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Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

CorbisApple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827869,00.html
  1. #40

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Abseits von der Spionage-Gefahr ist eine Cloud in jeder Hinsicht - zumindest für Privatpersonen - nützlich.
    Nützlich ja. Aber nicht NUR für die betreffende Privatperson. Denn schon bald kann es passieren dass diese Person gar nicht mehr so "privat" ist.
    Je mehr Bücher/Musik/Filme eine Person in der Cloud gespeichert hat, desto vollständiger wird das Profil der betreffenden Person. Dazu kommen dann noch die üblichen Verdächtigen wie Fratzenbuch usw – und schwupp landet die betreffende Person in diversen Schubladen.
    WER in der Zukunft all diese Daten WANN and WEN verkaufen kann und wird, das kann heute niemand sagen.
    Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, daß Apple heute so erfolgreich ist?
    Wer weiß heute, ob nicht in 20 Jahren Facebook (oder Apple, oder Amazon) von Google aufgekauft wird (oder umgekehrt)?

    Ich bin WIRKLICH mal gespannt, wie dieser ganze Datenwahnsinn in 20-30 Jahren unsere Politik beeinflussen wird. Zum Beispiel Präsidentschaftswahlen in den USA...
    Spannende Sache, diese Cloud.
  2. #41

    .

    [QUOTE=WStrehlow;10079504
    Geht, z.B. mit OwnCloud. Opensource, kostenlos und nur man selbst entscheidet, wer die Daten ansehen darf.
    Ist zwar ein bisschen Bastelkram, aber dafür privat.
    [/QUOTE]

    Das ist doch genau das praktische an der Cloud für die DAUs. Wer kennt sie nicht- die User, die sich einen neuen PC/Notebook oder ähnl. holen und die alten Festplatten mit den ganzen alten Bildern, Daten etc. im vorherigen Rechner verschimmeln. Die brauchen alles vorgekaut und machen sich auch keinen Kopf darüber wer oder was da auf ihren Daten herummahlt.

    Eine digitale Aufklärung täte not.
  3. #42

    Auch hier gilt: erst überlegen, um welche Daten es geht.
    Vermutlich hat jeder Daten, die nicht wirklich geheim sind. Wenn ich von der letzten Familienfeier Bilder hochlade, damit sie die Familienmitglieder alle sehen können, ist das deutlich einfacher als 15 CDs oder Sticks zu verschicken. Und ob diese Bilder Google oder sonst jemanden interessieren...
    Wer natürlich absolut vertrauliche Daten unverschlüsselt einstellt, naja...
  4. #43

    Zitat von Teoem Beitrag anzeigen
    ich gehe mal avon aus, dass die meisten leute, wenn sie in der welt unterwegs sind, urlaub machen. aber was um himmels willen soll ich mit meinen privaten dokumenten oder urlaubsfotos vom letzten jahr im urlaub?
    Es soll angeblich Leute geben, die sitzen nicht nur 2 Wochen in ihrem Clubhotel auf Malle oder in der Dom-Rep, sondern reisen für mehrere Monate oder noch länger durch unterschiedliche Länder und Gegenden. Die wollen ihre Fotos und andere Dokumente irgendwo sicher aufbewahren, und "sicher" heißt hier hauptsächlich "sicher vor Verlust". Ein USB-Stick kann (gerade außerhalb der o.g. Clubhotels) schnell mal verloren, geklaut oder zerstört werden. Inzwischen finden Sie aber auch in den meisten Entwicklungsländern überall Internet-Cafés oder Unterkünfte mit Netzzugang, über die Sie Ihre Daten irgendwohin uploaden oder falls nötig was downloaden können, ohne dass Sie es physisch mit sich rumtragen müssen.

    Zitat von Teoem Beitrag anzeigen
    hinzu würde noch enorme kosten für die datenübertragung im ausland auf mich zukommen.
    Weiß nicht, wo Sie so hingehen, aber selbst kleine Backpacker-Hostels in Bolivien haben heutzutage meist kostenloses WLAN für Ihre Gäste.

