Dax-Konzerne: Top-Manager kassieren Millionen-Pensionen

Die Chefs der größten deutschen Konzerne können sich auf den Ruhestand freuen: Laut einem Zeitungsbericht haben die 30 Dax-Bosse Anspruch auf Pensionen von acht Millionen Euro im Schnitt. Besonders gut sind zwei Automanager abgesichert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...808717,00.html
  1. #50

    Mir ist es...

    ...eigentlich ziemlich egal wieviel diese Leute bekommen...solange ich es nicht zahlen muss (anders als zum Beispiel bei Herrn Wulff). Wenn das Einkommen jedoch auf der Ausbeutung anderer beruht finde ich das nicht gut...ist aber wohl bei Autobossen nicht so oft der Fall da die Kollegen in der Automobilbranche sehr gut verdienen (ausser den Zeitsklaven die man ja jetzt überall für einen Hungerlohn ausbeutet).

    Neid empfinde ich nicht....aber ein ungutes Gefühl wenn man auf die Schere in der Gesellschaft schaut die immer mehr auseinander driftet...Frage: Was machen diese Leute eigentlich mit dem ganzen Geld....jeden Tag Schampus ist doch langweilig...man kann doch nur ein Schnitzel auf einmal essen...und auch in einer Villa mit 60 Zimmern kann man nur in einem schlafen....verstehen tu ich das nicht so richtig....aber vielleicht hab ich da auch die falsche Einstellung.
  2. #51

    Rente

    Zitat von lubinca Beitrag anzeigen
    Wohl weniger. Je mehr jemand hat umso weniger wird er es für die Realwirtschaft ausgeben. Wer glauben Sie zockt denn mit dubiosen Papieren an der Börse? Glauben Sie, dass sind die Durchschnittsrentner, die von ihren 1000 Euro im Monat nicht wissen, wo sie ihr Geld hinbringen sollen?
    Dazu passt dann der Bericht von gestern im SWR über die Riester-Rente. hi,hi da wurde genau erklärt, daß du nur ca 80 alt werden musst, um die sogenannte Riesterrente zu bekommen. Laut Politikern wollte nieman d,daß die Beiträge auf 16 % steigen.Dann darfste riestern mit Aufschlag kostet es dann 20 %. Wenn schon ein Politiker rechnet.Selbst Versicherungsmathematiker sagen, daß das ein Irrwitz ist.
  3. #52

    ...es wäre...

    Zitat von Raser52 Beitrag anzeigen
    Dazu passt dann der Bericht von gestern im SWR über die Riester-Rente. hi,hi da wurde genau erklärt, daß du nur ca 80 alt werden musst, um die sogenannte Riesterrente zu bekommen. Laut Politikern wollte nieman d,daß die Beiträge auf 16 % steigen.Dann darfste riestern mit Aufschlag kostet es dann 20 %. Wenn schon ein Politiker rechnet.Selbst Versicherungsmathematiker sagen, daß das ein Irrwitz ist.
    ... schön gewesen, wenn Sie den Beitrag nochmal gelesen und korrigiert hätten vorm Einstellen. Damit ist nun wirklich nichts anzufangen.
  4. #53

    Zitat von gankuhr Beitrag anzeigen
    Ich erwarte ebenfalls wieder eine unendliche Neiddebatte.
    Letztendlich hängt die Rente vom Einkommen ab. Wer mehr verdient, hat mehr Geld zum Vorsorgen. Da ich grundsetzlich ein Verfechter von Freiheit, und zwar auch beim Aushandeln von Löhnen, bin, finde ich diesen Zustand deswegen eben auch in Ordnung. Alles andere wäre Kommunismus, wie vorher bereits erwähnt.


    Exakt. Ich möchte in einem Land leben, in dem man in Reichtum leben oder auch in Armut dahin siechen kann. Man muss sich einfach nur entscheiden, ob man zu den Leistungsträgern zählen möchte oder nicht.
    Deutschland ist auf dem Wege, gottseidank, ein solches Land zu werden und wenn wir weiterhin Wachstum verzeichnen und genügend Reiche haben, die karitativ nur tätig sein können, wenn wir Ihnen genügend Geld lassen, dann wird auch weiterhin kein massenhaftes Hungersterben in Deutschland einsetzen.
  5. #54

    .

