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Dax tief im Minus: Tiefenrausch an der Börse*

Der Dax kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach unten. Händler sprechen von panikartigen Verkäufen, der Index rutschte um mehr als vier Prozent. Auch die asiatischen Börsen*schließen tief im Minus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...778516,00.html
  1. #100

    Blasen

    Die weltweite Geldmenge übersteigt um das Zehnfache alles, was real erwirtschaftet wird (inkl Wert von Liegenschaften). Damit sind neun Zehntel "Spielgeld" im Umlauf ohne jeglichen Gegenwert. Kein Wunder, wenn dieses höchst fragile Finanzsystem ab und zu aus dem Tritt kommt. - Schade dabei ist: die Zeche wird von jenen bezahlt, die tatsächlich Mehrwert schaffen. Und das sind leider nicht die Spekulanten, Analysten und Regierungen, die diese neun Zehntel Luftgeld aus purer Gier erst in die Welt gesetzt haben.
  2. #101

    Hartz IV gibt es dann nämlich auch nicht mehr.

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ....schlafen Leute wie Sie, die von Wirtschaft überhaupt keine Ahnung haben, schon lange unter der Brücke.
    Hartz IV gibt es dann nämlich auch nicht mehr.
    Passen Sie auf was Sie sich wünschen - könnte in Erfüllung gehen !
    das wollen die doch auch erreichen.
    Jede Krise wird zum Sozialabbau genutzt.
    Einen besseren scheinheiligen Vorwand gibts gar nicht.
  3. #102

    korrekt - dieser Schritt wurde nie geplant, geschweige denn ...

    Zitat von Lobbykratie Beitrag anzeigen
    Die Krise kann nicht auf fiskalischer Ebene gelöst werden. Eine Lösung kann nur auf politisch er Ebene stattfinden. Das Problem des Euro ist, dass wir zwar eine Währung haben, aber keine echte Wirtschaftsunion. Dazu bedarf es eines zentralen Ministeriums in Brüssel und alle Regierungen müssten ihre wirtschaftliche Souveränität an Brüssel abgeben. Dann hätten wir die "Vereinigten Staaten von Europa". Da dies aber Science Fiction bleiben wird, wird sich die Krise weiter verschlimmern.
    angegangen.
    Nur, die Hauptstadt sollte nicht mehr Brüssel sein, sondern Berlin und Deutschland sollte die Führung haben.
    Wir haben den wirtschaftlichen Sachverstand, große Toleranz und eine unschlagbare Geberlaune - da kommt kein Land zu kurz. Wir halten eh alles am Ka....
  4. #103

    Kurzfristig haben Sie recht.

    Zitat von pepre Beitrag anzeigen
    Die weltweite Geldmenge übersteigt um das Zehnfache alles, was real erwirtschaftet wird (inkl Wert von Liegenschaften). Damit sind neun Zehntel "Spielgeld" im Umlauf ohne jeglichen Gegenwert. Kein .....
    Langfristig wird es aber, durch die bevorstehende Hyperinflation (meine Prognose: in ca 2-3 Jahren), nur Verlierer geben.
  5. #104

    Meier

    Zitat von sir-wilfried Beitrag anzeigen
    Wenn Mutti im Fernsehen erzählt, auf welch gutem Weg der Euro nun sei, kommt das rüber wie eine Durchhalteparole des Staatsratsvorsitzenden der DDR in ihren letzten Tagen.
    Da täuschen Sie sich.
    Die hat noch Wundermittel in ihrem Schrank, da werden Sie sich noch die Augen reiben!
    Soviel davon, da ist kein Platz mehr für die Tassen!
    Und wenn nicht, dann will ich Meier heißen!
  6. #105

    Futur

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ....schlafen Leute wie Sie, die von Wirtschaft überhaupt keine Ahnung haben, schon lange unter der Brücke.
    Hartz IV gibt es dann nämlich auch nicht mehr.
    Passen Sie auf was Sie sich wünschen - könnte in Erfüllung gehen !
    Was dann kommt, weiß man nicht.
    Vielleicht gibt der König den Armen kein Brot zu essen,
    weil es der König ist, den die Armen fressen.
  7. #106

    Ich kaufe bald wieder Aktien

    Zitat von SPONU Beitrag anzeigen
    "If the water level drops, you can see who was swimming naked."

    Wer schnell zocken wollte verliert eben auchmal, Pech gehabt. Wer sich an Geschäftsmodell und Unternehmenswerten orientiert investiert langfristig und weiss dass er einen langen Atem braucht.

