Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke

CorbisApple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827869,00.html
  1. #10

    ...........

    es wird ein Gedöns um die eigenen Daten gemacht, wie kann man dann auf die Idee kommen sie auszulagern.??
  2. #11

    ...

    Zitat von Teoem Beitrag anzeigen
    ich verstehe nicht, wie man seine daten in einer cloud lagern kann.
    Jetzt mal davon abgesehen das meine keine Ahnung hat,
    was genau mit seinen Daten passiert... (und was ja eigentlich der einzige echte Kritikpunkt ist, oder?)

    Was gibt es daran nicht zu verstehen?
    Abseits von der Spionage-Gefahr ist eine Cloud in jeder Hinsicht - zumindest für Privatpersonen - nützlich.

    Zugriff auf die Daten egal von wo auf der Welt und egal von welchem Gerät - es ist nur eine Internetverbindung nötig. So kann man ohne Probleme Dokumente schnell und zuverlässig in einem "zentralen Ort" lagern und mit Smartphone, PC, Tablet oder inzwischen Fernseher darauf zugreifen.

    Dazu kommt, das man sich in der Regel keine Gedanken mehr um die private regelmäßige Datensicherung machen muss, wenn man seine Daten in der Cloud lagert. Es ist nämlich anzunehmen, das der Clound Betreiber wesentlich bessere Sicherungssysteme besitzt, als jeder Privatmann.
  3. #12

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass seine wichtigsten, teils kritischen und intimsten Daten sicher und verschlüsselt bei irgendeinem dieser obskuren Anbieter liegt, der muss ja schon total naiv sein.
    Speichermedien mit zig Giga- oder Terrabyte gibt es für wenig Geld. Teilweise sind die Speichermeiden so klein.....
    Es gibt schon sichere Verschlüsselungsverfahren, aber die grosse Mehrheit der Nutzer wird diese schlicht nicht anwenden...
  4. #13

    Irgendwann mal gab es bei den Wettbewerbsaufsichts-Ämter das Verständnis, dass es Wettbewerbs-verzerrend ist, wenn ein Unternehmen mit einer Monopol-artigen Stellung in einem bestimmten Marktbereich, dieses zur Erlangung von Monopol-artigen Stellungen in anderen Marktbereichen verwendet. Dieses Verständnis scheint mittlerweile verloren zu sein.

    Der eine oder andere geneigte Leser hat vielleicht schon mal von diesem Tablet-Computer-Hersteller gehört, der sein Hardware-Monopol dazu nutzt, alle Käufer Musik, zusätzliche Software, E-Books, Cloud-Services über den eigenen Online-Store kaufen zu lassen und andere Online-Stores quasi auszuschliessen. Dem Kartellamt ist diese kleine Unternehmen offensichtlich nicht aufgefallen ;-)
  5. #14

    Mit einer clientseitigen Verschlüsselung kann man seine Daten ja schützen, bevor diese hochgeladen werden. Dann hat der Cloud-Storage Anbieter auch keinen Zugriff mehr darauf. Unser Programm Cloudfogger bietet so eine clientseitige Verschlüsselung für alle gängigen Clouddienste.
  6. #15

    Niemand

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.
    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    würde auf offener Straße mit heruntergelassener Hose rumlaufen, aber wenn es um die Cloud geht, haben manche Leute offenbar keine Probleme, auch noch das Unterhemd auszuziehen und sich eine webcam ins Rectum stecken zu lassen.
    Theoretisch ist Cloud Computing eine nette Sache mit unbestreitbaren Vorteilen, wenn da nur nicht die gewerblichen Datenabgreifer wären.
    Super, wenn Facebook und Co. endlich auf Milliarden Bilder zugreifen können und mit der Gesichtserkennung abgleichen können, wer mit wem wann was gemacht hat.
    Und es gibt sicher noch gaanz andere Möglichkeiten, mit den Daten zu spielen....

    Schwarzmalerei? Spaßverderber?? Genau das wird passieren, ist nämlich bisher immer passiert.
    Wenn man schon eine Cloud haben möchte, dann doch bitte die Wolke selbst basteln.
    Daten lokal zu Hause auf dem Server und die anderen Geräte darauf zugreifen lassen.
    Geht, z.B. mit OwnCloud. Opensource, kostenlos und nur man selbst entscheidet, wer die Daten ansehen darf.
    Ist zwar ein bisschen Bastelkram, aber dafür privat.

    Selbst schuld, wenn man seine Daten aus der Hand gibt . Und bitte hinterher nicht jammern und sagen, dass die großen Konzerne ja soo gemein sind.
  7. #16

    ich fürchte

    Zitat von nonbeliever3000 Beitrag anzeigen
    Sie installieren auf Ihrem PC/Mac/Smartphone den Client bzw. die App und loggen sich dann auf Ihrem Konto ein. Ab dem Moment können Sie dann einfach Ihre Daten auf Ihr Cloud-Konto hochladen und auf jedem Ihrer Geräte bearbeiten bzw. auch mit anderen Nutzern teilen. Ist gar nicht so schwer. Hier noch ein Video dazu:
    Wie funktioniert Cloud Computing? - Wirtschaftswunder - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
    Sie meinen Ihren kleinen Exkurs auch noch ernst.

    Ansonsten kann ich mich nur dem zitierten Foristen anschließen.
  8. #17

    Wofür....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    ...braucht man Daten in der Cloud. Heutzutage gibts kleinst-Speicher die man überall mitnehmen kann und die hunderte von Fotos oder sonstwas speichern können...und damit hab ich auch alles dabei...wofür also die Cloud??? Ist meiner Meinung nach nur Spielerei...und höchst unsicher...denn ich vertraue keinem meine Daten an und seien es auch nur Urlaubsbilder....selber Schuld wer das macht...siehe Gesichtsbuch und Co.
  9. #18

    wer lesen kann .....

    Zitat von nonbeliever3000 Beitrag anzeigen
    Sie installieren auf Ihrem PC/Mac/Smartphone den Client bzw. die App und loggen sich dann auf Ihrem Konto ein. Ab dem Moment können Sie dann einfach Ihre Daten auf Ihr Cloud-Konto hochladen und auf jedem Ihrer Geräte bearbeiten bzw. auch mit anderen Nutzern teilen. Ist gar nicht so schwer. Hier noch ein Video dazu:
    Wie funktioniert Cloud Computing? - Wirtschaftswunder - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
    schade, aber ich habe nicht gefragt wie ich meine daten in die cloud bekomme. da hast du wohl etwas falsch verstanden.
  10. #19

    Cloud-Computing

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple, Facebook, jetzt auch Google mit seinem Speicherdienst Drive: Unsere Daten wandern in die Wolke, liegen auf Servern im Internet. Solche Clouds sind praktisch. Aber bei Webdiensten, sozialen Netzwerken, Film- und Musikanbietern entstehen Datenberge, die sich unserer Kontrolle entziehen.

    Datenberge bei Google und Co.: Gefangen in der Wolke - SPIEGEL ONLINE
    Cloud-Computing ist lediglich der Versuch, Menschen und Unternehmen abhängig zu machen. Wer solche Dienste in Anspruch nimmt, hat sie nicht mehr alle.