    Zitat von masamune Beitrag anzeigen
    Mit der Begrünz dung das jeder Mensch die gleichen Chancen haben sollte...
    Die gleichen Chancen hat in Feutschland so ziemlich jeder deutsche Bürger, allein die Grundvoraussetzungen sind unterschiedlich, was aber nicht nur die finanziellen Möglichkeiten betrifft.

    Zitat von masamune Beitrag anzeigen
    Was kann ein Kind dafür das es als Kind von nem Hartzer statt von nem Konzernchef geboren wurde?
    Nichts
    Nur dass Kinder von Konzernchefs nicht unbedingt automatisch erfolgreich sind.
    Ich kenne durchaus Kinder von Hartz 4 Empfängern die allesamt studiert haben und nun in erfolgreichen Jobs arbeiten (die meisten sind Asiaten, bei denen die Eltern teils auch noch Probleme mit der deutschen Sprache haben).
    Also so schlimmt kann es mit den Chancen gar nicht sein.

    Zitat von masamune Beitrag anzeigen
    Jeder sollte für seine eigene Leistung bezahlt werden und nicht alles von Mami und Papi in dern Popo geblasen bekommen...
    Nicht alle Kinder von reichen Eltern sind automatisch Faulpelze und Taugenichse wie Sie es hier versuchen darzustellen. Persönlich kenne ich nur eine einzige reiche Familie (deren Tochter gab mir Latein Nachhilfe) sehr entfernt, deren 3 Kinder haben studiert und sehr gute Noten bekommen und das sicher nicht weil sie den Prof bestochen haben.

    Zitat von masamune Beitrag anzeigen
    Mit dem Geld was man dadurch einnimmt liessen sich ganz viele tolle Ganztagsschulen für alle bauen! Bei einem Unternehmer der sein Familienunternehmen leitet würde ich sowas nicht fordern...
    Warum nicht?
    Wo ist der Unterschied ob jemand für eine Handvoll (oder ein paar mehr) oder Hunderttausen von Mitarbeiter verantwortlich ist?
    Beide können einen guten oder schlechten Job machen...

    Zitat von masamune Beitrag anzeigen
    aber bei nem Manager der vielleicht 4 Jahre mal auf so nem Poseten ist und danach dem Unternehmen goodbye sagt besteht ja keine Garantie das er das Geld wieder investiert.
    Ja Und?
    Muss er ja auch nicht.
  6. #55

    noch so gläubiger

    [QUOTE=taubenvergifter;9440276]Exakt. Ich möchte in einem Land leben, in dem man in Reichtum leben oder auch in Armut dahin siechen kann. Man muss sich einfach nur entscheiden, ob man zu den Leistungsträgern zählen möchte oder nicht.
    Deutschland ist auf dem Wege, gottseidank, ein solches Land zu werden und wenn wir weiterhin Wachstum verzeichnen und genügend Reiche haben, die karitativ nur tätig sein können, wenn wir Ihnen genügend Geld lassen, dann wird auch weiterhin kein massenhaftes Hungersterben in Deutschland einsetzen.[/QUOTE

    Was oder wen definieren Sie als "Leistungsträger", bzw, was sind in Ihren Augen Leistungsträger. Es gibt hier viele Menschen, die täglich leisten, auch Brötchen backen, es sind auch Leistungsträger. Die meinen Sie aber nicht. Entscheiden ob man dazu zählen möchte oder nicht, ist recht naiv. Privatschulen, die diese Leistungsträge besuchen, werden vom normalen Hauptschulabsolvent mitbezahlt. Oder die geringen Zinsen, die gewisse Leistungsträger aufgrund Ihrer angeblichen Leistung oder Stellung von den Banken erhalten, werden durch höhere Zinsen an normale Leute wieder ausgeglichen. Und die Differenz in diesem Falle der Pensionen entbehrt jeder Grundlage.
    Der Strompreis für diese Leistungsträger fällt, dafür muss der Normalverbraucher mehr zahlen, und so weiter und so weiter. Schlicht gesagt, schön wenn jemand was leistet, nur die meisten leisten, was aber nicht so anerkannt wird.
    Kein Neid. ledilglich Tatsachen. Die klieinen ermöglichen die Grossen, und die DAX klein Aktionäre, gerade in Autobranchen, haben mehr Geld verloren als gewonnen, nur die mit verursacher die gewinnen auf jeden Fall.
  7. #56