    Ich mache mit meinem Portfolio: GARNICHTS.
    Als kleiner Anleger weiss man natuerlich, dass man nur Geld in Aktien anlegt, was man nicht zu einem festen Zeitpunkt braucht. Ich werde noch etwas warten, mal sehen, wie weit noch alles faellt, und dann wieder dazu kaufen, wenn ich das Gefuehl habe, die Talsohle ist erreicht. Mit der Politik bin ich immer ganz gut gefahren. Bei mir geht es allerdings nicht grad um Riesenbetraege, mir macht es einfach Spass. Hatte vor ein paar Wochen, als es richtig gut lief, mal ueberlegt, zu verkaufen, natuerlich aergere ich mich etwas, dass ich das nicht getan habe, aber nun warte ich eben wieder. Das Geld, das ich in absehbarer Zeit brauchen werde, ist eh auf dem schlecht verzinsten Festgeldkonto.
  8. #107

    Finanzindustrie

    Zitat von demo68 Beitrag anzeigen
    Heute telefonieren die europäischen Staatenlenker Nicolas Sarkozy, Kanzlerin Angela Merkel und der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero. Na, da wird wieder ein alternativloses Rettungspaket geschnürt. Da können wir Steuerzahler uns schon freuen, den notleidenden Banken und Spekulanten ihre satten Gewinne zu retten.

    Kommt denn niemand auf die Idee, die Börsen - wenn auch nur befristet - zu schließen? Wir Normalbürger brauchen sie nicht, die Wirtschaft erst recht nicht. Da würden die sog. Finanzmärkte daber dumm aus ihrer Amaniwäsche gucken, wenn man ihnen ihre Spielwiese mal wegnehmen würde.
    Wenn ein Politikwissenschaftler, eine Physikerin und ein Rechtswissenschaftler über neue Rettungsschirme für die Finanzindustrie telefonieren wollen, schwant mir dabei nichts Gutes. Insofern finde ich Ihren Vorschlag, die Börse temporär zu schließen, als sehr begrüßenswert.
    In den Finanzmarkt muss unbedingt Ruhe einkehren.

    Die Finanzindustrie mit ihren Bonus-Exsessen agiert vom hohen Ross herab und deshalb muss unbedingt die "Too Big to fail"-Problematik gelöst werden.

    Die Proteste in den europäischen Großstädten bringen es einfach nicht mehr. Deshalb müssen wir Verbraucher vorangehen und aus Rache unsere Konten abräumen. Das Geld, das den Banken fehlt, kann nicht für Spekulationen herangezogen werden. Und davor haben die Banken Angst! Wir müssen den Spieß umdrehen!
  9. #108

    Sie traeumen Berlin bestimmt nicht.

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen
    angegangen.
    Nur, die Hauptstadt sollte nicht mehr Brüssel sein, sondern Berlin und Deutschland sollte die Führung haben.
    Wir haben den wirtschaftlichen Sachverstand, große Toleranz und eine unschlagbare Geberlaune - da kommt kein Land zu kurz. Wir halten eh alles am Ka....
    Berlin ist so pleite wie Italien und Greichenland und die meisten deutschen Bundesstaaten waeren es ohne die monatlichen Geschenkueberweisungen von Baden Wuerttemberg, Bayern und Hessen ebenso.

    Also
    Bruessel - da stimme ich zu: hat versagt und der Welt den Euro geliefert.
    Frankfurt: Durch Assoziation mit der mangelnden Aufsicht der Pleitelaender total geschaedigt.
    Stuttgart - hat keine Zeit, muss erst einmal einen neuen Bahnhof entwickeln und dann bauen und das wird ein Jahrhundertgeschaeft.
    Muenchen - geht nicht, hat die Suedstaaten 1870 in die preussische Einigung getrieben und dadurch die ganze Ungluecksgeschichte des 2. und 3. Reiches mitausgeloest.

    Bleibt eine ganz einfache Loesung:
    Bamberg - die ehemalige Hauptstadt der Ottonen Kaiser. Ist zwar in Bayern ist aber Fraenkisch. Nicht weit von den Geldverdienenden Epizentren Muenchen, Frankfurt und Stuttgart und auch sonst gut zentral gelegen fuer die Ostorientierte EU.

    Und.... es ist geschichtlich als ehemalige Hauptstadt bevorzugt und Platz fuer einen neuen Bahnhof hat es auch. Und man kann in einem Tag mit dem Rad nach Prag fahren.


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