Hans FrommDie Hoffnungen ruhen auf einem DDR-Drama. Christian Petzolds "Barbara" wurde zum deutschen Kandidaten für den Auslands-Oscar gekürt. Die Produktion setzte sich unter anderem gegen einen Film von Til Schweiger durch.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,853003,00.html
Wie kann man einen Film ins Rennen schicken, den vielleicht 100.000 Besucher gesehen haben? Warum werden denn automatisch immer Ost-Stasi und Dritte Reich Filme mit dem Prädikat "wertvoll" versehen? Das Leben der Anderen war echt gut und erfolgreich, weil super Schauspieler und spannendes Drehbuch. Warum setzt man dem internationalen Publikum jedes Jahr die gleiche gequirllte Sch**** vor? Bedeutungsschwanger, historisch aufarbeitend, lange Redepausen - wer will das wirklich sehen? Das deutsche Kino ist sowas von tot! Genau wie die subventionierte TV-Landschaft mit seinem schlechten Drehbüchern und Allerweltsschauspieler.
Es lebe die Amerika und GB! Die wissen wie man es macht. Und meistens sehen die Schauspielerinnen auch noch gut aus! Deutschland gib auf! Du kannst es einfach nicht! Erbärmlich. Wir sollten uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren: Autos und Maschinen bauen!
umso mieser fallen die Bewertungen fuer die anderen Streifen aus , die sich gegen diesen Schinken nicht platzieren konnten.....um bei den Kinostarts im Vorweihnachtszeitraum ab zu sahnen .to bad
Ich schließe mich Schroekel an (Kommentar #1). Ist dieses Land wirklich so langweilig? Haben wir nichts außer Mauer- und WW II Filmen, um es nach Amerika zu schicken? Warum Petzold, der davon redet, wie toll Benno Führmann in ein Auto ein- und wieder aussteigen kann, "wie ein Cowboy". Warum wird diese kalte, undurchsichtige, maskenhafte, daher schlechte Schauspielerei weiterhin als Aushängeschild einer ganzen Branche protegiert, finanziert und propagiert? Wer lebt denn so, wie diese Figuren? Wessen Geschichte erzählen sie eigentlich, außer die des subventionierten, elitären deutschen Kinobetriebs, der um sich selbst kreist. Da wäre Schweiger mit Keinohrhasen die bessere Wahl gewesen.
Wann kommt das Drama über den zufriedenen DDR-Bürger, der nach der Wende seine zuvor angesehene Arbeitsstelle verliert, dessen Kinder in den Westen auswandern und der am Ende einsam, arbeitslos und verlassen sehen kann, wo er bleibt. Wahrscheinlich nie.
Schwache Leistung von "hpi"! Die Kategorie "Auslandsfilm" existiert NICHT als Kategorie bei der Oscarverleihung!
Die richtige Bezeichnung lautet:"Foreign Language Film"übersetzt ungefähr "Bester fremdsprachiger Film" !
Damit ist jeder Film gemeint, der NICHT in englischer Sprache gedreht wurde!
Z.B. Bernardo Bertullucis Film "The Last Emperer("Der letzte Kaiser" war eine nicht in den USA gedrehter und produzierter, China ,Italy ,UK ,France Film, war aber in englisch gedreht.
Laut Logik von "hpi" hätte der Film als bester "Auslandsfilm" nominiert werden müssen. Da es diese Katgorie nicht gibt , wurde er als "Bester Film nominiert und gewann den Oscar!
"Es lebe die Amerika und GB! Die wissen wie man es macht. Und meistens sehen die Schauspielerinnen auch noch gut aus! "
Das ist natürlich ein schlagendes Argument! Ironischerweise liegen Sie damit nicht mal so falsch, wenn man sieht, was für mittelmäßige Schauspieler in Hollywood regelmäßig die Preise bekommen.
Uuuuuuund noch ein Film über DIE beiden deutschen Traumata WW2 und DDDR. Super! Wäre ja noch schöner, wenn man mal einen - sage wir - Science Fiction Film, Fantasy, Horror oder vielleicht sogar eine zünftige Actionkomödie fabriziert hätten.
Warum kriegen wir nur keine wirklich interessanten und vor allem konkurrenzfähigen Filme und Serien auf die Reihe. Warum haben wir immer nur so langweilige Drehbücher und mutlose Konzepte? Die Briten können's doch auch...
spyro
"Aber Leute, wie Sie brauchen Äktschn und Titten, damit stets genug Speichelfluss vorhanden ist" Also was ich brauche und was ich nicht brauche, dass können Sie wohl schlecht beurteilen. Ich gebe ihnen recht, dass in den USA auch genug Durchschnittsware produziert wird. Aber eine wunderhübsche Frau muss nicht unbedingt eine schlechte Schauspielerin sein, genauso wenig wie ein hässliche eine gute sein muss. Ich wollte damit nur etwas aufzeigen: In Deutschland bekommen die richtig hübschen Mädels doch nicht die richtig guten Rollen (wenn es denn wirklich richtig gute Rollen im deutschen Film gibt). Warum? Vielleicht denken die Produzenten, dass man das nicht machen kann/darf, weil das die Zuschauer abschreckt und nicht der deutschen Realität entspricht. Wenn ich mir schon Actionfilm ansehe, dann möchte ich auch ein heisses Babe sehen und nicht Veronica Ferres. Sorry. Außerdem sind trotz Hollywood-Wahnsinn und Botoxgesichtern, die Geschichten und Drehbücher einfach besser und spannender geschrieben. Mich hat in den letzten zehn Jahren kein Deutscher Film ins Kino gelockt!