David McAllister im Wahlkampf: Merkels Mac

DPAWenn er siegt, dann nicht für sich allein: Bei der Landtagswahl 2013 soll Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister der Kanzlerin Rückenwind für den Bundestagswahlkampf verschaffen. Fürchten muss er vor allem eines - den Schatten seines Vorgängers Christian Wulff.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...846278,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn er siegt, dann nicht für sich allein: Bei der Landtagswahl 2013 soll Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister der Kanzlerin Rückenwind für den Bundestagswahlkampf verschaffen. Fürchten muss er vor allem eines - den Schatten seines Vorgängers Christian Wulff.

    McAllister im Niedersachsen-Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE

    Ich kann David für die Wahlen nur alle Gute Wünschen! Selbst leider kein wahlberechtigter Niedersachse mehr habe ich ihn als einen volksverbundenen, bodenständigen Menschen kennengelernt, der sein Herz am rechten Fleck hat, sehr ähnlich Wilfried Hasselmann. Mir ist er um längen symphatischer als sein heuchlerischer Vorgänger, dessen "Freundschaftsgeschichten" der niedersächsischen Union wohl nachhaltig geschadet haben.
  2. #2

    Diener zweier Herren

    Nur ein Randaspekt: Herr McAllister ist deutscher und britischer Staatsbürger. Niemanden scheint dies aufzuregen. Wäre er deutscher und türkischer Staatsbürger würden wir immer wieder lesen von einem Interessenkonflikt, davon, dass man nicht "Diener zweier Herren sein" könne. Dabei soll mir keiner sagen, dass es nicht handfeste Interessenkonflikte zwischen UK und D vor allem innerhalb der EU gäbe. Wie so häufig wird mit zweierlei Mass gemessen...
  3. #3

    »McAllisters Vater ist Schotte, seine Mutter Deutsche. Noch heute besitzt er neben dem deutschen und auch einen britischen Pass.«

    Oh - ich dachte, doppelte Staatsbürgerschaft ist verboten! Oder gilt das nur für hier geborene "Türken"?
  4. #4

    Wahlbeteiligung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn er siegt, dann nicht für sich allein: Bei der Landtagswahl 2013 soll Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister der Kanzlerin Rückenwind für den Bundestagswahlkampf verschaffen. Fürchten muss er vor allem eines - den Schatten seines Vorgängers Christian Wulff.

    McAllister im Niedersachsen-Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Bei der letzten Landtagswahl lag die Whalbeteiligung bei NUR ca. 57%. Von fast 6,1 Millionen haben nicht mal 3,5 ihr aktives Wahlrecht genutzt.
    Die Kommunalwahlen in 2011 waren schlimmer. Da bewegten sich die üblichen Wahlbeteiligungen bei um die 50% ...

    Werden sich Mr. McAllister und die CDU, und werden sich auch die anderen Parteien ihrer Verantwortung bewusst und das niedersächsische Staatsvolk zu einer Wahl motivieren, bei der die Wahlbeteiligung wieder "gut" sein wird?
    Politisch ist dieses Land aktuell so ideen- und profillos, dass dies auf Mr. McAllister und seine Partei kein gutes Licht wirft. Man kann es auch nicht schönreden. De facto sind CDU und FDP seit nun zwei Legislaturperioden in der Verantwortung. Und seither fallen die Zahlen der Wahlbeteiligung ...

    Gleichzeitig ist das Niveau fremdenfeindlicher Übergriffe für so ein Flächenland mit seinen Möglichkeiten zu hoch, während auch gleichzeitig eine der höchsten Polizeidichten in diesem Land vorherrscht. Da läuft einfach einiges schief, und die politisch Verantwortlichen sollten daraus Lehren und die richtigen Schlüsse ziehen.

    Ganz sicher jedenfalls erreicht man nicht die Wähler in Niedersachsen, die gerade in die Sommerferien verreisen. Ein Wahlauftakt sieht einfach anders aus!

    tl;rd
  5. #5

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    »McAllisters Vater ist Schotte, seine Mutter Deutsche. Noch heute besitzt er neben dem deutschen und auch einen britischen Pass.«

    Oh - ich dachte, doppelte Staatsbürgerschaft ist verboten! Oder gilt das nur für hier geborene "Türken"?
    Prinzipiell ist haben Sie Recht. Jedoch wird bei EU-Bürgern die doppelte (unionsinterne) Staatsangehörigkeit geduldet. Also, auch bei Deutsch-Spaniern, Deutsch-Franzosen etc pp
  6. #6

    Aufregen? NEIN

    Zitat von drorb Beitrag anzeigen
    Herr McAllister ist deutscher und britischer Staatsbürger. Niemanden scheint dies aufzuregen. Wäre er deutscher und türkischer Staatsbürger würden wir immer wieder lesen von einem Interessenkonflikt
    Als Hannoveranerin kann ich Ihnen versichern, dass wir Niedersachsen sehr cool sind und uns wegen solchen Nichtigkeiten nicht aufregen!! Warum auch?? Es regt sich auch niemand über die Ministerin Aygül Özkan auf, die macht ihren Job prima!! Gegenkandidat McAllisters ist Herr Weil von der SPD - ohne "Migrationshintergrund" - und bei dem regt sich bestimmt keiner auf, so langweilig ist er....
  7. #7

    McAllister dürfte hinsichtlich der Verletzung von Menschenrechten nicht zur Wahl stehen

    Die Abschiebepraxis von Flüchtlingen in Niedersachsen verletzt die Menschenrechte.


    Zu dem brüstet sich Niedersachsens Staatskanzlei unter Ministerpräsident David McAllister mit unterdurchschnittlichem Ausländeranteil

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/abschiebung237.html

    http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/panorama4123.pdf
  8. #8

    Zitat von brox/walker Beitrag anzeigen
    habe ich ihn als einen volksverbundenen, bodenständigen Menschen kennengelernt
    Die Frage erhebt sich nur, welchem Volk er so verbunden ist. Die "Army" in der sein Vater Dienst tat, war dem deutschen Volke herzlich wenig verbunden, war sie doch eine Besatzungsmacht.
  9. #9

    McAllister

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn er siegt, dann nicht für sich allein: Bei der Landtagswahl 2013 soll Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister der Kanzlerin Rückenwind für den Bundestagswahlkampf verschaffen. Fürchten muss er vor allem eines - den Schatten seines Vorgängers Christian Wulff.

    McAllister im Niedersachsen-Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe wir müssen diesen konservativen Clown (Original Zitat McAllister: "Mir stinken die Linken") nicht noch eine weitere Legislaturperiode ertragen..