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Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

CorbisApple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827869,00.html
  1. #30

    Mann oh mann

    Hier tun alle so als wenn ihre Daten soooo wichtig wären und es wird ja alles kontrolliert von CIA, FBI, BKA, ADAC und allen möglichen bösen Hackern. Lachhaft und typisch Deutsch =)
  2. #31

    Ab nächsten Monat lagern wir auch noch die Zahnbürste, Socken, Kochtöpfe, Unterwäsche aus.

    Wenn wir dann was brauchen, fragen wir dann höflich, ob wir uns die Zähne putzen dürfen.
    Wenn wir dann mal nicht ganz artig waren, gehen wir nackt auf die Strasse, weil wir keine Unterwäsche bekommen haben, und zu essen auch nix, weil der Nestle-Kühlschrank, automatisch gefüllt nach unserem Geschmack, nicht mehr freigegeben war.
    Mir fällt dazu nur ein Wort ein - Degeneration - Verunselbständigung - bis wir gar nix mehr können, wissen, zu tun VERMÖGEN.
  3. #32

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Was gibt es daran nicht zu verstehen?
    Abseits von der Spionage-Gefahr ist eine Cloud in jeder Hinsicht - zumindest für Privatpersonen - nützlich.

    Zugriff auf die Daten egal von wo auf der Welt und egal von welchem Gerät - es ist nur eine Internetverbindung nötig. So kann man ohne Probleme Dokumente schnell und zuverlässig in einem "zentralen Ort" lagern und mit Smartphone, PC, Tablet oder inzwischen Fernseher darauf zugreifen
    ich gehe mal avon aus, dass die meisten leute, wenn sie in der welt unterwegs sind, urlaub machen. aber was um himmels willen soll ich mit meinen privaten dokumenten oder urlaubsfotos vom letzten jahr im urlaub? hinzu würde noch enorme kosten für die datenübertragung im ausland auf mich zukommen.

    wenn ich als geschäftsmann in der welt unterwegs bin, habe ich idR einen laptop dabei und der hat eine festplatte, auf der schon all meine daten gespeichert sind.

    und wenn ich wirklich nicht umhin komme und einen externen speicher brauche, dann lagere ich meine daten doch nicht bei google & co. da miete ich mir für 3 euro im monat eine domain und habe somit meine eigene cloud.
  4. #33

    das ist neu

    Zitat von M.Rabe Beitrag anzeigen
    Ab nächsten Monat lagern wir auch noch die Zahnbürste, Socken, Kochtöpfe, Unterwäsche aus.

    Wenn wir dann was brauchen, fragen wir dann höflich, ob wir uns die Zähne putzen dürfen.
    Wenn wir dann mal nicht ganz artig waren, gehen wir nackt auf die Strasse, weil wir keine Unterwäsche bekommen haben, und zu essen auch nix, weil der Nestle-Kühlschrank, automatisch gefüllt nach unserem Geschmack, nicht mehr freigegeben war.
    Mir fällt dazu nur ein Wort ein - Degeneration - Verunselbständigung - bis wir gar nix mehr können, wissen, zu tun VERMÖGEN.
    Wenn man seinen Bilder und dreckige Wäsche vom Balkonfenster hängen würde, damit sie jeder sieht, würde die Nachbarn klingel.

    Parallelwelt eben
  5. #34

    das

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass seine wichtigsten, teils kritischen und intimsten Daten sicher und verschlüsselt bei irgendeinem dieser obskuren Anbieter liegt, der muss ja schon total naiv sein.
    verblüfft mich auch immer. Ein bißchen ist es so, als wenn man sich einen Strick um den Hals legte und hoffte, es würde doch bestimmt niemand so böse sein, da mal zuzuziehen.
  6. #35

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    Verabschieden Sie sich schon einmal von den Dateien auf ihrer Festplatte. Damit Texte, Kontakte, Musik und Filme überall erreichbar sind, auf verschiedenen Computern, auf Smartphones und Tablets, wandern diese Daten künftig in die Cloud.
    Das liebes Google, Facebook, Telekom und Konsorten, könnt ihr euch getrost sonst wohin stecken.
  7. #36

