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Daimler-Vorstand Wilfried Porth: "Quotenfrau? Da müssen Sie drüberstehen!"

CorbisEin Abteilungsleiter bekommt nur den vollen Bonus, wenn er genügend Frauen befördert: Konzerne wie Daimler versuchen viel, um die Männerdominanz zu brechen. Gegen das billige Vorurteil von der Quotenfrau aber hilft nur gesunde Ignoranz, erklärt Personalvorstand Wilfried Porth im Interview.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...845052,00.html
  1. #1

    Welches Vorurteil???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Abteilungsleiter bekommt nur den vollen Bonus, wenn er genügend Frauen befördert....... Gegen das billige Vorurteil von der Quotenfrau aber hilft nur gesunde Ignoranz

    Entschuldigung, aber welches billige Vorurteil denn? Wenn man gezwungen wird Frauen zu befördern, selbst dann wenn keine geeigneten Anwärterinnen zur Verfügung stehen, nur um eine Quopte zu erfüllen, wo bitteschön ist dann da das Vorurteil, wenn man von Quotenfrauen spricht?

    Frauen die sich auf diese Weise auf einen Posten haben hiefen lassen, dürfen sich doch nicht wundern, wenn man die Wahrheit sagt und sie als Quotenfrau bezeichnet und für unfähig hält.
  2. #2

    Gläserne Decke bei Daimler

    Vor kurzer Zeit hat ein weiblicher Bereichsvorstand Daimler verlassen, um Vorstnad bei einem DAX-Konzern zu werden. Wie kann das sein, wenn Frauen doch sooo gefördert werden?
    http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:umbau-der-fuehrungsriege-angela-titzrath-wird-erste-frau-im-post-vorstand/60142657.html
  3. #3

    Ignoranz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegen das billige Vorurteil von der Quotenfrau aber hilft nur gesunde Ignoranz, erklärt Personalvorstand Wilfried Porth im Interview.
    Ist Ignoranz (was soll denn 'gesunde Ignoranz sein'?) nicht Unwissenheit aus Borniertheit?
    Ob ein Personalvorstand das wohl damit gemeint hat?
  4. #4

    @AusVersehen

    und wieder nix begriffen... tut mir leid aber hier geht es eben nicht darum eine Frau zu befördern die keine geeignete Qualifikation hat sondern nicht immer Männer zu bevorzugen WENN eben auch eine geeignete qualifizierte Frau oder (noch schlimmer) sogar eine Frau mit besseren Qualifikationen möglich wäre. Ich muss mich nicht als Quotenfrau beschimpfen lassen wenn ich eine verdiente Beförderung erhalten habe aufgrund von Leistung. Fakt ist aber das leider immer noch eben solche Frauen übergangen werden.
  5. #5

    Quoten

    Zitat von Die einfache Stimme Beitrag anzeigen
    Ich muss mich nicht als Quotenfrau beschimpfen lassen wenn ich eine verdiente Beförderung erhalten habe aufgrund von Leistung. Fakt ist aber das leider immer noch eben solche Frauen übergangen werden.
    Übergangen werden auch Männer, da eine Leistungsbewertung auch immer vom Betrachter abhängt. Mit einer Regelung 35% zu erreichen, erscheint mir etwas seltsam. Voraussetzung wäre ja wohl ein identischer Frauenanteil in jeder Abteilung.
  6. #6

    Zitat von fragesteller21 Beitrag anzeigen
    Vor kurzer Zeit hat ein weiblicher Bereichsvorstand Daimler verlassen, um Vorstnad bei einem DAX-Konzern zu werden. Wie kann das sein, wenn Frauen doch sooo gefördert werden?
    Ganz normaler Wunsch nach Veränderung? Man muss nicht immer für alles einen negativen Grund suchen. ;-)
  7. #7

    Sie können es auch!

    Zitat von Die einfache Stimme Beitrag anzeigen
    und wieder nix begriffen... tut mir leid aber hier geht es eben nicht darum eine Frau zu befördern die keine geeignete Qualifikation hat sondern nicht immer Männer zu bevorzugen WENN eben auch eine geeignete qualifizierte Frau oder (noch schlimmer) sogar eine Frau mit besseren Qualifikationen möglich wäre. Ich muss mich nicht als Quotenfrau beschimpfen lassen wenn ich eine verdiente Beförderung erhalten habe aufgrund von Leistung. Fakt ist aber das leider immer noch eben solche Frauen übergangen werden.
    Es geht hier nicht darum Fauen aufgrund ihrer Leistung zu befördern, sondern darum Quoten zu erfüllen, um seinen vollständigen Bonus zu erhalten. Lesen können Sie doch sicher auch oder nicht?
  8. #8

    @AusVersehen

    vielleicht geht es viel mehr darum einen Anreiz zu schaffen männliche Kollegen eben nicht zu bevorzugen. Möchte zu gerne wissen in welchen Berufen denn Männer benachteiligt werden aufgrund des Geschlechts - ok beim Kindergärtner vielleicht. Aber in den meisten Betrieben vor allem der Industrie werden Männer bevorzugt und zwar nicht aufgrund von Leistung sondern einzig und allein augrund des Geschlechtes. Es wäre schön wenn jeder Vorgesetzte bei der Entscheidung einer Beförderung immer unvoreingenommen entscheiden würde. Aber wie würden Sie denn dieses Problem angeben damit Frauen bessere Chancen haben und zwar in Betrieben mit 80-90% Männeranteil.
  9. #9

    Zitat von Die einfache Stimme Beitrag anzeigen
    vielleicht geht es viel mehr darum einen Anreiz zu schaffen männliche Kollegen eben nicht zu bevorzugen. Möchte zu gerne wissen in welchen Berufen denn Männer benachteiligt werden aufgrund des Geschlechts - ok beim Kindergärtner vielleicht. Aber in den meisten Betrieben vor allem der Industrie werden Männer bevorzugt und zwar nicht aufgrund von Leistung sondern einzig und allein augrund des Geschlechtes. Es wäre schön wenn jeder Vorgesetzte bei der Entscheidung einer Beförderung immer unvoreingenommen entscheiden würde. Aber wie würden Sie denn dieses Problem angeben damit Frauen bessere Chancen haben und zwar in Betrieben mit 80-90% Männeranteil.
    In Betrieben mit 80% Männeranteil dürfen sich Frauen nicht beschweren, wenn sie nicht 35% der Jobs in der Führungsetage erhalten. Genausowenig dürfen sie erwarten, dass in Betrieben, die möglicherweise sogar einen höheren Anteil an Damen haben, diese nun von einem Sekretärinnenposten auf eine Führungsposition gesetzt werden können, nur um eine äußerst fragwürdige Quote zu erfüllen, die von einigen streitbaren Emanzen durchgefochten wurde. Bei weitem nicht jede Frau, die sich selbst für geeigneter hält, ist es auch. Dass 90% einer Belegschaft der Meinung ist, sie könnte den Job des Vorgesetzten besser erledigen, ist kein Geheimnis. Selbstüberschätzung ist weit verbreitet, besonders unter Frauen.








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