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Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

CorbisApple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827869,00.html
  1. #20

    Datengeschacher

    In spätes zehn Jahren liegen meine Daten da , wo ich vermutlich auch liege - auf dem Ohlsdorfer Friedhof!
    Mir geht jetzt schon alles, wirklich alles ,am A... vorbei.
    Ja, und schöner wird die Welt auch nicht, denn die nächsten "Kriege der Umverteilung" stehen schon an.
  2. #21

    Inkonsequenz

    Jemand, der Angst hat, seine Daten in eine Cloud zu laden, sollte auf keinen Fall Email benutzen.
    Alle seine Mails mit Antworten sind dem Email-Provider natürlich bekannt.
    Also - nichts Wichtiges per Mail erledigen.
    Wird ganz schön schwierig, wenn man sich bewerben will oder eine Wohnung sucht.
  3. #22

    Cloud

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    es wird ein Gedöns um die eigenen Daten gemacht, wie kann man dann auf die Idee kommen sie auszulagern.??
    Wie immer:
    Weil es einfach und bequem ist - und es tatsächlich einen sinnvollen praktischen Nutzen gibt... und der Haken bei "Sie akzeptieren die AGBs" schnell und ungelesen gesetzt ist.
    Darum rennt heute auch jeder mit einem Smartphone herum,
    da gibt es defakto KEINEN einzigen "moralischen" Hersteller,
    alle spionieren Sie... Interessiert aber keinen - denn das neue Handy ist wesentlich bequemer und hat direkten Internet-Zugriff.

    Das Problem bei den ganzen Clouds,
    sind die Firmen die Sie betreiben und wie Sie damit umgehen...

    An SICH (also wenn man das Missbrauchspotential ausblendet) sind Clouds eine der besten Erfindungen im Web überhaupt.
    - Keine Sorgen mehr um Backups.
    - Alles zentral gespeichert und von überall Zugreifbar.

    ...
    Und abgesehen von dem Auslagern privater Daten,
    bieten Clouds noch andere große Vorteile...

    Steam zum Beispiel...
    Da kauft man "in der Cloud" sein Spiel,
    lädt es herunter und installiert es...

    Man kann es jederzeit,
    auf jedem PC neu laden und installieren,
    wo man sich mit seinem Account in die Steam Cloud einloggt.
    Die jeweiligen Spiele-Einstellungen und Spielstände werden gleich mit gesichert / wiederhergestellt.

    Das ist für Spieler ein super Geschichte.

    Keine Massen-Ansammlungen von Installations CDs/DVDs mehr und die Spiele sind in der Steam Cloud meistens auch noch wesentlich billiger als im Laden...

    Dazu kommt, wenn der PC mal neu installiert werden muss,
    oder man sich einen neuen Kauft:
    Man installiert nur noch den Steam Client, macht Haken welche Spiele man wieder installieren will - und lässt den PC so lange laufen bis alles - inklusive Einstellungen - wieder auf dem PC ist.

    Das spart ne Menge Installations-Zeit und nerviges geklicke + CD gewechsel... (braucht aber ne gute Internet-Anbindung für die Downloads)
  4. #23

    ...

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...braucht man Daten in der Cloud. Heutzutage gibts kleinst-Speicher die man überall mitnehmen kann und die hunderte von Fotos oder sonstwas speichern können...und damit hab ich auch alles dabei...wofür also die Cloud??? Ist meiner Meinung nach nur Spielerei...und höchst unsicher...denn ich vertraue keinem meine Daten an und seien es auch nur Urlaubsbilder....selber Schuld wer das macht...siehe Gesichtsbuch und Co.
    Zum Beispiel, weil ich meinen USB-Stick nicht an mein Handy anschließen kann - und keine Lust habe alle 10 Minuten mein Handy auszuschalten und die integrierte SD Karte zu wechseln, weil ein Freund gerade seine Daten darauf mitgebracht hat. ;)
  5. #24

    Selbst verschlüsseln!

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass seine wichtigsten, teils kritischen und intimsten Daten sicher und verschlüsselt bei irgendeinem dieser obskuren Anbieter liegt, der muss ja schon total naiv sein.
    Wenn ich sie vor dem Hochladen selbst verschlüssele, liegen sie dort selbstverständlich verschlüsselt. "Sicher" ist eine andere Sache; wenn Sie damit "sicher vor Zugriff" meinen, dann sicher eher weniger (dafür verschlüssele ich sie ja). Aber sicher vor versehentlichem Löschen sind sie wohl schon.
    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Speichermedien mit zig Giga- oder Terrabyte gibt es für wenig Geld. Teilweise sind die Speichermeiden so klein, dass man sie überall mitnehmen kann.
    Zeigen Sie mir bitte ein Medium mit "zig Terabyte" (schreibt man übrigens nur mit einem 'r'), das man "überall mitnehmen" kann, z.B. auf eine mehrmonatige Reise. Und dann erzählen Sie mir, dass das sicher sein soll.

