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Darminfektionen: Zahl der Ehec-Fälle sprunghaft angestiegen

Schon wieder gibt es hunderte neue Ansteckungen - der gefährliche Darmkeim Ehec breitet sich vor allem im Norden Deutschlands weiter aus. Der EU-Gesundheitsminister spricht von einer ernsten Krise, ruft die Bevölkerung aber zur Ruhe auf.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766123,00.html
  1. #310

    .

    Zitat von inci Beitrag anzeigen
    und werden kosmetika nicht eher topisch angewendet? ich denke nicht, daß frauen ihre anti-age, oder andere cremes einnehmen.
    Nein, aber Lippenstift z.B. wird schon aufgenommen. Nehmen wir einfach mal an, eine bestimmte Charge eines trendigen Lippenstiftes wurde bei der Produktion mit EHEC verseucht. Durch Mitarbeiter oder eine Zutat, wie auch immer.

    Diese Charge ging in den Norddeutschen Raum, dann hätte man eine Erklärung dafür, dass hauptsächlich junge Frauen in Norddeutschland betroffen sind (Und Männer mit denen sie intensive Küsse ausgetauscht haben)

    Ist nur ins Blaue Hineinspekuliert, aber mehr können wir zur Zeit ja auch nicht tun. Nur als Hinweis auch mal in eine ganz andere Richtung zu denken.
  2. #311

    ..

    Zitat von fiutare Beitrag anzeigen
    Mein Direktvermarkter hat keine Kassenzettel, wenn ich's doch sage. Sie können mir ruhig glauben. Wenn es zuviel zum Zusammenrechnen wird, dann schreibt er seine Addition auf einem Stück Zeitungspapier.

    Dafür schmecken seine Erdbeeren himmlisch!

    Nein, ich sag nicht, wo.
    Was auch gut für ihren Direktvermarkter ist, da er sich sonst mal auf unangenehme Fragen der Steuerbehörden gefasst machen müsste. Es gibt eine Rechnungspflicht.
  3. #312

    Sherlock Holmes

    also je mehr Erkrankte es gibt, deso einfacher müsste es eigentlich sein, mittels eines strukturierten Fragebogens die Infektionsquelle einzugrenzen.
    Wasser aus dem Wasserhahn,
    Milch,
    Welches Gemüse,
    Kebap/Hamburger (siehe 1982 bei MC Donalds in den USA)
    etc., etc.
    Allerdings braucht man dazu viel Personal und das kostet Geld.
    Morgen ist Feiertag und am Freitag Fenstertag.
    Wartens wir ab.
  4. #313

    ..

    Vielleicht ist man zu sehr Laie um sich dazu dezidiert äussern zu können. Was einen schon wundert und auch erschreckt ist, dass die erste Welle der Erkrankten doch noch im direkten Zusammenhang mit dem Kernerreger gestenden hat. Deren Essgewohnheiten müssen wie bei jedem Menschen doch Zusammenhänge und Überschneidungen gehabt haben. Das kann man doch in einer Art Forensik zusammentragen. Dann die Einkausforte aufsuchen, schliessen und bis auf das letzte Lebensmittel untersuchen. Alles andere als passiert wäre ja schon sehr peinlich. Auch hat der Norden anderre Essgewohnheiten als andere Ecken im Land was bestimte Lebensmittel angeht. Und immer noch tappt man im Dunkeln. Das ist entweder ein Desaster für unsere Behörden oder hier ist etwas gezieltes im Gange. Sicher für viele Absurd, nur ausschliessen kann man es auch nicht.
    In der Gesamtbetrachtung gibts aber auch eine übergreifende Logik, Deutschland hat die niedrigsten Lebensmittelpreise in Europa, der Discount hat hier seine Heimat. Fleischkonsum ohne nachzudenken ist hier Gang und Gebe, hauptsache günstig. Ist ja egal ob die Tiere artgerecht gehalten werden. Wenn das Ganze vielleicht mal einen Effekt hat, dass viele mehr Nachdenken und Aldi, Lidl u co nicht immer die erste ADresse ist,
  5. #314

    Halbwissen.

