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Dax-Unternehmen: Top-Manager gönnen sich üppige Luxus-Pensionen
APDeutschlands Unternehmenschefs sichern sich deftige Pensionen. Nach Informationen des SPIEGEL haben allein die 30 Dax-Konzerne 637 Millionen Euro für ihre Manager zurückgestellt, Spitzenreiter ist Daimler-Chef Zetsche. In einigen Fällen gibt es bereits ab 55 Jahren volle Altersbezüge.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828984,00.html
- #1 22.04.2012 12:20 von
daß diese Typen auch noch glauben, sie hätten solcherlei Versorgung "verdient"...
- #2 22.04.2012 12:25 von
Eine der erfolgreichsten Wachstumssegmente deutscher Großunternehmen, die Vorstandspensionen. Damit konnte man der Diskussion über Vorstandsvergütungen, die jeder dem Geschäftsbericht entnehmen kann, ausweichen, denn die Pensionsleistungen, die dort aufgeführt werden, sind undurchsichtig und weder individuell noch dem beanspruchenden Personenkreis zuzuordnen. Gehaltserhöhung durch die Hintertür, sind doch die Vergütungen bei den Dax-Unternehmen bereits so bemessen, dass ein Vorstand nach Absolvierung einer Vertragslaufzeit bereits bis an sein Lebensende ausgesorgt hätte. So zahlen die Unternehmen ihren ehemaligen Vorständen aber noch gewaltige Beträge, wenn sie längst nicht mehr für sie tätig sind.
- #3 22.04.2012 12:28 von
- #4 22.04.2012 12:28 von
- #5 22.04.2012 12:29 von
Lustig
Während der Pöbel hier gegen die pösen Manager - die oftmals fürs Ein- und Auskommen Tausender Arbeitnehmer und deren Familien sorgen - hetzt, feiert er gleichzeitig den BVB und seine Fußballer, die teilweise ein Vielfaches der Betriebswirtschaftler bekommen.
Geht's noch? - #6 22.04.2012 12:29 von
Des einen Freud' ... ?
Viele meinen, diese Manager hätten ihre üppigen Gelder nicht "verdient". Dabei verstehe ich allerdings zweierlei nicht:
1. Haben andere, z.B. Fußballprofis oder Popstars, ihre Millionen verdient, oder warum regt sich hierüber niemand auf?
2. Würden andere, z.B. die Aufstocker und Geringverdiener, mehr verdienen, wenn man die Gehälter und Boni der Manager kürzen würde?
Natürlich ist es eine menschliche Eigenschaft, Ungerechtigkeit zu empfinden und eher zufrieden zu sein, wenn alle gleich wenig verdienen würden. Doch das Leben ist nicht gerecht. Um Grund geht es doch auch niemanden etwas an, was man verdient, ich muss jedenfalls meinen Kontoauszug nicht öffentlich machen und im Spiegel kritisieren lassen. - #7 22.04.2012 12:31 von
::
Spätrömische Dekadenz...
- #8 22.04.2012 12:32 von
- #9 22.04.2012 12:32 von
zum Vergleich...
Zum Vergleich soll der gemeine Arbeitnehmer länger arbeiten, weniger Rente beziehen und seine Alters-Sonderleistungen abgeben, weil man es nicht schafft das Personal mit neuen Mitarbeitern rechtzeitig aufzurüsten und man nun gezwungen ist den alten Bestand bis zum Letzten auszupressen. Wahrscheinlich auch in der Hoffnung damit die firmeneigenen Pensionskassen zu entlassen, denn wenn die Mitarbeiter mit den Füssen zuerst aus den Betrieben getragen werden spart das nicht nur dem Staat die Altersbezüge.
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