Forum


 

Daum übernimmt Frankfurt: Zweckbündnis zwischen*Kopf und Bauch

Christoph Daum soll Eintracht Frankfurt als Feuerwehrmann vor dem Abstieg bewahren.*Dabei sieht sich der Trainer selbst als Mann von internationalem Format. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...752502,00.html
  1. #20

    Frankfurts neuer Trainer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Christoph Daum soll Eintracht Frankfurt als Feuerwehrmann vor dem Abstieg bewahren.*Dabei sieht sich der Trainer selbst als Mann von internationalem Format. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...752502,00.html
    Stichwort "Man von internationalem Format"! Sicher, wenn man berücksichtigt, dass er weiß was eine "Line" ist und das er sich Stoff aus internationalen Quellen reingekrochen hat. War der nicht auch verurteilt worden? Soviel zu Trainer und Vorbildfunktion! Wenn man sowas sieht, könnte man leicht verschnupft daherkommen. Aber vielleicht spielen die dann ja auch besser.....
  2. #21

    auslaufmodell..

    Daum ist leider ein Opfer der Medien und ich persönlich finde es enttäuschend, dass der Spiegel da mitmacht. CDaum war damals auf einem Top Weg, dann kam die Kokain Affäre, wonach er sich erstmal ins Ausland abgeseilt hat. Dort hat er seinen Erfolgsweg fortgesetzt und nun kam er zurück zum FC Köln und hat den Verein auch ganz gut getan. Leider ist er aus Image Gründen nur ein Kandidat mit Vorbehalt für die großen Vereine, nicht aus sportlichen (doppelt unterstreichen).
    Deshalb ist es unangebracht, hier von einem Auslaufmodell zu sprechen.

    Ich persönlich finde, man sollte mit der Vergangenheit aufräumen, ihm eine 2te Chance geben und nach vorne schauen. Wer etwas Menschenkenntnis hat, der sieht, wie sehr CDaum die Altlasten der Kokain Affäre belasten.

    Grüße
  3. #22

    Dutt & Tuchel

    ... das tut gut, daß wenigstens in diesem Forum nicht alle diesen Stuß rund um Dutt & Tuchel mitmachen.

    Freiburg hat in der Rückrunde (nach 10 Spielen) magere 9 Punkte geholt und liegt damit auf dem 16. Platz. Mainz hat 10 geholt und liegt im Mittelfeld.

    Und warum waren beide Mannschaften in der Hinrunde so gut? Weil sie keine Nationalspieler hatten, die ausgepumpt aus Südafrika wiederkamen und beide Mannschaften gegenüber den Konkurrenten 4 Wochen Wettbewerbsvorteil in der Vorrunde hatten.
  4. #23

    Super ist er

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Stichwort "Man von internationalem Format"! Sicher, wenn man berücksichtigt, dass er weiß was eine "Line" ist und das er sich Stoff aus internationalen Quellen reingekrochen hat. War der nicht auch verurteilt worden? Soviel zu Trainer und Vorbildfunktion! Wenn man sowas sieht, könnte man leicht verschnupft daherkommen. Aber vielleicht spielen die dann ja auch besser.....
    Meister Christoph Daum ist super. Was vergessen wird: Vor Leverkusens Daum-Zeit war C.Daum beim 1.FC Köln tätig. 1987/1988 gab es "Udo Latteks blauen Pullover", mit dem die Kölner ewig lange nicht verloren haben. Der Hauptgrund für die Superzeit der Kölner hieß jedoch Christoph Daum. Nur die überragenden Bremer von Otto Rehhagel standen einer Meisterschaft der Kölner 1988 im Weg. 1989 und 1990 ging es bärenstark weiter. Ohne Daum wäre das nischt geworden.

    Daum war Lautsprecher, aber so: Große Klappe und ganz ganz viel dahinter !!!!!
  5. #24

    'Naja...