    Zitat von raven_wolf Beitrag anzeigen
    Es gibt eine wichtige Regel im Internet solange Rechner am Start sind.
    Alles wenn man verschlüsseln kann, kann man auch entschlüsseln
    das gilt für alle Passwörter, Fingerabdrucksensoren, Gesichtsscanner,
    Verschlüsslungen elektronische Personalausweis
    Weil sie alle nur zahlen senden und wenn man die mit schneidet und die gleichen zahlen sendet hat man auch den zugriff ganz einfach.
    Sorry, aber von moderner Kryptographie scheinen Sie nicht viel zu verstehen.

    Das einzige, was ich potentiell gelten lasse, ist:
    Zitat von raven_wolf Beitrag anzeigen
    Und solange Menschen die Programme schreiben gibt es sogar noch 30 Hintertüren.
    Daher sollten Krypto-Verfahren immer open-source sein.
  8. #37

    ich habe schon mit den zyrix gearbeitet

    Zitat von lug&trug Beitrag anzeigen
    Sorry, aber von moderner Kryptographie scheinen Sie nicht viel zu verstehen.

    Das einzige, was ich potentiell gelten lasse, ist:

    Daher sollten Krypto-Verfahren immer open-source sein.

    alle Programme wurden bisher gehackt, deswegen gibt es ja jedes Jahr neue lol
  9. #38

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    Nun, wenn zukünftige Boulevardblätter wie der SPIEGEL über die Cloud schreiben und dem Leser vorgaukeln, sie hätten auch nur ansatzweise Ahnnung von dem was sie schreiben, muss man als Professional einfach nur lachen.

    Weiter so .... dann kann ich mir dieses Blatt und dessen Online-Portal bald auch sparen.
  10. #39

    ...

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Wenn ich zu Hause einen eigenen NAS stehen habe, habe ich diesen Komfort ebenso! Ergo KEIN Argument pro!
    Deswegen habe ich auch in der Regel und "Privatmann" Geschrieben.
    Ich bin ebenfalls nicht auf die Cloud angewiesen,
    weil ich mir, ähnlich wie sie, entsprechende Möglichkeiten zuhause geschaffen habe.

    ... aber wir beide, sind nicht die gesamte Bevölkerung,
    was meinen Sie wie viele Menschen die Lust, die Zeit, das Geld
    geschweige denn das Know How haben, sich zuhaue selbst entsprechend auszustatten? und dann auch noch alles entsprechend zu Konfigurieren ... viel Spaß ...
    da scheitert es meistens schon an wesentlich einfacheren Dingen!

    Zum Beispiel EINEN Port am Router freizuschalten,
    damit das Lieblingsspiel problemlos funktioniert...
    (da hatte ich deswegen schon so einige "Hilfe" Anrufe von Bekannten)

    Da ist sich bei einem Cloud Service zu registrieren für 96% der Bevölkerung wesentlich einfacher und finanziell billiger. Punkt.

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Cloud-Anbieter alle Schlüssel (inkl. der besten Verschlüsselungsverfahren der Welt) nicht selber rumliegen haben, um bei Bedarf …
    Wird schon von (US-) Gesetzes wegen oftmals so sein, um bei Bedarf auf kritische Daten (Drogenkriminalität, Kinderpornografie, Terror etc.) zurückgreifen zu können / dürfen / müssen.
    Und sie glaube doch nicht etwa,
    das ihre Daten - EGAL wo - zu 100% vor Geheimdiensten sicher sind,
    oder?

    Es ist mindestens genauso naiv & wahrscheinlich, einfach anzunehmen, das Microsoft, Apple und wie Sie alle heißen bereits geheime und nicht zu schließende Hintertürchen von Haus aus für Geheimdienste einbaut haben, wie Sie annehmen, das jedes privat unternehmen der Welt JEDES Verschlüsselungsverfahren der Welt knacken kann...

    So gesehen ist die einzige Sichere Speicherquelle der Welt die,
    die nicht - in keinster Weise und zu keinem Zeitpunkt - ans Netz angebunden ist.


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