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Daimler, Ford, Peugeot: Wirtschaftskrise erfasst Autoindustrie

DPAPeugeot und Citroën machen Milliardenverluste, Ford rutscht in Europa ins Minus, sogar bei Daimler schwächelt der Absatz: Die europäische Schuldenkrise trifft nun auch die Autoindustrie mit voller Wucht. Experten prophezeien, dass die Branche bald Fabriken schließen muss.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...846393,00.html
  1. #1

    Ist doch klar ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peugeot und Citroën machen Milliardenverluste, Ford rutscht in Europa ins Minus, sogar bei Daimler schwächelt der Absatz: Die europäische Schuldenkrise trifft nun auch die Autoindustrie mit voller Wucht. Experten prophezeien, dass die Branche bald Fabriken schließen muss.

    Krise in Europa: Autohersteller wie Peugeot und Daimler leiden - SPIEGEL ONLINE
    ... dass irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

    Zum Einen ist der Markt gesättigt, zum Anderen haben die Leute weniger Geld zur Verfügung. Dazu kommt, dass die Autos (Mittelklasse und drüber) relativ teuer sind, was natürlich auch für den Unterhalt gilt.

    Liebe Lenker in Politik und Wirtschaft, wenn ihr wirklich mehr Umsatz und einen kleinen Gewinn einfahren wollt, dann sollten die Einen die Steuern senken und die Anderen den Gewinn für die Aktionäre. Dann habt ihr zwar etwas weniger, aber die Allgemeinheit eben deutlich mehr.

    Tja, und auch die ewige Preisdrückerei (z.B. der Zulieferindustrie) sollte aufhören, schlägt sich doch letzten Endes alles auf die Lohnkosten des kleinen Mannes nieder.

    Hier gilt der schon so oft zitierte Spruch vom alten Ford: Autos kaufen keine Autos! Aber die Wahrheit ist eben manchmal ganz einfach.

    Hinweis: Den Umweltgedanken habe ich mal außen vor gelassen, dass ist ein anderes Thema.
  2. #2

    Solche Programme ...

    ... können Werksschließungen nur auf Kosten der Steuerzahler verzögern, aber nicht verhindern.

    Es sei denn man produziert Autos, stellt sie auf Halde und verschrottet sie dann nach einiger Zeit wieder.

    Man kann ja schließlich niemanden dazu zwingen bestimmte Autos zu kaufen.
  3. #3

    ist gar nicht klar,

    Zitat von nadennmallos Beitrag anzeigen
    ... dass irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

    Zum Einen ist der Markt gesättigt, zum Anderen haben die Leute weniger Geld zur Verfügung. Dazu kommt, dass die Autos (Mittelklasse und drüber) relativ teuer sind, was natürlich auch für den Unterhalt gilt.

    Liebe Lenker in Politik und Wirtschaft, wenn ihr wirklich mehr Umsatz und einen kleinen Gewinn einfahren wollt, dann sollten die Einen die Steuern senken und die Anderen den Gewinn für die Aktionäre. Dann habt ihr zwar etwas weniger, aber die Allgemeinheit eben deutlich mehr.

    Tja, und auch die ewige Preisdrückerei (z.B. der Zulieferindustrie) sollte aufhören, schlägt sich doch letzten Endes alles auf die Lohnkosten des kleinen Mannes nieder.

    Hier gilt der schon so oft zitierte Spruch vom alten Ford: Autos kaufen keine Autos! Aber die Wahrheit ist eben manchmal ganz einfach.

    Hinweis: Den Umweltgedanken habe ich mal außen vor gelassen, dass ist ein anderes Thema.
    die Rendite einer Aktienanlage bewegt sich so um die 2 bis etwa 6 % p.a., wenn es gut geht und die Dividende nicht gesenkt wird oder ausfällt. Abzüglich der Abgeltungssteuer. Da bleibt nicht viel oder gar nichts,um eine Steuersenkung zum Wohle der Allgemeinheit zu rechtfertigen. " Der Kleine Mann “ hat meistens absonderliche Vorstellungen, um an anderer Leute eld zu kommen.
  4. #4

    Neue Abwrackprämie

    Wo sind die Stimmen, die nach einer neuen Abwrackprämie rufen? Mit dem Geld anderer Leute etwas kaufen und dabei die Industrie bereichern ist doch mehrheitsfähige wie sonst nichts.
  5. #5

    Also irgendwie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peugeot und Citroën machen Milliardenverluste, Ford rutscht in Europa ins Minus, sogar bei Daimler schwächelt der Absatz: Die europäische Schuldenkrise trifft nun auch die Autoindustrie mit voller Wucht. Experten prophezeien, dass die Branche bald Fabriken schließen muss.

    Krise in Europa: Autohersteller wie Peugeot und Daimler leiden - SPIEGEL ONLINE
    hatten wir das doch vor nicht allzu langer Zeit, als GM u.A. kurz vor der Pleite standen.

