Forum: Blogs
DDR-Vergangenheit: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einseh
dpaHaben die Eltern oder Großeltern gespitzelt - oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820691,00.html
- #40 12.03.2012 19:56 von
Tja das mit den Nazis
.
war eigentlich noch schlimmer. Es handelt sich schließlich um die größten Verbrecher der Weltgeschichte. Gegen diese waren die STASI-Leute eigentlich arme Würstchen und vergleichsweise harmlos. Weshalb es ein ahistorischer Unsinn und eine Verharmlosung von Nazis, Weltkrieg und Holocaust ist, das 1000jährige Reich, mit der DDR auf eine Stufe stellen zu wollen.
Tja leider, aber besser als nie. - #41 12.03.2012 20:15 von
Familienstreitigkeiten begründen kein Recht auf Akteneinsicht
- #42 12.03.2012 22:00 von
- #43 13.03.2012 07:15 von
Doch, zur Rehabilitierung Verstorbener
ist Akteneinsicht möglich. Selbst bei Familienstreitigkeiten ist Akteneinsicht möglich, nämlich dann wenn diese Streitigkeiten durch Zersetzungsaktivitäten der STASI erst möglich wurden. Sie kennen Chaim Noll, Thomas Brasch, Monika Maron ??? Alles Kinder hoher und höchster SED Funktionäre, die Ihren Eltern und deren Staat den Rücken gekehrt und die DDR verlassen haben. Auch diese dürften u.U. ein Recht zur Akteneinsicht haben.
.
In meinem Fall geht es um ein Vermögen von heute 200 000 Euro, dass mir unter Zahlung von seinerzeit 5000 Mark der DDR gestohlen wurde. Es geht nämlich auch umgekehrt, möglicherweise geschah der Einfluss Dritter ohne Wissen meines Vaters. Und ich verdächtige meinen Vater zu Unrecht. Wie auch immer. Mein Vater
wurde dann später selbst Opfer seiner dritten Ehefrau und derem Sohn, um sein Vermögen betrogen und musste kurze Zeit vor seinem Tode feststellen Betrügern zum Opfer gefallen zu sein. Er wollte sämtliche Vermögen zurück fordern, verstarb aber praktischerweise unter fragwürdigen Umständen, Frist und Termin gerecht, bevor rechtliche Schritte unternehmen konnte. Ich kann es nicht derzeit noch nicht beweisen, aber es spricht einiges dafür, dass das Termin gerechtige
Ableben meines Vaters, nicht ganz zufällig geschah.
.
Ungeachtet dessen, ermittelt die hiesige Staatsanwaltschaft seit 1 . 1/2 Jahren wegen Betruges und Meineid, gegen die dritte Ehefrau und deren Sohn in einer anderen Sache. Die ganze Story hat das Zeug für einen Roman oder einen Film. Wer das nicht alles live erlebt hat, kann sich das nicht vorstellen. Die Behörde kennt im Übrigen meine Geschichte, zumindest den Teil der zur Akteneinsicht
nötig ist.
.
Des Weiteren ist sogar teilweise oder völlige Akteneinsicht bei Dritten die nicht zur Familie gehören durchaus möglich. Nämlich dann, wenn man in den Akten dieser Dritten als deren Opfer auftaucht.
.................................................. ......................................
Zitat auf der Webside der Behörde
.
Zu vielen Personen gibt es in den Archiven keinen eigenen Vorgang. Wenn Sie vermuten, dass Sie in den Akten anderer Personen erwähnt sind, können Sie auch für solche Unterlagen Einsicht beantragen. Bitte lassen Sie sich in diesem Fall von uns beraten (Telefon Bürgerberatung: 030/2324-7000).
.
Zitat Ende
Ja da haben sie Recht. Er suggeriert,dass eine ungehinderte Akteneinsicht für Verwandte jederzeit und problemlos möglich ist.
Dies ist so wie es dargestellt wurde, nicht der Fall. - #44 13.03.2012 08:12 von
Ergänzend bezüglich Familienstreitigkeiten,
.
füge ich noch die Namen von Joachim und Karl-heinz Schädlich hinzu.
Falls Ihnen diese Namen nichts sagen,können Sie ja googlen.
Und wie es im Großen, so war es auch im Kleinen unter ganz normalen Menschen durchaus möglich über die Familie, völlig Ahnungslos und ohne eigenes Wissen, mit der STASI konfrontiert zu werden.
.
Ich habe in meiner Jugend an den Sozialismus und an die DDR geglaubt, bis ich selbst in die Mühlen der SED-Justiz geraten bin. Niemals hätte ich zuvor für möglich gehalten was ich erleben musste und hätte es mir ein Anderer erzählt, ich hätte Ihm nicht geglaubt.
.
Ich weiss natürlich nicht ob sie ein ehemaliger DDR Bewohner sind,ich vermute einmal nicht. Sie wären sonst weniger Ahnungslos. Viele Dinge in der DDR die auf den ersten Blick wie ganz normale Familienstreitigkeiten erschienen, waren Ergebnisse staatlicher Zersetzungstätigkeit.
.
Da fällt mir auch schon der nächste, der Fall Wollenberger ein.
- #45 13.03.2012 11:13 von
Es ist begruessenswert
das die Stasi Unterlagen von immer mehr Menschen abgerufen werden.
Mehr noch; man soillte ausgewaehlte Stasi Unterlagen in die Lehr Plaene an deutschen Schulen einfliessen lassen; um unsere Kinder - von diesen unertraeglichen und unglaublichen Verbrechen der Kommunisten/Sozialisten in der deutschen Geschichte zu informieren..... - #46 13.03.2012 12:11 von
....
Die wirklich interessanten Akten dürften längst alle verschwunden sein. Vielleicht tauchen die in 100 Jahren mal wieder in irgendeinem Archiv auf.
Für alle anderen.. wen es interessiert, bitte. Soll er nachfragen. Mein Bruder hat Jahre gewartet, nur um zu erfahren, ob er überhaupt eine Akte hat. Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis er die dann auch mal zu sehen bekommt. Wirklich interessiert ist doch kaum noch einer dran. Es spielt keine Rolle mehr für Otto Normalverbraucher. Es hat sich meis längst rumgesprochen, wer wen bespitzelt hat. Entweder man sollte den ganzen Kram einfach vernichten und dieses Kapitel abschließen, oder man sollte die Akten komplett digitalisieren und öffentlich zugänglich machen (anonymisiert, außer für die eigene Akte). Alles andere ist nur Hinhalterei und ewige Ablenkung. - #47 13.03.2012 14:10 von
- #48 13.03.2012 14:12 von
- #49 13.03.2012 14:16 von
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

