DPASparrunden, Werksschließungen, Jobabbau - der Traditionshersteller Opel ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Nach SPIEGEL-Informationen sind jetzt Briefe des Ex-Aufsichtsratschefs Wilhelm Gäb aufgetaucht, die beweisen, wer den größten Teil der Schuld trägt: die GM-Konzernführung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837979,00.html
Bei den zitierten Aussagen im Artikel fehlt irgendwie der Zusammenhang:
Die Kritik scheint sich vor allem (und ausschließlich?) auf den Opel Sintra zu beziehen, der einfach von GM übernommen wurde.
Die übrigen Plattformen für Corsa, Astra (Zafira), Vectra und Insignia sind nämlich bei Opel in Rüsselsheim entstanden und keine GM-Übernahmen.
na ja, wie es um die Technik bestellt war sieht man ja allerorten.... der GM 3.0 Liter Ecotec und auch der GM 4.2er aus dem Omega B war eine einzige Mißgeburt, ich sach da mal "Krümmerkrankheit" und Ölverluste, der 2,3 Liter Diesel ausm Omega A war von Suzuki, der ausm Omega B von Steyr&Puch und BMW, gano so als ob es jenseits des 2 Liter Motors keine anständige Maschine gab, unvergessen auch die Rostprobleme beim Omega A, Elektronikprobleme beim Senator B u.s.w., das war alles keine Qualität mehr. Warum wohl kost ein 10 Jahre alter Omega oder Insignia 2-3000 Euro und ein Passat das Doppelte? Ein Kadett A hat ca. 15 Jahre gebraucht bis der mal gerostet hat :-)
Die Zerschlagung anderer Player im globalen Geschäft, und dafür noch möglichst viel know how und Kohle herauszuschlagen. Sie werden es im Ergebnis mit Opel genau machen, wie sie es schon bei Saab taten. Wenn es nicht gelingt, Opel von GM zu lösen, ist Opel tot.
Damit ist alles gesagt. Bestes Beispiel war die Amerikanische Sparpolitik
in Rüsselsheim, als man zu Omega Zeiten die Investition für eine neue
Lackierstraße verweigerte, mit der Folge, die gesamte Omegaserie
nach kurzer Zeit nachbessern zu müssen. Qualitätsverlust, Imageverlust, Umsatzverlust, Arbeitsplatzverlust, homemade by
US Management.
... will Opel denn verloren haben ??? Ich kenne überhaupt nur eine Person, die sich nach dem Besitz eines Opel noch einmal vorstellen kann, einen zweiten zu kaufen.
Was auch immer das genau sein mag, premium, Opel war es bestimmt nicht. Opel hat in den 60er Jahren sehr zuverlässige Autos gebaut, robust, anspruchslos und günstig. Das machen heute die Koreaner.
Opel war einmal gut, d.h. Opel produzierte ordentliche Autos zu fairen Preisen. Das war in den 70er und 80er Jahren. Danach kam Lopez, und mit ihm begann der Abstieg.
Opel hat ein riesiges Problem. Opel spielt nicht mit in der Liga der gehobenen Firmen- und Dienstwagen. Und damit kann sich Opel keinen Anteil am lukrativen Verdienst, der durch steuerliche Vorteile von uns allen getragen wird, in diesem Segment sichern.
Die Politik will Opel vermutlich gar nicht retten. Denn das ginge zu Lasten "deutscher" Automobilhersteller. Das ist jedoch viel zu kurz gedacht. Denn mittelfristig werden alle deutschen Automobilhersteller grosse Probleme bekommen. Die Mondpreisphilosophie lässt sich nicht mehr lange aufrechterhalten, wenn die Hauptkundschaft immer ärmer wird und / oder endlich merkt, wie sie bei den Preisen (insbesondere bei Extras) über den Tisch gezogen wird.
Es wird natürlich weiterhin die Statusbedürftigen geben, denen ein teures Auto vor der Tür wichtig ist. Alleine auf diese "Kunden" sollte man nicht setzen.
Was kann Opel machen? Opel muss bald einen Kracher auf den Markt bringen. Der Insignia ist vielen Menschen viel zu gross. Und Opel sollte wieder im Motorsport mitmischen. Bessere und billigere Werbung kann es nicht geben.
... oder einfach nur irgendwo gelesen und nachgeplappert?
Just für den Omega hat man nämlich damals in Rüsselsheim eine neue Lackiererei hochgezogen, die heute noch steht: Das ist die weiße fensterlose Riesenhalle in der Südwestecke des Werksgeländes, von der B43 in Höhe der Abzweigung Kurt-Schumacher-Ring bestens zu sehen ;-)