    Die Zahlen beruhen also auf Berechnungen eines "Experten" der zugibt das seine Datenbasis "auch für Insider kaum verständlich" ist.
    Wir dürfen also getrost davon ausgehen, das die veröffentlichten Zahlen wenig bis keinen Bezug zur Realität besitzen.
    Ich hätte doch "Experte" lernen sollen, das scheint ein unangestrengtes und ertragsreiches Leben zu sein.
  8. #57

    Und morgen kommt der Weihnachtsmann

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Exakt. Ich möchte in einem Land leben, in dem man in Reichtum leben oder auch in Armut dahin siechen kann. Man muss sich einfach nur entscheiden, ob man zu den Leistungsträgern zählen möchte oder nicht.
    Deutschland ist auf dem Wege, gottseidank, ein solches Land zu werden und wenn wir weiterhin Wachstum verzeichnen und genügend Reiche haben, die karitativ nur tätig sein können, wenn wir Ihnen genügend Geld lassen, dann wird auch weiterhin kein massenhaftes Hungersterben in Deutschland einsetzen.
    Sie kennen die Statistiken, wie viele Kinder jeweils aus armen und reichen Elternhäusern Abitur machen und sich damit die Grundvoraussetzung für ihr Leistungsträgerdasein schaffen? Ach so, die armen Kinder entscheiden sich einfach falsch, ja klar...

    Und solange kein "massenhaftes Hungersterben" einsetzt, ist alles in Ordnung - aber ein kleineres Hungersterben wäre halb so schlimm, nicht wahr?

    P.S. "Leistungsträger" sollte mal zum Unwort des Jahres gewählt werden.
  9. #58

    Vorbilder?

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Exakt. Ich möchte in einem Land leben, in dem man in Reichtum leben oder auch in Armut dahin siechen kann. Man muss sich einfach nur entscheiden, ob man zu den Leistungsträgern zählen möchte oder nicht.
    Deutschland ist auf dem Wege, gottseidank, ein solches Land zu werden und wenn wir weiterhin Wachstum verzeichnen und genügend Reiche haben, die karitativ nur tätig sein können, wenn wir Ihnen genügend Geld lassen, dann wird auch weiterhin kein massenhaftes Hungersterben in Deutschland einsetzen.
    Da liegen Sie aber völlig falsch. In diesem Land wird es mit dem inneren Frieden zu Ende gehen, da die von Ihnen so gelobten selbsternannten Leistungsträger einen immer höheren Anteil vom erwirtschafteten Vermögen für sich beanspruchen.
    Es gibt in diesem Land Leistungsträger, nur deren Leistung wird immer schlechter bezahlt. Zu diesen Leistungsträgern zählen beispielsweise Ärzte, Krankenschwestern, Müllmänner, Polizisten und, und, und. Wer nicht zu diesen Leistungsträgern zählt sind die Raffkes, deren einziger Lebensinhalt darin besteht, die Mitmenschen zu übervorteilen und sich auf deren Kosten in asozialer Weise zu bereichern. Zu dieser Kategorie kann man z.B. Investmentbanker, einen Teil der Managerkaste und viele andere parasitäre Mitmenschen zählen, die in Ihrer Gier keine Grenzen und keine Moral mehr kennen.
    Aber das scheinen Ihre Vorbilder und Leistungsträger zu sein.
  10. #59

    Wäre eine sehr gute Wahl

    Zitat von Mo2 Beitrag anzeigen
    Sie kennen die Statistiken, wie viele Kinder jeweils aus armen und reichen Elternhäusern Abitur machen und sich damit die Grundvoraussetzung für ihr Leistungsträgerdasein schaffen? Ach so, die armen Kinder entscheiden sich einfach falsch, ja klar...

    Und solange kein "massenhaftes Hungersterben" einsetzt, ist alles in Ordnung - aber ein kleineres Hungersterben wäre halb so schlimm, nicht wahr?

    P.S. "Leistungsträger" sollte mal zum Unwort des Jahres gewählt werden.
    Dieser Wahl würde ich sofort zustimmen. Zumal sich Leute als Leistungsträger bezeichnen, die außer ihrer Gier keinerlei Leistung erbringen. Im Gegenteil, deren Wirken für die Masse der Menschen nur negative Auswirkungen hat. Siehe Ackermann.