kann aber nicht sehen, wie das klappen soll.
murdoch meint, er habe fast keine kosten,
es sei also auch kein risiko.
nun, immerhin versucht er es.
leute wie die spon-redaktion sollten ihm
besser glueck wuenschen...
Kurze Texte, schöne Bilder - Murdochs neue iPad-Zeitung "The Daily" bietet zwar keine aufregenden Inhalte, dafür lassen sich Artikel kommentieren und per Link verschicken. Die kostenpflichtige App soll damit Online-Angeboten Konkurrenz machen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...743258,00.html
kann aber nicht sehen, wie das klappen soll.
murdoch meint, er habe fast keine kosten,
es sei also auch kein risiko.
nun, immerhin versucht er es.
leute wie die spon-redaktion sollten ihm
besser glueck wuenschen...
...ist zumindest mal heiß - ganz im Gegensatz zu der iPad-Version des bekannten deutschen Magazins, auf dessen Internetseite wir hier schreiben.
Die Preise für die iPad Ausgabe des Spiegels ist leider jenseits von Gut und Böse, 1,- bis 1,50 Euro wären angemessen. Und wenn dann alles wegen der überzogenen Preise schief geht, dann heißt es wieder, die bösen Internetnutzer seien einfach nicht Willens, für Inhalte zu zahlen. Das ist aber vollkommen falsch, der Internetnutzer will einfach keine abstrusen Beträge zahlen.
groschenheft: neindanke. murdoch: neindanke. ipadhype: neindanke. da lese ich lieber SPON, notfalls gedruckt (kein witz).
Man kauft sich ein schoenes teures i-pad, nur um das dann von einer Murdoch Zeitung entstellen zu lassen?
Soweit kommt noch, das kommt mir nicht auf das Ding, auch nicht umsonst!
Hier ein Videobericht ueber The Daily vom Guardian in england
http://www.guardian.co.uk/media/vide...ewspaper-video
Ich weiß nicht, wie das auf lange Sicht funktionieren soll.
Mittlerweile kann sich doch jeder iPad-Nutzer dank innovativer Apps wie Flipboard oder Pulse Reader relativ leicht sein eigenes Bouquet zusammenstellen. Und mit Instapaper oder dergleichen ist es möglich, die Nachrichten dann auch offline lesen.
Die klassische Tageszeitung ist bei mir schon lange aus dem Briefkasten verschwunden, da es nicht mehr mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, meine Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu beziehen.
Das Ding dann einfach in ähnlicher Form digital an den Mann zu bringen hält auch nur ein sterbendes Geschäftsmodell länger am Leben.
Der Trend geht doch offensichtlich dahin, seine Nachrichten aus immer stärker spezialisierten Quellen zu beziehen. Warum warten, bis ein Gemischtwarenladen wie Spiegel Online eine Story z.B. aus dem Technologiebereich aufgreift, wenn es seriöse Anbieter gibt, die darauf ihren Fokus liegen haben und wesentlich schneller und ausführlicher berichten können?
Hier in the UK gibt es The Times schon etwas laenger in Form einer durchaus als gelungen zu bezeichnenden iPad App. Zum Anfuettern kostet das Abo £1 (yes: one!) fuer die ersten 30 Tage und danach kostet es £2 (yes:two!!) pro Woche, inklusive der (mit eigener App daherkommenden) wirklich umfangreichen Sunday Times.
Der Umfang entspricht der gedruckten Ausgabe PLUS multimedialer Inhalte.
Gut, The Times gehoert auch Murdoch und ich kann nicht behaupten, dass mir die Times mit allem, was sie vertritt, aus der Seele schreibt (das tut die FAZ auch nicht), aber sie ist und bleibt (wie die FAZ fuer Deutschland) ein Leuchtturm des Qualitaetsjournalismus in Grossbritannien.
Wenn nun die neuen Pads - ob mit oder ohne "i" - es ermoeglichen, guten bis sehr guten professionellen Journalismus zu finanzieren, und das noch zu Preisen, die wirklich unter denen papierbasierter Verbreitung liegen, dann abonniere ich das schon aus dem Grund, den Erfolg des Vertriebswegs zu befoerdern!
Nach ca. 1 Monat Nutzung kann ich feststellen: Tageszeitung auf dem iPad kann richtig Spass machen! Fuer weniger als £10 pro Monat werde ich mir das wohl weiter leisten (s.o.)..!
(Nun muss ich nur noch darauf warten, dass der Guardian etwas Gleichwertiges anbietet...)
Im Moment genieße ich noch die Vielfalt der verschiedenen Online Zeitungen für lau und weiß, dass sich das in dieser Form nicht aufrecht erhalten können wird.
Andererseits möchte ich mich auch nicht mehr per Abo auf nur einige wenige Quellen festlegen müssen oder gar für jeden einzelnen Artikel bezahlen müssen, den ich oftmals ja nur überfliege.
Ich wäre aber selbstverständlich bereit, für Informationen zu bezahlen.
Könnte man nicht eine "News-Abgabe" wie die GEZ oder GEMA einrichten, aus der sich die Verlage nach einem bestimmten Schlüssel (Menge der Klicks z.B.) bedienen?
Ich weiß, ein vielleicht naiver, weil nicht umsetzbarer Wunsch.
Anton