    Zitat von Friedrich der Streitbare Beitrag anzeigen
    ist der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Tierzucht. Eine verhängnisvolle Verfilzung von Produzenten und Kontrolleuren sowie gewissenlose Züchter und Veterinäre haben dafür gesorgt, dass der Resistenzpegel der Keime das jetzige gefährdende Ausmaß erreicht hat. EHEC auch ohne Resistenz eine ernsthafte Infektion wird erst durch die multiple Resistenz des aktuellen Keimes zur lebensbedrohlichen Gefährdung. Ohne Antibiotika in der Viehzucht, keine multiple Resistenz auf verkeimtem Grünzeug !

    Letztlich trägt natürlich auch der Verbraucher Mitschuld durch seinen massenhaften Fleischkonsum nebst
    obligatorischen Griff zum Billigsten.
    Informieren SIe sich doch lieber, bevor Sie hier Verdächtigungen loslassen die nichts mit der Sache zu tun haben.

    EHEC ist zwar multiresistent, aber das bedeutet nicht, dass er gegen jedes Antibiotikum resistent wäre. Es gibt durchaus welche, die wirksam wären, z.B. die Carbapeneme.

    Aber: Antibiotika sind bei einer EHEC-Infektion kontraindiziert, Sie machen die Situation eher noch schlimmer.
    Das liegt vermutlich daran, dass durch die Zerstörung der Bakterien durch Antibiotika große Mengen ihrer Toxine auf einmal frei werden, und diese sind ja das eigentliche Problem. Deshalb begünstigen Antibiotika das auftreten eines HU-Syndroms eher als es zu verhindern.

    Deshalb grundsätzlich kein Einsatz von Antibiotika bei EHEC-Infektionen, deshalb tut es für die Gefährlichkeit dieses Keims auch überhaupt nichts zur Sache, ob in der Landwirtschaft übermäßig Antibiotika eingesetzt wurden oder nicht.
  6. #315

    .

    Zitat von taiga Beitrag anzeigen
    Nein und nochmals nein, ich hab’s vorhin schon verlinkt:
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php...en@t-online.de
    Der Herr hat sich zwar mit Viren im Trinkwasser (Grundwasser) beschäftigt, aber das Problem lässt sich natürlich auch für Ehec und co. denken.
    Die breite Öffentlichkeit weiß nicht, dass nur anorganische und organische Schadstoffe gescannt werden, bei Viren und Bakterien wird nichts überwacht. Ist wohl so.

    Entschuldigung. Der Herr hat sich mit Viren beschäftigt, vollkommen richtig bemerkt, aber das lässt sich eben nicht auf Bakterien übertragen.

    Es kommt ja sogar hin und wieder vor, dass im Leitungsnetz Kolibakterien von den Wasserwerken gefunden werden. Im Radio hört sich das dann so an: "Die Bewohner in Klein-Ehec werden gebeten ihr Trinkwasser bis auf weiteres 10 Minuten abzukochen" Noch nie gehört.

    Also, was der Mann zu Viren meint lässt sich nicht auf Bakterien übertragen. Punkt
  7. #316

    ....

    also wenn man sich die statistiken anschaut, dann ist das auch nur wieder eine mediale sau die durchs dorf getrieben wird.

    Wir haben in den letzten Jahren so viele Keime, Seuchen und Viren überlebt, da wird das auch noch klappen aber natürlich ist immer alles schlimmer, böser und noch gefährlicher.