    Zitat von Wahrheit2011 Beitrag anzeigen
    Alles richtig. Christoph Daum ist ein klasse Trainer.
    Warum aber holt der Boss Bruchhagen nach der Trendwende mit Michael Skibbe - Sieg gegen Hamburg - St. Pauli - einen neuen Coach? Blöder gehts nicht mehr. 2 Wochen davor hätte ich es verstanden. Oder man hätte weiter mit Michael Skibbe agiert, denn nach dem letzten Sieg ist der Klassenerhalt sehr wahrscheinlich.

    DAUM wünsche ich alles Gute. Und Frankfurt auch.
    Wer immer mit der alten Geschichte ankommt, sollte sich mal die Fehltritte selbstern. Gutmenschen anschauen.
    Ich denke, es liegt daran, dass es kein souveräner Sieg war. Ich durfte das Spiel mal wieder von der Westkurve aus beobachten und man musste leider wieder feststellen, dass die Eintracht spielerisch nichts auf die Reihe bekommt. Bei Skibbe gibt es ein ideenloses Konzept, das vorsieht, einfach mal lange Bälle nach vorne zu schlagen in der Hoffnung, dass Gekas ihn auf den Fuß bekommt.

    In der Hinrunde gab es auch mal die eine oder andere spielerische Szene, keine Frage. Aber größtenteils konzentriert sich in der Offensive alles auf Gekas - und zwar ausschließlich. Die Gegner in der Rückrunde mussten nichts weiter tun, als Gekas zu blockieren und ihn ggf. zu doppeln. Resultat: Kein langer Ball mehr nach vorne möglich, über die Außen sind wir schwach wie eh und je. Altintop, Köhler usw. sind alles keine Spieler, die mal eine gescheite Flanke in den Strafraum schicken können.

    Das ist zumindest meine Meinung zu der Sache...
    Es wird Zeit, dass Frankfurt lernt, Chancen aus dem Spiel heraus zu schaffen. SChnelle Konter fehlen derzeit, genau wie präzises Passspiel oder intelligente Flanken. Solange das nicht möglich ist und wir uns Alternativen aufbauen (z.B. zu Gekas), wird das nicht lange gutgehen.
  6. #25

    Skibbes Fußball perspektivlos

    Zitat von Wahrheit2011 Beitrag anzeigen
    Alles richtig. Christoph Daum ist ein klasse Trainer.
    Warum aber holt der Boss Bruchhagen nach der Trendwende mit Michael Skibbe - Sieg gegen Hamburg - St. Pauli - einen neuen Coach? Blöder gehts nicht mehr. 2 Wochen davor hätte ich es verstanden. Oder man hätte weiter mit Michael Skibbe agiert, denn nach dem letzten Sieg ist der Klassenerhalt sehr wahrscheinlich.

    DAUM wünsche ich alles Gute. Und Frankfurt auch.
    Wer immer mit der alten Geschichte ankommt, sollte sich mal die Fehltritte selbstern. Gutmenschen anschauen.
    Das was Skibbe die Mannschaft spielen läßt hat keine Perspektive. Gegen Pauli läßt er drei Mittelstürmer auflaufen, wie soll da Fußball zustande kommen....Daum ist ein Mann mit höheren Ansprüchen und da will die Eintracht ja auch hin. Vielleicht wird er ja Frankfurts Rehhagel.
  7. #26

    Unverständlicher Artikeltenor

    Der Spiegelartikel ist in sich widersprüchlich und sachlich schwer nachvollziehbar. Erst werden die vielen teils erstrangigen Erfolge von Daum aufgezählt - mit verschiedenen Klubs, über viele Jahre hinweg - dann wird behauptet, dass er Ansprüche angemeldet habe, die in der Vergangenheit (!) nicht der Wirklichkeit entsprachen.

    Man mag ja (warum auch immer) der Meinung sein, dass seine Ansprüche in Zukunft nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen werden, und man mag ihn wegen der Kokainaffäre unmoralisch finden. Aber diese Bewertung der Vergangenheit, die im Widerspruch zu den in diesem Artikel selbst aufgezählten Daten steht, ist eigentlich nur durch Unwilligweit oder Unfähigkeit, die Realität anzuerkennen, zu erklären.