    Zitat von Teoem Beitrag anzeigen
    wenn ich als geschäftsmann in der welt unterwegs bin, habe ich idR einen laptop dabei und der hat eine festplatte, auf der schon all meine daten gespeichert sind.
    Und wenn Ihr Laptop mal runterfällt oder geklaut wird, sind die Daten erstmal futsch, wenn Sie sie nicht irgendwo zusätzlich gelagert haben.

    Zitat von Teoem Beitrag anzeigen
    und wenn ich wirklich nicht umhin komme und einen externen speicher brauche, dann lagere ich meine daten doch nicht bei google & co. da miete ich mir für 3 euro im monat eine domain und habe somit meine eigene cloud.
    Hmm, wo lagern Sie denn die Daten in Ihrer Domain? Die meisten Leute leisten sich nicht den Luxus eines physischen Webservers zuhause mit Standleitung, sondern mieten die Domain zusammen mit Webspace bei einem Provider. Dort liegen dann die Daten... Klingelt's?
  5. #44

    eigene Cloud

    was passieren kann, wenn man seine Daten "in der Cloud" ablegt, hat die Erfahrung bei Megaupload gezeigt. Alles weg von heute auf morgen!
    Die Cloud ist der Versuch, sich die persönlichen Daten von Nutzern zugänglich zu machen. Und: die meisten (großen) Anbieten kommen aus den USA und müssen somit Ermittlungsbehörden Zugänge bereitstellen. Wem das nichts ausmacht, nur los....

    Ich empfehle es, sich im Bedarfsfall eine eigene Cloud zuzulegen und an den Router zu Hause anzuschließen. Dann investiert man einfach mal in ein kleines NAS System.
  6. #45

    Natürlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    benutze ich Cloudangebote, in meinem Fall Dropbox und Ubuntu One. Allerdings liegen in beiden Angeboten mit TrueCrypt verschlüsselte Container, in die ich Bilder und sonstigen mobilen Kram speichere.
    Wo ist das Problem?
  7. #46

    Fein

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    So gesehen ist die einzige Sichere Speicherquelle der Welt die,
    die nicht - in keinster Weise und zu keinem Zeitpunkt - ans Netz angebunden ist.
    beobachtet. Hat eigentlich schon mal jemand daran gedacht, dass das internet nicht ganz umsonst "Netz" heißt?
  8. #47

    .

    Zitat von nonbeliever3000 Beitrag anzeigen
    Hier tun alle so als wenn ihre Daten soooo wichtig wären und es wird ja alles kontrolliert von CIA, FBI, BKA, ADAC und allen möglichen bösen Hackern. Lachhaft und typisch Deutsch =)
    Sie sind naiv. Was glauben sie denn warum beispielsweise die CIA über eigene gegründeten Firmen sich an solchen und anderen Diensten beteiligt und Anteilseigener werden (das bestreiten die ja nicht einmal)- da sie dadurch weiträumigere Zugriffsrechte haben oder weil sie Gutmenschen sind, die die sozial-kulturelle Entwicklung der Menschen fördern wollen?
  9. #48

    Zitat von raven_wolf Beitrag anzeigen
    alle Programme wurden bisher gehackt, deswegen gibt es ja jedes Jahr neue lol
    Wo und wann wurde z.B. PGP gehackt? Bisher hat höchstens mal jemand per Dictionary-Attack eine schlecht gewählte Passphrase erraten oder durch genügend Computer-Power in monatelanger Arbeit einen Key faktorisiert. Das Verfahren an sich ist so sicher wie eh und je.

    Das größte Sicherheitsrisiko befindet sich immer noch zwischen Bildschirm und Stuhllehne und wählt Passwörter wie 12345...
  10. #49

    Info

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE

    Übrigens da man zb bei google hochlädt hat der server einen Zugang auf den Pc direkt. Dabei kann man auch gleich das Passwort(schlüssel) raus holen, dann spart man sich die Arbeit der Entschlüsselung.
    Nebenbei natürlich noch schauen was der Pc-Nutzer so alles treibt


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