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Dax-Unternehmen: Top-Manager gönnen sich üppige Luxus-Pensionen

APDeutschlands Unternehmenschefs sichern sich deftige Pensionen. Nach Informationen des SPIEGEL haben allein die 30 Dax-Konzerne 637 Millionen Euro für ihre Manager zurückgestellt, Spitzenreiter ist Daimler-Chef Zetsche. In einigen Fällen gibt es bereits ab 55 Jahren volle Altersbezüge.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...828984,00.html
  1. #120

    nicht

    Zitat von sfb Beitrag anzeigen
    Kann doch jeder selbst versuchen, so einen Job zu kriegen.
    Zitat von keksen Beitrag anzeigen
    Eben nicht.
    Gut erkannt.

    Manche Fähigkeiten sind eben nicht so richtig breit gestreut.

    Und wenn jemand so talentiert in der Führung eines Unternehmens ist, daß das Unternehmen sich durch sein Wirken eine Steigerung des Gewinns um, sagen wir, einige hundert Millionen bis zu einigen Milliarden Euros erwartet, verglichen mit demselben Unternehmen, aber ohne die Unterstützung durch diesen Manager, und wenn weit und breit niemand zu sehen ist, von dem das Unternehmen die gleiche Verbesserung erwartet und der bereit ist, für ein sechsstelliges Jahresgehalt zu arbeiten, dann ist die vernünftigste Entscheidung, dem Manager einen kleinen Anteil am erwarteten Gewinn anzubieten, wenn das ausreicht, sich seiner Arbeitskraft zu sichern.

    Jeder andere kann sich immerhin für eine andere Position im Unternehmen bewerben und sich darüber freuen, daß ihm durch das Wirken des Managers zumindest diese Option offensteht.
  2. #121

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    ...Ihr Finanzamt, Ihr Ordnungsamt oder sich selbst ?
    Das Finanzamt? In dem Zusammenhang fällt mir die Diagnose "paranoid-querulatorische Persönlichkeitsstörung" ein.
    Ordnungsamt? Das tritt im großen Feld der Wirtschaft nur am Rande auf, beherbergt aber selbstverständlich auch einige korrupte Leute, die wissen wem sie wirklich verpflichtet sind.
    Ich selbst?
    Ja, das wird es sein...
    Durch meine unverschämte Forderung, von meiner Arbeit auch ohne Schulden machen zu müssen leben zu können, mache ich mich wohl für einen großen Schaden an der deutschen Wirtschaft verantwortlich.
    Aber das, ist nicht ganz so arg, es wird vehement daran gearbeitet, diese unverschämten Forderungen auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß zurückzukürzen.
    Ich werde also für mein "asoziales" Verhalten schon ausreichend bestraft... und das mittlerweile seit Jahrzehnten.
  3. #122

    Die Gier kennt eben....

    ...keine Grenzen.

    Banken entmachten, Konzerne beschneiden, Finanzen regulieren. Es führt kein Weg mehr daran vorbei, die Finanzwelt läuft aus dem Ruder.
  4. #123

    Taktik

    Zitat von Regulisssima Beitrag anzeigen
    Während die Vorstände sich dicke Pensionen genehmigen, denkt unser selbstloser Beamtenadel nicht an seine Pensionen, sondern nur an das Gemeinwesen.
    Während die Manger und Bankster nur immer neue Schulden machen, produzieren unsere fleissigen Beamten Milliardengewinne und weltmarktfähige Produkte und Dienstleistungen.
    Ohne ihren unermüdlichen Einsatz müssten wir alle verhungern oder selbst Beamte werden.
    Ja, so funktioniert unser System: Immer wenn man kritisiert wird, dann schnell vom Thema ablenken, indem auf andere einhackt.
  5. #124

    die tollsten Manager

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass die tollsten Manager, nachdem Sie dann ihre Firmen verlassen hatten, insbesondere dadurch aufgefallen sind, dass Sie es geschafft haben, ihre Betriebe zu schädigen oder gar zu ruinieren (Schrempp, Mehdorn, Esser, Middelhoff, Wedeking, Ackermann, etc.), ohne dass die Anderen das mitbekommen haben?
    Nein, im Gegenteil.