    Mittlerweile darf man schon nicht mehr essen:

    Rind (BSE)
    Lamm, Schwein (Maul- und Klauen- seuche)
    Geflügel (Vogelgrippe)
    Gemüse (EHEC)
    Schweinegrippe (ÜBERALL!!!!!11)

    Die Todesfälle sind sehr tragisch und das will ich hier auch nicht gut heissen aber für Panik ist es deutlich zu früh. Am besten man vernichtet weitehrin massenhaft gemüse, genauso wie mit dem schweinen und geflügel viechern damals, dem übersubeventionierten markt wird es gut tun.

    betrachtet man die zahlen an erkranken im verhältnis zu bevölkerung, ist das ganze nicht ernst zu nehmen und wird nur aufgebauscht durch die medien.
  8. #317

    ...

    Zitat von taiga Beitrag anzeigen
    (...)
    Warum lese ich immerzu Gurken, Tomaten und Salat?
    G(...).
    Vielleicht, weil man immer noch genauso vertuscht wie 1911 in Venedig (hierzu sehr interessant: "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann).

    Noch heute stoesst man auf verschlossene Tueren und Schweigen, wenn man die Cholera-Epidemie von 1911 in Venedig erforschen will. Interessant auch, dass sie in der Aufzaehlung bei Wikipedia fehlt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cholera
  9. #318

    ohne Titel

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    vielleicht sollten die Wissenschaftler die Handys der Infizierten einsammeln und die Bewegungsdaten ermitteln.
    Krieg ich jetzt den noblen Preis
    Bei den bisherigen Toten dieser Darminfektion handelt es sich überwiegend um Menschen jenseits der Achtzig. Diese besitzen in der Regel kein Handy und sind auch nicht mehr so rege unterwegs wie jüngere.
  10. #319

    Titel sinnlos..

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Na wieviele "Spezialisten" mit kriminalistischer Ausbildung er
    sitzen da wohl. 2 oder 3? Und die arbeiten 24 Stunden und 7 Tage die Woche? Und welche Weisungsbefugnis haben diese Leute um Maßnahmen zur Aufklärung zu koordinieren.
    Und welche Programme haben die wohl? Genau Programme um die Entwicklung von Epidemien zu verfolgen. Aber nicht, um in solchen Spezialfällen weiter zu kommen. Ich glaube Ihnen kein Stück, dass die Leute beim RKI hierfür ausreichend ausgebildet und ausgestattet sind . Aber das wird die Zukunft zeigen, wenn irgendwann einmal alles aufgeklärt wird.
    Sie scheinen weder Ahnung von den Gesundheitsbehörden zu haben, noch von Kriminalistik.

    Wozu soll die Polizei Programme haben, um abertausende Daten für den gleichen Fall in die unterschiedlichsten kausalen Verbindungen eines solchen Falles zu bringen?

    Sie können jetzt natürlich mit Rasterfahndung/Terrorfahndung argumentieren.
    Aber da sind wir schon wieder eher bei den Geheimdiensten.
    Für die wäre das wirklich mal eine sinnvolle Beschäftigung. :-))

    Also an sich ist an den Programmen schon einiges vergleichbar.
    Aber die von den Gesundheitsbehörden sind solche Dinge wie Keimverbreitung, Lebensmittel, Ansteckungswege, etc. schon vorbereitet und werden von Leuten bedient, die sich damit auskennen.
    Nicht nur mit dem Programm, sondern auch mit der Thematik.

    Was wollen Sie mit der Polizei 24/7?

    Es müssen Erkrankte befragt werden, Lebensmittelproben genommen und analysiert werden.
    Nichts für die Polizei!

    Und solange es um Lebensmittel und Erkrankungen geht, haben diese Behörden gewaltig mehr Rechte, als jede Polizeibehörde.
    Sie brauchen nämlich in vielen Fällen nicht einmal einen richterlichen Beschluss, um Räumlichkeiten zu inspezieren, Proben zu nehmen und Unterlagen einzusehen!
    Und selbstverständlich sind sie diversen anderen Institutionen gegenüber weisungsbefugt.


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