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Dank der SED: Klarsfeld soll 2000 Mark für Kiesinger-Ohrfeige erhalten haben

dapdDokumente aus der Vergangenheit könnten Beate Klarsfeld in Bedrängnis bringen: Die Präsidentschaftskandidatin der Linken soll 1968 vom SED-Regime 2000 Westmark erhalten haben - laut einem Zeitungsbericht war es ein Dank dafür, dass sie den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...819994,00.html
  1. #1

    Ich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dokumente aus der Vergangenheit könnten Beate Klarsfeld in Bedrängnis bringen: Die Präsidentschaftskandidatin der Linken soll 1968 vom SED-Regime 2000 Westmark erhalten haben - laut einem Zeitungsbericht war es ein Dank dafür, dass sie den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte.

    Dank der SED: Klarsfeld soll 2000 Mark für Kiesinger-Ohrfeige erhalten haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    lege noch einen Tausender extra drauf! Courage, Beate!
  2. #2

    kein Titel!

    Wenn es denn so war, war das redlich verdientes Geld, und es wäre eine nette Geste der DDR gewesen, Frau Klarsfeld einen Zuschuss zu den Anwalts- und Gerichtskosten zu gewähren; denn für sehr viel mehr dürfte der Betrag kaum ausgereicht haben.

    Aber wie gross muss in interessierten Kreisen die Sorge sein, dass in der Bundesversammlung zu viele Wahlleute aus der Hürde des Gauck-Blocks brechen könnten, wenn solch ein Aufwand getrieben wird, um Frau Klarsfeld irgendetwas anzuhängen...
  3. #3

    Sauber, sauber!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Mein Ziel war es, Nazis zu jagen und ihre Verbrechen an die Öffentlichkeit zu bringen, um sie einer gerechten Strafe zu überführen", teilte sie mit. Sie habe "nie im Auftrag der DDR gearbeitet, sondern in meinem eigenen Auftrag", zitiert die "Welt" Klarsfeld.
    Taten zählen aber mehr als Worte! Offensichtlich hat sie das Geld nicht nur angenommen, sondern sich auch noch dafür bedankt:


    Tatsächlich veröffentlichte die "DDR-Revue" wenige Wochen später einen Exklusivbeitrag von der gebürtigen Berlinerin Klarsfeld, in dem die "Demokratie in der DDR" gewürdigt und die Bundesrepublik als Hort von Demokratiegegnern dargestellt wird, so die "Welt".
    Na, das ist doch ne saubere Dame. Zu der Zeit war die DDR eine lupenreine Diktatur die ihre Untertan einsperrte und bei Fluchtversuch ermordete und die BRD eine parlamentarische und rechtsstaatliche Demokratie. Aber für sie ist die DDR das besseres Land? Naja, Linke standen mit der Realität schon immer auf Kriegsfuß.
  4. #4

    Nullmeldung

    Ich lese in dem Artikel rein gar nichts was nicht zur Linken passen würde, insofern ist Klarsfeld gerade wegen diesem Vorgang die bestmögliche Kandidatin für diese Partei.
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dokumente aus der Vergangenheit könnten Beate Klarsfeld in Bedrängnis bringen: Die Präsidentschaftskandidatin der Linken soll 1968 vom SED-Regime 2000 Westmark erhalten haben - laut einem Zeitungsbericht war es ein Dank dafür, dass sie den damaligen Bundeskanzler Kiesinger geohrfeigt hatte.

    Angeblicher Dank der SED: Klarsfeld soll 2000 Mark für Kiesinger-Ohrfeige erhalten haben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    2000 DM zu den Zeiten war wohl mehr als was ein Wochenende auf Sylt kostete.
  6. #6

    auf dem linken Auge blind

    "Gegen Nazis" zu sein reicht nicht, um als Verteidiger von Rechtsstaat und Demokratie zu gelten. Wer sich von Ost-Berlin schmieren ließ und willfährig Propaganda für die SED-Unterdrücker machte mag ja ein selbstgerechter "Nazi-Jäger" sein - aber auf dem linken Auge blind.
  7. #7

    So lange Sie den "er-soll-ja"-Artikel nicht ...

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Taten zählen aber mehr als Worte! Offensichtlich hat sie das Geld nicht nur angenommen, sondern sich auch noch dafür bedankt:

    Na, das ist doch ne saubere Dame. Zu der Zeit war die DDR eine lupenreine Diktatur die ihre Untertan einsperrte und bei Fluchtversuch ermordete und die BRD eine parlamentarische und rechtsstaatliche Demokratie. Aber für sie ist die DDR das besseres Land? Naja, Linke standen mit der Realität schon immer auf Kriegsfuß.
    ... nachreichen, ist Ihr Anwurf nur Nachgeschreibsel der Springer-WELT, die schon immer mit allem auf Kriegsfuß stand, was sich irgendwie in Verbindung zur DDR bringen ließ. Da war die Kiesinger-Ohrfeige natürlich ein Extra-Anreiz, Frau Klarsfeld was anzuhängen. Die WELT scheint den Original-Artikel damals auch nicht nachgedruckt zu haben, über den sie herzog.

    Ansonsten hätte ich für Journalisten Verständnis, die von ihrer Arbeit leben müssen, und ein Angebot bekommen, im "gegnerischen" Block zu veröffentlichen. Was Frau Klarsfeld wirklich schrieb, ist und bislang nicht bekannt. Daß es allerdings immer noch viele CDU-Freunde gibt, die ihr die Kiesinger-Ohrfeige übel nehmen, ist gewiß. Deren Tonart haben Sie jedenfalls getroffen, und die Art Ihrer Unterstellungen ist identisch.
  8. #8

    +++

    damit hat sich hoffentlich auch die Diskussion ums Bundesverdienstkreuz für diese Person endgültig erledigt.
  9. #9

    *

    Zitat von Eutighofer Beitrag anzeigen
    "Gegen Nazis" zu sein reicht nicht, um als Verteidiger von Rechtsstaat und Demokratie zu gelten. Wer sich von Ost-Berlin schmieren ließ und willfährig Propaganda für die SED-Unterdrücker machte mag ja ein selbstgerechter "Nazi-Jäger" sein - aber auf dem linken Auge blind.
    Wie kommen Sie den darauf, dass Frau Klarsfeld sich hat schmieren lassen? Meines Wissens hat sie sich nicht vertraglich verpflichtet, Kiesinger zu ohrfeigen, darum der Betrag, den sie von der DDR erhalten hat, auch nicht als Honorar für eine vereinbarte Leistung angesehen werden kann.








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