    Ich denke nicht, daß diejenigen Manager, die das Unternehmen schädigen, die tollsten sind. Ich denke, das sind Fehlbesetzungen, und es ist gut, daß die Unternehmen sich von ihnen trennen und bessere Leute einstellen, auch wenn es dafür manchmal nötig ist, gute Gehälter zu bieten.
  6. #125

    Zitat von colakirsch Beitrag anzeigen
    Während der Pöbel hier gegen die pösen Manager - die oftmals fürs Ein- und Auskommen Tausender Arbeitnehmer und deren Familien sorgen - hetzt, feiert er gleichzeitig den BVB und seine Fußballer, die teilweise ein Vielfaches der Betriebswirtschaftler bekommen.

    Geht's noch?
    Seh ich genauso. Solange der Erfolg da ist, rechtfertigt das den Verdienst. Die Mercedesarbeiter verdienen gut und damit das so bleibt, brauchen sie nen erfolgreichen Vorstand. Und wenn der dann diese Summen verdient, dann nicht auf Kosten der Arbeiter sondern für sie.
  7. #126

    ...

    Zitat von Periastron Beitrag anzeigen
    Viele meinen, diese Manager hätten ihre üppigen Gelder nicht "verdient". Dabei verstehe ich allerdings zweierlei nicht:

    1. Haben andere, z.B. Fußballprofis oder Popstars, ihre Millionen verdient, oder warum regt sich hierüber niemand auf? [snip]
    2. Sie verstehen anscheinend einiges nicht.
    Es ging hier um _einen_ Posten, einen Artikel mit _einer_ Berufskaste.
    Addieren sie bitte nach Gutdünken Berufe hinzu.
    Auch "Fussballprofis" oder "Popstars".
    Und werden sie mündig.. soll heissen: lernen sie denken. Nicht fremddenken.. denken!

    Danke!
  8. #127

    Oftmals .....

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    .

    Ein anderer Grund kann ein schlichter Irrtum sein: Viele Leute glauben, weil ein Unternehmen sich für viel Geld die Leistung eines Managers sichert, verdiene ein Arbeiter dann weniger Geld. Das Gegenteil ist der Fall, aber oft sind gegen Dummheit alle Argumente nutzlos.
    ....bedienen sich diese " Top-Manager " gnadenlos an den Töpfen der Subvention. Und verkaufen diese Schnorrerei an der Gesellschaft
    als ihr " Erfolgskonzept " !
    Etwas plump übertragen, ist es nichts anderes als wenn ein Sozialgeldbezieher schwarz arbeiten geht.
  9. #128

    ...stehen auch die Großverdiener ohne ihre fette Knete ziemlich dumm herum.Vor der Himmels-bzw.Höllenpforte.
  10. #129

    Sie nehmen es freiwillig auf sich

    Zitat von ikke2 Beitrag anzeigen
    Die haben ja schließlich einen Arbeitsalltag der viel härter ist als der eines normalen Menschen. Von morgens bis abends und in die Nacht hinein, kaum Freizeit, und dann die ganze Verantwortung....
    und es soll mir niemand erzaehlen, man koenne nicht oder wolle nicht fuer 500 000 oder von mir aus auch 1 Million Euro im Jahr keinen tollen job machen. Was von der Riege unter der Vorstaende verlangt wird ist oft genau das gleiche - zu einem Zehntel der Entlohnung. Vom Mittelbau und dem shopfloor mal ganz zu schweigen. Gut - ich will und kann den Dreher nicht mit Herrn Winterkorn vergleichen aber wenn einer der Herren im Elfenbaum denkt seine Arbeits- oder Pensionsstunde sei wirklich 10 mal mehr wert als die einer seiner Verkaufsabteilungsleiter dann ist das System in arger Schieflage und wird nicht von Leistung sondern von Raffgier bestimmt. Legal mag das Alles in Ordnung sein, moralisch und selbst ethisch ist es keinesfalls und zum sozialen Frieden wird es ebenfalls nicht beitragen. Aber Winterkorn & Co sind sich ihrer sozialen Verantwortung und Vorbildrolle nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht wirklich bewusst. Die Herren sollten sich nicht wundern wenn in Zeiten einer Krise wo fast alle anderen Buerger auf die eine oder andere Art bluten der Ruf nach radikalen Reformen immer lauter wird und Parteien aus dem extremen Teil des Spektrums immer groesseren Zulauf bekommen. CDU/CSU und SPD bitte aufwachen !








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