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Datenschutz bei Facebook: Wie die Privatsphäre erodiert
Da schau her: Was der Nachbar auf Facebook treibt, können Millionen andere sehen - weil er seine Privatsphäre-Einstellungen nicht kennt. Oder kennen will. Facebook wird immer komplizierter, nun regt sich Widerstand. Machen wir uns zu öffentlichen Menschen, oder werden wir dazu gemacht?
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...694388,00.html
- #10 14.05.2010 12:15 von Blautopas
Zwang?!
Es wird doch niemand gezwungen sich zu Facebooken...
Übrigens ist Facebook eine Fundgrube für aufgeweckte Personalchefs. - #11 14.05.2010 12:17 von Jay's
Wir sind verantwortlich
Wir machen uns selber zu öffentlichen Menschen, wenn wir Dinge ins Netz stellen.
In meinem Account gibt es nichts, was nicht jeder sehen koennte. Das Prinzip ist einfach.
1. Nur das zeigen/schreiben, was man zeigen will.
2. Jeder kann meine Bekannten/Freunde sehen, falls er/sie daran interessiert sein sollten, da die Auswahl der Freunde immer noch ich selber treffen kann.
Ich habe durch Facebook lange vermisste Freunde und Bekannte wiedergefunden. Wenn man erst einmal wieder Kontakt hat, kann man dann ueber normale email weiter sprechen und natuerlich nicht ueber facebook. - #12 14.05.2010 12:18 von
- #13 14.05.2010 12:18 von VPolitologeV
Amüsant...
Unterschlagen wird der Fakt, daß Google natürlich ein besonderes Interesse hat, das Löschen von Facebook-accounts möglich zu machen - deswegen spuckt der Algorithmus dieses Ergebnis schnell aus.
Die Umnormierung des Sozialen ist natürlich widerwärtig und zeugt von einem bedenklichen Weltbild. Da hat jemand die Dystopien des 20. Jahrhunderts gelesen und völlig falsch verstanden. - #14 14.05.2010 12:24 von DoubleU
minimale Gehirnleistung
LOL @ "Online-Privatsphäre ist das neue Videorecorder-Programmieren"
Klar doch, wer dazu zu doof war ist natürlich auch nicht fähig mal eben seine fb-settings durchzugehen bzw. sie in ihrer Wechselwirkung zu verstehen.
Sicher versucht fb das kompliziert zu machen bzw. eher default-Einstellungen zu offen zu lassen (darauf beruht das Geschäftsmodell - viele potentielle kplt. vernetzte "hits" mit Hintergrundinfos/etc.), aber jedes Kind sollte das so einstellen können, daß es secure ist. - #15 14.05.2010 12:27 von
- #16 14.05.2010 12:28 von
Manchmal frage ich mich schon,
was in der Birne des Autoren und den anderen, die in kindliches Gegreine verfallen, vorgeht. Glauben sie , es gibt im Internet 2.0 was umsonst? Bei Facebook ist der Preis die Entblösung.
- #17 14.05.2010 12:30 von
pseudo
die privatsphären-diskussion ist eine pseudo-diskussion:
was ist schon privat?
allein schon die frage, wer mit wem ins bett geht (= verheiratet ist), ist von öffentlichem interesse.
fakt ist auch: 95% der bevölkerung leben ein völlig unspektakuläres, uninteressantes leben: wen interesiert es schon, ob einer vor dem spiegel grimassen schneidet oder 2 stück sahnetorte bei großtante hermines geburtstagsfeier zuviel gegessen zu haben?
und keine angst: verfolgungs- und überwachungsbehörden haben uns allemal, egal ob mit oder ohne privatsphären-einstellung, UND v.a. egal ob mit oder ohne rechtstaatlicher "genehmigung", voll im visir: wenn die was wissen wollen, werden sie es wissen, egal wie privat das ist oder nicht (siehe das beispiel des englischen flughafenbombenleger-witzemachers - da muss ja wohl irgend ein polizist oder so in eine "private" message reingeschaut haben!) .
die aufhebung der privatheit hat auch einen vorteil:
man kann sich nach außen endlich so geben, wie man tatsächlich ist, und nicht, wie man glaubt, sein zu sollen.
die verlogenheit und scheinheiligkeit findet endlich ihre technischen grenzen (siehe pädophile kinderporno-konsumenten o.ä.), und einmal mehr ist zu erkennen, wie dünn der firnis von kultiviertheit und zivilisation ist, der das "private" überdeckt.
zumal - facepook, twitter, google ... die umgestaltung der vorstellungen, was öffentlich und was privat sei, gelenkt von konzernen, ist schon älter als das internetzeitalter. oder kann sich heute noch jemand dran erinnern, dass früher öffentliche telefone in geschlossenen zellen, mit tür und dach, installiert waren, statt ie heute irgendwo an der wand hängen, wo jeder passant alles mitbekommen kann, was ich zu sagen habe? (wieder mal unabhängig davon, dass mein telefonat mit sicherheit von irgendeinem geheimdienst o.ä. überwacht, abgehört und mitgeschnitten wird.)
wacht endlich auf, leute ! - #18 14.05.2010 12:31 von boam2001
Kein Zwang !
Genau ! Es besteht kein Zwang, sich ein Profil bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken einzurichten.
Hallo, liebe "soziale Netzwerker" - ein Tip für Euch: Man kann auch Menschen außerhalb solcher Netzwerke kennenlernen, sozusagen persönlich - Vis à Vis. Ja, das gibt es tatsächlich auch noch. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten, die nicht damit verbunden sind, ständig vor dem PC zu hocken und die Welt und die Menschen nur rein virtuell zu "erleben".
Ich jedenfalls werde mich in keinem solcher sozialen Netzwerke anmelden. Ich bevorzuge den persönlichen Kontakt. - #19 14.05.2010 12:34 von
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