    Krise hin, Krise her : Ich möchte gerne einmal wissen, wie das Management der Automobilgroßen auf den absurden Gedanken kommt,
    "es ginge immer so weiter".
    Kraftfahrtzeuge sind KEINE kurzlebigen Konsumramschgüter !!
    Irgendwann ist jeder Markt soweit gesättigt, dass eben der Abschwung zwangsweise kommen muss.
    Ich weiß nicht, auf welcher Hochschule einem da etwas anderes gelehrt wird.
    Viel. sollten die Herrschaften mal in ihre eigenen Managergehälterkassen greifen und den Absatz ankurbeln, 5-6 Karossen pro Jahr dürften ja wohl drin sein.
  6. #6

    Klar werden...

    Autos immer teurer. Aber woran könnte das unter anderem liegen. Wenn 20 Jahre zrück gehe und mir die Ausstattung meines Kadett ansehe und die Ausstattung meines heutigen Wagens sind da Welten zwischen. Kaum einer kauft doch heute noch einen Wagen der ausgestattet ist wie vor 20 Jahren.
    Wenn ich mal den ganzen Kram rausrechne der heute in jedem x-beliebigen Auto steckt: Klimaanlage, Soundsysteme mit allem Schnickschnack, Navi, Sitzheizung usw, usw. Plus die zugegebenermaßen sinnvollen Sicherheitsausstattungen wie Airbags, ABS, etc, etc. Das alles zusammen treibt den Preis für einen Wagen natürlich kräftig in die Höhe.

    Und wenn jetzt wieder behauptet wird das die kleinen Leute das ja alles gar nicht wollen, dann halte ich das für Unfug. Wenn diese Aussage stimmen würde müsste Dacia Autos verkaufen wie blöd - was aber eben nicht der Fall ist. Dort kann man einen Neuwagen, mit einer Ausstattung wie vor 20 Jahren, für unter 7000€ kaufen. Der up von VW hat eine Serienausstattung von der man früher hätte nur träumen können und den bekommt man auch schon unter 10.000 €.
    Die Sache ist meiner eigenen subjektiven Beobachtung nach eher so, dass die meisten "kleinen" Leute eben auch gerne ein größeres Auto haben möchten und dann eben einen Gebrauchten kaufen. Auch ich hätte am liebesten einen schönen Neuwagen mit allem Schnickschnack der spottbillig ist - aber irgendwer muss den ganzen Kram bezahlen der in den Wagen ist. Und warum sollten die Autobauer diese Kosten für Zeug übernehmen das ICH im Wagen haben will?

    Viele Forderungen kommen mir persönlich oftmals so vor wie der Spruch: Wasch mich, mach mich aber nicht nass.
  7. #7

    Autos kaufen keine Autos

    Zitat von nadennmallos Beitrag anzeigen
    Hier gilt der schon so oft zitierte Spruch vom alten Ford: Autos kaufen keine Autos! Aber die Wahrheit ist eben manchmal ganz einfach.
    .
    Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Deshalb hatten frühe deutsche Firmengründer schon immer auch das Wohl der Mitarbeiter im Blick (Beispiel Werkssiedlungen). Aber das ist lange her. Heute darf der deutsche Michel die Rente mit 60 in Griechenland, Frankreich und weiß Gott noch wo sichern und dabei an seinem Arbeitsplatz noch froh sein wenn er nicht gleich gegen junge gutausgebildete Osteuropäer ersetzt wird. Wenn er dann im Alter krank wird ist hat er Pech gehabt und kann andere Leute Suppe mit dem Strohhalm auslöffeln wenns gut kommt. Bei unserer Regierung gehe ich jede Wette, dass der deutsche Michel demnächst noch die Staatshilfen der Franzosen an Peugeot und Co. fleissig mit abstottern darf. Aus Protest wählt er dann die Grünen oder die SPD. Die Welt ist ein Irrenhaus...
  8. #8

    Egal welche Industrie

    gerettet werden muss. Banken, Auto und Atomkonzerne (TEPCO), es herrscht immer das gleiche Schema. Die "freie Marktwirtschaft" ist eine Mär. Industrie Barbaren die blind sind für notwendige Änderungen, geblendet von ihrem eignen kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg, sind sie nicht in der Lage ihre Produkte Nachhaltig und Ressourcenschonend, Effizient und vor allem Sinnvoll zu gestalten. Die armselige Wirtschaftspolitik einer 2 Prozent Partei ist angesichts der Notwendigkeiten fatal. Zukunftsindustrien werden abgewürgt.
  9. #9

    Tja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peugeot und Citroën machen Milliardenverluste, Ford rutscht in Europa ins Minus, sogar bei Daimler schwächelt der Absatz: Die europäische Schuldenkrise trifft nun auch die Autoindustrie mit voller Wucht. Experten prophezeien, dass die Branche bald Fabriken schließen muss.

    Krise in Europa: Autohersteller wie Peugeot und Daimler leiden - SPIEGEL ONLINE
    dann hält die Sollbruchstelle an einigen Fahrzeugteilen länger als erwartet. Produziert Autos mit nur dem allernötigsten Elektronik-Schnick-Schnack, dann funktioniert auch die Nachfrage. Was glauben denn die Hersteller, warum 2CV und Käfer immer noch rollen...


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