nichts geht über den Zombie-Modus von Call of Duty Black Ops !
DayZÜberleben unter Zombies: "DayZ", eine Modifikation der drei Jahre alten Militär-Simulation "Arma 2" hat sich mit einem ungewöhnlichen Spielprinzip auf Platz eins der Steam-Verkaufscharts katapultiert. Hier wartet mehr als nur ein neuer Online-Shooter.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...845876,00.html
nichts geht über den Zombie-Modus von Call of Duty Black Ops !
Auf platz eins der steam verkäufe ist Arma2, DayZ ist ein kostenloser mod für dieses spiel, und Dean "Rocket"hall war bereits wärend der Entwicklung des mods bei Bohemia angestellt.
Also ich habe mir in den letzten Tagen ein paar Videos zum Spiel/Mod angesehen. Und bin mir einfach nicht sicher ob es nun Spaß macht oder einfach nur langweilig ist. Es gibt ja scheinbar nichts zu erreichen (außer zu überleben), aber das scheint es ja schon gewesen zu sein. Zombies meiden, andere Spieler meiden und durch die Taiga stapfen oder eventuell fahren.
Man muss nicht in die großen Städte, um gutes Equipment zu looten. Ausrüstung und vieles mehr bekommt man auch in den kleineren Städten und Deer stands etc. ohne das hohe Risiko von Mitspielern erwischt zu werden.
Das Ziel des Spiels lautet Überleben. Das bedeutet, dass die Spieler immer neue Wege finden werden, dies zu sichern, freundlich oder feindlich. Die Spielmechanik sollte sich in so etwas nur einmischen, wenn es gilt Fehler und Exploits zu eliminieren, denn sonst würde der Sinn des Spiels ja verloren gehen. Es gibt z.B. bereits Leute, die sich auf Handel spezialisiert haben, man muss eben nur intelligente Lösungen für den Abschluss finden...
Hier noch eine wunderbare Geschichte, für alle die ein wenig Inspiration im Spiel suchen: http://arstechnica.com/gaming/2012/0...zs-grim-world/
Ach ja und damit man weiß auf was man sich als Spieler einlässt (und das auch wirklich will), hier noch ein Zitat vom Erfinder Dean Hall:
"Wir müssen weitermachen und es wird noch viele Dramen, Schwierigkeiten und Desaster geben. Es wird noch sehr, sehr viel schlimmer als bei diesem Update werden. Aber am Ende wird daraus ein tolles Spielkonzept entstehen und um dort hinzugelangen bedarf es genau dieser Schmerzen".
Das Spiel lebt ja auch durch was ganz anderes. Man spielt in der Regel mindestens zu zweit. Da entwickelt sich schon eine Dynamik wenn man sich nicht einigen kann in welche Richtung man nun als bestes geht, ob das nächste Dorf eventuell zu gefährlich ist. Und wie geht man mit dem Kerl davorne um? Umnieten und sein Spielspaß gefährden oder seine Gesundheit riskieren? Oder doch meiden?
Quasi all das was bei Walking Dead nach einer Staffel schon langweilig wurde. ;)
Meins ist es nicht aber ich kann verstehen warum es anderen so gefällt. Wie Minecraft auch ist es halt ein anderes eher ungewöhnliches Spielprinzip.
Ich habe selbiges getan, und empfinde allein das zuschauen als ungemein spannend.
Die meiste Zeit passiert eigentlich nichts, aber es liegt stets eine unglaubliche Spannung in der Luft, weil ständig etwas unvorhergesehens passieren *kann*.
Und dann kann es unglaublich schnell vorbei sein.
Es ist ebenfalls hochinteressant, die psychologischen Aspekte dieses Spieles zu verfolgen.
Anders als bei hirnbefreiten Ballereien wie CoD spielen sich da mitunter höchst interessante Dinge ab, wenn es zu Begegnungen zwischen Spielern kommt.
Ist der Typ da hinten auf dem Dach freundlich?
Wird er mich angreifen?
Soll ich ihn besser erledigen, bevor er das mit mir machen kann?
Dann wäre ich aber ein Mörder....andererseits könnte er die Streichhölzer haben, die ich so dringend brauche....
Ich bin eigentlich schon länger aus dem Genre rausgewachsen, aber DayZ ist eines der interessantesten Spieleprojekte der letzten Jahre.
Wenn ArmA nicht so ein Ressourcenfresser wäre, und meine Aversion gegen Maus/Keyboard-Steuerungen nicht exixtierte, wüßte ich, was ich jetzt spielen würde.
So bleibe ich bei youtube-Let's Plays.
Wer diesbezüglich interssiert ist, sollte sich mal das Let's Play des Users 'jefmajor' reinziehen.
Hochgradig unterhaltsam, und recht clever gespielt.
Sie sollte mal nachdenken. Wenn Sie mit diesem Spiel beginnen, merken Sie sehr schnell, dass ein wichtiger Faktor die Anzahl der zusammenarbeitenden Spieler sind.
Dass die sich eine Rückzugsmöglichkeit schaffen, wo nur ein Eingang zu bewachen ist. Die Zombies sind relativ wenig kreativ. Sie können keine Mauern durchdringen, besitzen kein schweres Gerät oder Waffen, so dass eine größere Gruppe, so 20-40 Leute wesentlich bessere Chancen haben, nicht nur zu überleben, sondern auch etwas Kultur zu behalten.
Das frustrierende am Spiel ist, dass sich die Zombies mit der Anzahl der Spieler "vermehren", so dass ein Konzept, die Insel zombiefrei zu kriegen, nicht aufgeht.
Aber in größeren Gruppen ist leicht gesagt. Man muss von außen, also Skype, absprechen, wo neue Mitspieler sich treffen können, und dafür brauchen die oft, jenachdem wo sie sich beim Start materialisieren, mehrere Anläufe.
Eine echte Herausforderung. Und die erste Erfahrung die man macht, man ist hilflos, allein und hat Angst.
Eine Spielvariante, die zudem das Geballere unwichtig werden lässt.
Empfehlenswert!