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Daimler-Projekt Car2Go: Ulm steigt um

Beim Ulmer Leihauto-Pilotprojekt Car2Go drohen Daimler die Smarts auszugehen: Sieben Wochen nach dem Start haben sich bereits deutlich mehr Nutzer registriert als erwartet. Der Clou ist das einfache Mietmodell - einsteigen, 19 Cent pro Kilometer, überall abstellen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...624828,00.html
  1. #30

    Antworten auf Car2Go Fragen

    Also:
    Tanken:

    entweder selber mit der im Handschuhfach befindlichen Tankkarte (Shell), der PIN steht damm auf dem NAVI/RADIO/SERVICE-Display. Wenn man ein Auto volltankt, was weniger als (ich glaube) 50% voll war, bekommt man 2 Euro auf sein Guthabenkonto gutgeschrieben. Ansosnten machen das irgendwann Servicemitarbeiter (sind keine Daimlerangestellten sondern irgendein anderes Dienstleistungsunternehmen). Auf der Internetseite sieht man auf einer googlemap den Standort aller Fahrzeuge mut Angeben zum Tankinhalt und Sauberkeit des Fahrzeugs.

    Verfügbarkeit:
    Die Verfügbarkeit ist relativ gut. Es kann sein, dass in der Innenstadt es teilweise doch etwas mager ist, aber ansonsten bekommt man selbst in Ulms Teilorten immer ein Fahrzeug.

    Parken:

    Die Abstellflächen sind gar nicht so wichtig. Im Innenstadtbereich gibt es relativ viele eigene Parkplätze (Bahnhof, sogar in der Fussgängerzone!!) Außerdem ist im Handschuhfach eine Parkkarte für Ulms Parkhäuser. In den Parkhäusern (z.B. Deutschhaus, Rathhaustiefgarage) gibt es eigene Parkplätze. Ansonsten kann man das Auto überall abstellen, wo man ein Auto parken darf und wo es keine Gebühren kostet (Parkschein). Also man findet IMMER einen Parkplatz! Die Car2Go Parkplätze sind hauptsächlich in der Innenstadt von Ulm, man erreicht also alle POIs in wenigen Metern Fussweg!

    Schaden:

    Bevor man mit dem aUto losfährt, muss man am display noch irgendwelche Schäden am Auto melden und die Sauberkeit des Autos bewerten. Im Navi ist eine Freisprecheinrichtung eingebaut, mit der man den service rund um die Uhr erreichen kann und Somit einen schaden melden kann. Baut man selber einen Unfall, dann hat man eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro (ziemlich viel!!!)

    Aufzeichnung:

    Die Aufzeichnung der Fahrtstrecke wird technisch extra blockiert, weil dies verboten ist, es werden die Startkoordinaten beim Anmelden gesendet und beim Abmelden die Endkoordinaten.
  2. #31

    Konzept für die Zukunft?

    Die Idee finde ich gut. Jedoch würde ich mich über einen flächendeckenden, funktionierenden ÖPNV mehr freuen. Nicht alle sind in der Lage ein Auto zu fahren. Prima wäre es, wenn man sich gleich einen 1-Euro-Jobber, bzw. eine Ich-AG, für diesen Personenkreis mieten könnte!
  3. #32

    das Geld liegt auf der Straße

    wie die Vorredner bereits angemerkt haben, ist das weder eine neue Idee ("Bahnrad", "Stattauto"), noch löst es das
    dringendste Verkehrsproblem (Vermeidung von unnötigem Verkehr - hauptsächlich berufsbedingt).
    Die richtigen Ansätze dürften allerdings keinem Autohersteller schmecken ;-)

    Siehe auch http://www.dynamic-ridesharing.de oder http://www.open-ride.com/ - das sollte doch schon eher
    nach dem Geschmack aller Berufspendler sein 8-))
  4. #33

    Hink Hink Hink

    Zitat von faustjucken_de Beitrag anzeigen
    Der ÖPNV in Deutschland is im vergleich zu z.B. Paris
    - kompliziert (Token contra Waben)
    - teuer
    - schlecht frequentiert (2 min. vs. 20 min.)
    Dann brauch ich auch kein Witz-Auto wie den smart2go chartern.
    Genau der ÖPNV ist von Flensburg bis Garmisch in Deutschland komplett homogen. Und läßt sich mit einer Stadt vergleichen, die unter den Europäischen Top-Ten der größten Städte verzeichnet ist. Bemerkenswert.
    Ich gehe mal davon aus, Sie sprechen hier auch vom ÖPNV in den Pariser Randbezirken, oder reden Sie von der Verbindung zwischen z.B. Louvre und Place de la Concorde?

