Das Netz in fünf Jahren: Wie das Militär das Internet aufteilt
Wenn Sicherheit vorgeht: In fünf Jahren gibt es zum Schutz der Nutzer vor Hackern und Betrügern kein Internet mehr, sondern nur noch staatlich kontrollierte Länder-Netzwerke mit strengen Grenzkontrollen. Eine Geschichte aus der Zukunft.
Klingt ja fast so, also ob die Hälfte des Artikels fehlt ... nämlich die Hälfte, in der die schlechten Seiten aufgeführt werden.
Will der geschätzte Autor vielleicht auch noch einen Polizei-/Überwachungsstaat einführen? Elektronische Vollüberwachung und Gedankenverbrechen ahnden?
Gehört der Spiegel eigentlich zum Murdoch-Imperium oder ist es verboten, das zu erfragen (und später: zu ergoogeln)?
WIESO?!?! Wieso habe ich schon wieder einen Artikel über dieses "Internet" gelesen in dem ein studierter Politikwissenschaftler seinen Senf zu etwas gibt, was er eh nicht versteht... WIESO?
Sowas ist schlecht fürs Geschäft privater Unternehmer, die über das Weltnetz Geschäftskontakte pflegen, also auch schlecht für die Steuereinnahmen. Sonst gibt es keine Hindernisse für so ein Vorhaben. Es würde zwar teuer, aber man kann ja die Bürger über Steuererhebung zwingen, ihren Knebel selbst zu bezahlen.
Jedes anfänglich völlig freie Medium (erst die Zeitung, dann das Radio, aber auch das Telefon, dann Fernsehen und bald dann eben auch das Internet) wird zwangsläufig langfristig vom Staat immer mehr kontrolliert und von großen Konzernen dominiert.
Bis es dann wieder was neues gibt. Aber auch das will dann wieder "eingehegt" werden...
...sind meiner Meinung nach die Gedankenspiele in diesem Artikel! Mit einer Ausnahme- des alten Traums, Verbrechen vor der Entstehung zu verhindern, also noch Unschuldige zu verwahren, weil sie eventuell zum Verbrecher werden könnten. Der Teil geht dann in Richtung "Kindermord zu Bethlehem" -und auch der hat sein Ziel verfehlt. Damit meine ich nicht die Vermeidung von Gelegenheiten zu kriminellem Verhalten, diese Sache wird mittlerweile in jedem Neubau, in der Stafdtplanung und sonstwo einbezogen.
Ich bin überzeugt- auch der spannende Hoffnungsträger Neurosciences wird trotz aller Faszination hier nicht grundlegend die Dinge ändern.