeit!!!
Ist doch normal das die sich nicht einig sind.Ich jedenfalls bin ausschliesslich für logistische Hilfe. Ein Afghanistan reicht.
Es ist doch völlig egal, an welchem Ende der Welt es kriselt. Deutsche Sicherheitsinteressen sind in der globalisierten Welt immer betroffen. Also müssen wir uns schnellstens darauf einstellen überall eingreifen zu können. Das ist heute nun mal so, ob es und gefällt oder auch nicht. Unsere Soldaten werden andere Herausforderungen annehmen müssen als noch vor 30 Jahren.
Zum Abstellen von Ausbildern hat die Bundeswehr komischerweise überall auf der Welt Kapazitäten frei. Bei der Unterstützung an der Front ist sie ebenso komischerweise immer überlastet. Normalerweise haben wir doch auch immer Brunnenbohrkapazitäten bei der Bundeswehr frei – was ist denn nun damit? Von Afghanistan mal abgesehen, kommt mir die Bundeswehr eher wie das THW vor und nicht wie eine Armee. Deutschland soll sich in Mali entweder völlig raushalten oder völlig mitmischen, aber stattdessen kommt wieder der berühmte Merkel-macht-es-allen-Recht-Schlingerkurs: es werden zwei völlig veraltete zweimotorige Transall losgeschickt, von denen die eine nicht einmal Afrika erreicht und schon in Frankreich den Geist aufgibt. Wir beteiligen uns nach Merkel- Manier also wieder mal ein bisschen. Nur noch peinlich ist das.
ihnen zu sagen,dass sie mit den doppelten Standards bei der Behandlung von El Kaida Terroristen aufhören müssen.
Es macht keinen Sinn diesen Leuten wie in Syrien Waffen zu liefern,die dann doch letztlich nur gegen die eigenen Soldaten gerichtet werden.
Das ist eine große Dummheit und vor dieser sollten wir sie bewahren.