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Oder man greift von unterwegs auf seine eigenen Server zurück.
    Die physisch zuhause stehen und per Standleitung (mit schnellem Upstream) am Netz hängen? Oder doch wohl eher von einem Hoster gemietet, der auch nicht mehr Sicherheit garantieren kann als die Cloud-Anbieter.

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Kurz und klein: Ich verstehe das auch nicht, wie man sich selber so arg transparent macht und eigenhändig billig verkauft.
    Muss man ja nicht. Stichwort: Eigene Verschlüsselung.
  6. #25

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.
    Wer seine Daten in eine "Cloud" auslagert, ist selber schuld. Ich möchte Herr über meine Daten sein! Die Schnüffelei über das Internet ist schon schlimm genug.
  7. #26

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Abseits von der Spionage-Gefahr ist eine Cloud in jeder Hinsicht - zumindest für Privatpersonen - nützlich.
    Zugriff auf die Daten egal von wo auf der Welt und egal von welchem Gerät - es ist nur eine Internetverbindung nötig. So kann man ohne Probleme Dokumente schnell und zuverlässig in einem "zentralen Ort" lagern und mit Smartphone, PC, Tablet oder inzwischen Fernseher darauf zugreifen. .
    Wenn ich zu Hause einen eigenen NAS stehen habe, habe ich diesen Komfort ebenso! Ergo KEIN Argument pro!

    Zitat von taggert Beitrag anzeigen
    Dazu kommt, das man sich in der Regel keine Gedanken mehr um die private regelmäßige Datensicherung machen muss, wenn man seine Daten in der Cloud lagert. Es ist nämlich anzunehmen, das der Clound Betreiber wesentlich bessere Sicherungssysteme besitzt, als jeder Privatmann.
    Ein NAS mit gespiegelten FP ist ebenso sicher - im Gegenteil, sehr viel sicherer.

    Zitat von pansen Beitrag anzeigen
    Es gibt schon sichere Verschlüsselungsverfahren, aber die grosse Mehrheit der Nutzer wird diese schlicht nicht anwenden...
    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Cloud-Anbieter alle Schlüssel (inkl. der besten Verschlüsselungsverfahren der Welt) nicht selber rumliegen haben, um bei Bedarf …
    Wird schon von (US-) Gesetzes wegen oftmals so sein, um bei Bedarf auf kritische Daten (Drogenkriminalität, Kinderpornografie, Terror etc.) zurückgreifen zu können / dürfen / müssen.
  8. #27

    Verschlüsseln

    Zitat von cloudfogger Beitrag anzeigen
    Mit einer clientseitigen Verschlüsselung kann man seine Daten ja schützen, bevor diese hochgeladen werden. Dann hat der Cloud-Storage Anbieter auch keinen Zugriff mehr darauf. Unser Programm Cloudfogger bietet so eine clientseitige Verschlüsselung für alle gängigen Clouddienste.
    Es gibt eine wichtige Regel im Internet solange Rechner am Start sind.
    Alles wenn man verschlüsseln kann, kann man auch entschlüsseln
    das gilt für alle Passwörter, Fingerabdrucksensoren, Gesichtsscanner,
    Verschlüsslungen elektronische Personalausweis
    Weil sie alle nur zahlen senden und wenn man die mit schneidet und die gleichen zahlen sendet hat man auch den zugriff ganz einfach.

    Und solange Menschen die Programme schreiben gibt es sogar noch 30 Hintertüren.
  9. #28

    Welcher Privatanwender...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    ...braucht schon seine Daten jeden Tag an jedem Ort der Welt? Ich mache (fast) alles mit PC und Internet und ich brauche es nicht. Wenn ich doch Daten woanders brauche, dann nehme ich einen 32 GB USB-Stick und habe mehr als ich brauche und niemand kontrolliert diesen.
    Nein, es ist eben hipp überall dabeizusein und jeden Blödsinn mitzumachen. Und das nebenbei Daten quasi öffentlich werden, scheint niemanden zu interessieren.
  10. #29

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass seine wichtigsten, teils kritischen und intimsten Daten sicher und verschlüsselt bei irgendeinem dieser obskuren Anbieter liegt, der muss ja schon total naiv sein.
    Jedem steht frei, seine Daten in der Cloud zu sichern. Z. B. kann man PDF-Dateien mit Passwort versehen, ZIP-Dateien verschlüsseln, TrueCrypt-Container anlegen, usw. Wer seine Daten ohne solch einen Schutz dort hineinlädt ist selber schuld. Ich lege gerne einige Daten dort ab, die ich auch auf meinem Smartphone brauche. Aber eben mit eigenen Verschlüsselungsmethoden, bei denen selbst ein HPC-Cluster jahrzehntelang bräuchte, um mein Passwort zu knacken.
    Ich würde bei Bildern bestenfalls nur solche Bilder ungesichert einstellen, auf denen die EXIF-Daten bis auf das Nötigste entfernt wurden (z. B. Kameramodell, Seriennummer, usw.) und weder mich noch andere Personen zeigen.








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