Forum: Blogs
Dank EZB-Hilfe: Forscher sagen Deutschland leichtes Wachstum voraus
dapdDie deutsche Wirtschaft dürfte nach Ansicht von Experten von den Maßnahmen zur Euro-Rettung profitieren. Forscher des DIW sagen zum Ende des Jahres leichtes Wachstum voraus. Das Eingreifen der Europäischen Zentralbank wirke stabilisierend.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858085.html
- #1 26.09.2012 12:50 von
Bitte nicht ...
morgen sieht es schon wieder anders aus. Oder vielleicht heut' noch?
- #2 26.09.2012 13:21 von
- #3 26.09.2012 13:23 von
Und wieder Profitieren wir nur
vom Euro. Selten so gelacht, wenn die Soße hochgeht haften wir alle. Was wir hier mehr haben ist bei den anderen weniger und für das weniger haften wir mit 27%. Natürlich nur die Bürger, nicht die Unternehmen, anders kann ich mir das gejubel auch nicht erklären.
- #4 26.09.2012 13:35 von
Wir brauchen keine eigene offiz. Rating-Agentur
Wir haben doch schon unsere eigenen, uneigennützigen und unabhägigen Gebrüder Grimm.
- #5 26.09.2012 14:24 von
Überraschend...
...hat sich das leichte Wachstum doch nicht eingestellt, so wird es dann demnächst in der Presse vermeldet werden. Wetten!
Was ist los mit dem Spiegel? Nur noch ein Verkündungsorgan? Sehr traurig die Entwicklung... - #6 26.09.2012 19:32 von
Das Kaffeesatzgeschwätz geht mir auf die Nerven
"Wirtschaftswachstum" von 0,2 % (In Worten: Nullkommazweiprozent), was für ein Gesülze. Man gebe mir alle Zahlen, damit ich sie nachrechnen kann und dann rechne ich Ihnen einen massiven Rezessionskurs aus für BRD. Ich kann das Geschwafel nicht mehr hören. Ausser keiner Ahnung von Währungen haben sie auch noch erst recht keine Ahnung von Wirtschafts-und Finanzpolitik nebst Geldpolitik und können keine Folgen von Forderungen und Anordnungen einschätzen, sonst hätten sie nicht bislang mehrere Euroländer in die Rezession gehetzt. Der Zeitpunkt, wo diese politischen Waldschrate in D die Gesamtzone ruiniert haben, dürfte nicht mehr ferne sein. Jeder Deutsche, der auf dieses Dummgeschwafel noch reinfällt, dem ist nicht mehr zu helfen. Das Einzige, was die Waldschrate können, ist Statistiken fälschen. Das war,s schon.
- #7 26.09.2012 21:21 von
Richtig Herr Kowalski
Der Eurostoxx50 ist seit dem Tag der ersten Ankuendigung des von Draghis geplanten unbegrenztem Anleihenkauf, am 26.Juli bis zum 25.Sep. nach meiner (hoffentlich richtigen) Berechnung um rund 15.5% gestiegen. Das entspricht einer Erhoehung der Marktkapitalisierung von rund 300Mrd. Euro. Da ansonsten alle Marktindikatoren gegen einen weiteren Anstieg sprechen, wuerde ich dies als den "Draghi-Effekt" bezeichnen. Dies ist fuer die Anleger sicher ein schoener 'Windfall'-Profit gewesen, der sich in noch dramatischeren Relationen auf dem spanischen (36%), italienischen (30%) und griechischen (30%-ige Kurssteigerung) Aktienmarkt wiederholt hat.