    Auch die Behauptung, mehrere "junge" Trainer hätten ihn überrundet ist rein willkürlich und an keinerlei objektiver Messlatte ablesbar. Alle Genannten, selbst einschließlich dem sympathischen und erfolgreichen Jürgen Klopp, müssen erst noch zeigen, dass sie über so lange Zeit wie Daum mit so vielen Mannschaften so viele Aufstiege, Titel oder Ränge unter den ersten drei erreichen, und das mit so unterschiedlichen Ausgangslagen. Gefeierte Stars wie Klinsmann haben die Meisterschaft noch nicht mal mit dem zuvor mehrfachen deutschen Meister geschafft (obwohl ich die Gründe eher bei der Struktur und dem Klima von Bayern München sehe, das einfach nicht zu Klinsmann passte).

    Was also die bisherigen Erfolge Daums anbetrifft, ist die Bewertung Daums im Artikel einfach sachlich unkorrekt. Was die künftigen Leistungen Daums anbetrifft, gibt es bisher keine Indizien dafür, dass über ihn plötzlich eine große Unfähigkeit als Trainer hereingebrochen wäre. Und was die offenbar erwarteten Misserfolge mit der Eintracht anbelangt, wird man die Entwicklung abwarten müssen, und zwar mindestens eine Saison lang. Nach so einem tendenziösen und unfreundlichen Artikel kann man eigentlich nur noch eins tun: Daum und der Eintracht deutlich mehr Erfolg wünschen als es die Eintracht in den Spielen der aktuellen Bundesligarückrunde bisher hatte.
  8. #27

    zu Daum...

    bei C. Daum erhält der Begriff Spiegel-on(e)-line eine ganz neue Bedeutung.
  9. #28

    Ich glaube, Sie

    Zitat von Wahrheit2011 Beitrag anzeigen
    Christoph ist auch Meister.

    1992 mit der Mannschaft, die jetzt mit Bruno Labbadia absteigt.
    haben mich falsch verstanden. Ich schrieb doch neben Frankfurt (wo doch C. Daum nun auf der Bank platznimmt) haben nur die von mir aufgezählten Vereine "Meistertrainer".
    Das aber nur zur Klarstellung. Die Stuttgarter Meisterschaft wollte/sollte nicht unterschlagen werden.
  10. #29

    Junge Trainer

    Wann immer ich die Forumsbeiträge zu Artikeln aus dem Sportressort durchschaue, finde ich immer nur Kritik an den Aussagen des SPIEGELs, die die Zukunft der Trainergilde in jungen Trainern wie Klopp, Tuchel oder Dutt sehen. Irgend jemand muss doch mal dagegen anschreiben.
    Dass im Fussball keine Erfolge der Vergangenheit zählen, wird uns doch am Beispiel der Nationalmannschaft immer wieder vor Augen geführt. Und da Fussball klar leistungsbezogen ist, finde ich es auch genau richtig, dass verdiente Spieler wie Ballack, Frings & Co. an ihrer momentanen Leistungsfähigkeit und nicht an vergangenen Erfolgen gemessen werden. Dass diese Entwicklung nun ebenfalls bei den Trainern ansetzt, macht in dieser Hinsicht Sinn. Dass für manche Mannschaften bzw. in bestimmten Situationen erfahrene Trainer besser geeignet sind, mag ja sein. Dass der SPIEGEL dennoch nah an der Realität ist, wenn er junge Trainer lobt, kann man aber den Aussagen (und Handlungen, siehe Leverkusen) in der Bundesliga deutlich entnehmen.
    Gegenfrage: Glaubt irgend jemand, dass Bayern mit Jupp Heynckes die Champions League gewinnt, nur weil er in den 90ern Jahren dies mal mit Real Madrid geschafft hat?
    Zum Thema Daum: Ich finde Frankfurts Wahl nicht schlecht, mehr Ahnung als Skibbe sollte Daum auch in hundert Jahren noch haben. Aber der im Artikel gegebene Hinweis, dass Konflikte zwischen dem konservativen Bruchhagen und dem ambitionierten und leicht abgehobenen Daum vorprogrammiert sind, finde ich eine äußerst plausible Prognose. Länger als zwei Jahre wird es Daum schwerlich in Frankfurt aushalten...


TOP



TOP