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DDR-Vergangenheit: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einseh
dpaHaben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820691,00.html
- #1 12.03.2012 08:13 von
Vertuschung?
Beim Wiederaufbau waren natürlich keine Mittel verfügbar, alle Akten allen Bürger zur Einsicht zur Verfügung zu stellen. Und alle die dennoch Einblicke wollen, sind arbeitscheue, hetzerische Kommunisten... ach ne, die sind/waren ja die Übeltäter...ne... die regieren uns jetzt...oder...also ich weiß auch nicht... Recht so!
- #2 12.03.2012 08:30 von
Deckel drau und Schluss
Und wenn die Kinder dann die Ergebnisse haben, egal wie diese ausgefallen sind, was bringt das dann?
Es ist beschriebenes Papier, dass auf Echtheit nicht verifiziert werden kann, und vor allem die Situation der Betroffenen nicht wiedergibt.
Mir geht als Wessi dieser ganze Stasi-Kram so auf die Nerven, dass ich es gutfinden würde, wenn die Stasiunterlagen nur noch für hoheitliche Informationen genutzt würden.
Diesen familiären und oder parteipolitisch motivierten Geschichtsvoyeurisms sollte man schleunigst beenden. - #3 12.03.2012 08:42 von
ABM für Herrn Jahn
Da werden 1000 lumpige Anträge skandalisiert mit einer Überschrift, die suggeriert, dass der halbe Osten gerade Bildungsurlaub nimmt und in der Stasi-Zentrale rumlümmelt. Wie viele Jahn-Behörden-Mitarbeiter sind das eigentlich pro Antrag? Hauptsache, das Thema wird schön weiter am Köcheln gehalten. Und dann gibt es nicht mal ein fundierte Aussage darüber, wie viele wissen wollen, ob ihre Eltern gespitzelt haben und wie viele umgekhert wissen wollten, ob die Eltern bespitzelt worden. Also wo genau ist jetzt der Nachrichten-Mehrwert?
- #4 12.03.2012 08:54 von
Wenn man keine Ahnung hat: Besser schweigen
Was ist das denn für ein Stuß? Es sollte doch nach 22 Jahren bekannt sein, daß die Stasi auch im Westen aktiv war. Bei Fluchthelfern, NVA-Deserteuren und ehemaligen Aktivisten beim Volksaufstand am 17. Juni. „Verwandte ehemaliger DDR-Bürger“ ist keine Kategorie im Stasi—Unterlagen-Gesetz und auf sie ist auch die Akteneinsicht nicht beschränkt. Setzen: 6!
- #5 12.03.2012 09:15 von
Hauptsache...
der Herr Jahn hat noch viele, viele Jahre Arbeit in dieser Staats-ABM.
(anschließend natürlich Bundespräsident)
Postenbeschaffungsmaßnahme für ehemalige DDR Oppositionelle - weiter ist das nichts.
Dafür werden dann im Gegensatz zu der Bewahrung dieses, nach mehr als 20 Jahren, vollig unnützen Papierkrams die gesamten Sozialversicherungsunterlagen aus der ehemaligen DDR geschreddert. - #6 12.03.2012 09:22 von
- #7 12.03.2012 09:27 von
Ostzonaler Stasispitzeldreckstaat
Wie objektiv .. das macht das Forum hier so aufschlußreich .. und Ihnen mein aufrichtiges Mitleid!
Der Vollständigkeit halber muß aber hinzugefügt werden, daß Ihre Meinung bei weitem nicht das abbildet, was die Bewohner des 'Dreckstaates' von ihrem Herkunftsland halten.
Dort zieht man sich selbst für gewöhnlich nicht so in den Dreck.
Aber das Leben in dieser Gesellschaft -anhaltende Tristesse bei zunehmendem Propagandagetöse- wird von immer mehr Mitmenschen einfach nur noch ERTRAGEN. - #8 12.03.2012 10:14 von
Wo ist das Problem?
Es war mal geradezu Pflicht, seine hinreichend alten Angehörigen verschärft ins Gebet zu nehmen, was sie denn so zu Zeiten der Diktatur so getrieben hätten - und höchst verwerflich, das um des Familienfriedens willen verweigern zu wollen...
Ich find's prima, wenn sich junge Leute ganz ohne jeglichen Druck oder gar Zwang dafür interessieren :-) - #9 12.03.2012 10:17 von
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