Es waere zu erwarten , dass von SPON bzw. DIW aufgezeigt wuerde inwiefern dieser "positive" Effekt zu einer Verbesserung der Wirtschaftslage fuehren sollte. Die drei letztgenannten Laender haben der Zeit solche Hammerprobleme, dass selbst bei niedrigen Zinssaetzen, aber mangelnder Kreditwuerdigkeit und maroden Banken, wohl die Boersengewinne nicht zu einer Ankurbelung der allgemeinen Volkswirtschaften fuehren werden. Die Massnahmen von Draghi haben eben nicht die Betroffenen beglueckt, die von Draghi im EZB-Gesetz geforderte rationale Allokation von Resourcen hat leider nicht stattgefunden. Er hat sich mit seiner Massnahme total verzockt. Denn nach meinen eigenen Berechnungen, wenn die Zinssaetze aller ausstehenden Staatsschulden der kriselnden Staatsschuldenlaender der Eurozone ueber alle Laufzeiten durch Draghis Massnahme um 2% gesenkt worden waeren, dann haetten diese Laender rund 105 Mrd. Euro an Zinslasten p.a. gespart. Fazit: Nur allein im Eurostoxx50 steht ein Spekulativer Gewinn von 300 Mrd. einer Einsparung von 105 Mrd. an Zinsen gegenueber. Und das nennt sich Notenbankpolitik! Dies ist reine Zockerei. Von Draghi vielleicht nicht anders zu erwarten, aber das diese Zockerei auch noch von unserem deutschen Finanzminiser oeffentlich unterstuetzt wird, ist ein Zeichen fuer die absolute Inkompetenz oder politische Skrupellosigkeit der derzeitigen Fuehrung.
So wird leider der Europagedanke zu Grabe getragen. - #8 27.09.2012 09:47 von
Wachstum ?
Schön, wenn man allen Berichten glauben darf, dann gehts richtig bergauf und die Staatsverschuldung aller Länder ist bald überstanden, weil man doch jetzt unbegrenzt Geld hat in Form von Zentralbankföderalismus. Allein mir fehlt der Glaube daran, und wir bauen hier auf Sand, der die nächste Flutwelle nicht überstehen wird.
- #9 30.09.2012 12:39 von
Oh, dieses arme, reiche Staatssystem!
... auch solche Themen finde ich wichtig, weil sie genau
darstellen wie sich Behörden in hohen Positionen einfach
Milliarden grabschen können, ohne dass es ein Verbrechen
wäre, wie z. B. eine kleine Hinterziehung von Steuern für die
wir bestimmt rasch ins Gefängnis gehen müssten. Warum eigentlich?????? Gerade gestern habe ich eine Sendung über stationierte freiwillige Soldaten in Afghanistan gesehen, in der
gezeigt wurde, wie sich einfache Soldaten engagieren, indem
sie ihr weniges Geld aus eigener Initiative für ein Kinderheim
mit verletzten und verweisten Kindern von sich aus einbringen.
Warum sorgt der Deutsche Staat im Rahmen der heute als PR bezeichneten Propaganda nicht für Geld dafür? Für die
Wirtschaft tuen sie ALLES ... wie man wíeder auch heute in den Nachrichten im Milliarden Verschiss für fremde Länder sieht.
Erstaunlicher Weise steckt die Regierung auch keine Millionen, geschweige denn Milliarden zur Hilfe für lange Jahre lang für
den Staat profitabel bestehende Unternehmen das Geld, dass
Ihnen en masse zur Verfügung steht hinein. "Neckermann",
"Schlecker", & "Ouelle" sind Beispiele, denen bald noch viele
andere bekannte Unternehmen folgen.
Die für die Branchen arbeitenden Menschen sind der
hiesigen Regierung wurscht, wäre dann logischer Weise
anzunehmen. Wieso sollten sie auch wichtig sein, die dummen,
alles treu wie die "Bild" es eben vorgibt, immer an gerechte
Wahlen glaubenden "Burger".
Für mich persönlich jedenfalls sind gerade diese viel wichtiger
- gerade darum sollte man meiner Meinung nach auch nicht
solche Floskeln verbreiten, dass es eine Schande wäre Geld
vom Sozialamt oder anderen staatlichen Institutionen zu
nehmen. Hierzulande gibt es genung bedürftige Menschen,
wieso setzen die dann so viel Geld in ganz fremde Länder
ein?
Da muss man doch vermuten, dass der Staat bestimmt nicht uneigennützig handelt, und dann doch ein "big business" mit dieser
angeblichen "Währungs-Rettung" macht. Inwieweit es so ist, können nur besonders gute Journalisten herausfinden. Und ich hoffe,
das geschieht sehr bald, bevor die Regierung noch einige Milliarden verschleudern kann.
~
Die aktuellen Top-Themen
Antworten / Zitieren