    Der Smart ist zwar auch nicht gerade mein Lieblingsauto, aber man hat dort unter Umständen auch mehr Freiraum als zu den Stoßzeiten der von Ihnen beschriebenen Linien, oder?
  5. #34

    ridesharing

    Zitat von dieter_huber Beitrag anzeigen
    wie die Vorredner bereits angemerkt haben, ist das weder eine neue Idee ("Bahnrad", "Stattauto"), noch löst es das
    dringendste Verkehrsproblem (Vermeidung von unnötigem Verkehr - hauptsächlich berufsbedingt).
    Die richtigen Ansätze dürften allerdings keinem Autohersteller schmecken ;-)

    Siehe auch http://www.dynamic-ridesharing.de oder http://www.open-ride.com/ - das sollte doch schon eher
    nach dem Geschmack aller Berufspendler sein 8-))
    ridesharing - ganz nett, jedoch nichts für mich.
    1: Wenn ich spontan zu nem Kumpel will, dann fährt vielleicht auch jemand anders, ok. Spontan zur Freundin Abends wirds dann schon unwahrscheinlicher.
    Und zum Job - da ist es ja schon bei Mitfahrgelegenheiten das Problem, irgendetwas dauert länger als gedacht und schon klappt es nicht. Entweder muss jemand warten oder ja, fährt man doch lieber gleich selbst. Das Problem hätten ja auch dynamische Mitfarzentralen, zumal bei Schichtdienst nunmal niemand als die ohnehin vorhandenen Arbeitskollegen zur Mitnahme in Frage kommen.
    Doch natürlich ist die Idee der dynamischen Mitfahrzentrale nicht neu: Nennt sich Trampen.
    Einfacher geht es nun wirklich nicht, ohne erst im Laptop zu schauen ob vielleicht jemand am Streckenrand stehen wird.

    Und... ich habe auch schonmal von nem Tramper die halben Kosten verlangt. Denke das ist nur fair.

    Jedenfalls, das Ulmer Konzept finde ich genial!
    Carsharing ist immer ein Problem, weil, zur Arbeit geht es gar nicht wegen der Standzeit, zum Bahnhof ist`s aus dem gleichen Grund auch blöd, das Ulmer Konzept auf ganz Deutschland angewandt und ich würde deutlich öfters CarSharing nutzen. Meist ist es eben zeitlich eher OneWay.
    Mit Familie,Kindern,Kinderwagen kommt Mitfahrzenbtrale ohnehin nicht in Betracht, ausserhalb von Ballungsräumen funktioniert es ohnehin nicht (ausser evtl. Trampen).

    ÖPNV ist mit Familie, Kinderwagen, etc. eben auch oft indiskutabel. Oder kann mir jemand sagen wo ich im ICE nen Kinderwagen hinstellen kann? Na also!
    Zudem - Züge fahren eben auch nur in Bahnhöfe, nicht dahin wo man hinwill. Also braucht man doch noch ein Fahrrad, etc. für den Rest. Und kann mir einer sagen wo ich Fahrrad im ICE/IC mitnehmen kann? ICE gar nicht, IC bei 99Tage vorbuchung ja, spontan nein.
    Nächste CarSharing ist von meiner Verwandschaft 150km entfernt, Teuer, macht kaum Sinn. Zumal es dann dort ein paar Tage nur rumsteht.
    Gebraucht würde es nur um hinzukommen.

    Ok,anderes Ridesharing nennt sich Taxi. Das geht.
    Mag ich aber nicht weil die Preise Bahnhof-Ziel unverhältnissmässig sind. Wenn ich für die letzten 20km mehr Zahle als für die 200km vorher ist das in meinen Augen nicht Verhältnissmässig. Noch schlimmer wenn dann nichtmal der Taxi da ist den man bestellt hat.
    Ist für mich jedenfalls keine Alternative, nur im Notfall.


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