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Dänische Studentin mit Luxussorgen: Das Geld ist nicht genug

Studenten in Dänemark bekommen bis zu 737 Euro vom Staat*- geschenkt. Eine junge Dänin klagt nun: Das reicht hinten und vorne nicht. Mit einem Zeitungsartikel löste sie heftige Debatten aus, die im Bafög-Land Deutschland höchst seltsam anmuten.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...811895,00.html
  1. #60

    Zitat von kojak2010 Beitrag anzeigen
    bin entsetzt. gute bildung gehört in die klassen 1 bis 12 und zwar mit aller härte (wie in dem fall von der tussi aus dänemark). wer mehr will muss dafür arbeiten. fakt und ende.
    mit der klassischen schulausbildung kommste in allen westlichen ländern gut voran und mit bischen hirn auch weit nach vorne.
    das alle studieren sollten oder dies einfordern ist mumpitz.
    Ich finde schon das jeder (u)die möglichkeit(/u) haben sollte zu studieren. Das heisst das der Staat das finanzieren muss/sollte bei leuten die es alleine nicht finanzieren können. Nur muss man als Studierender dann auch damit rechnen das man bescheiden leben muss. Dabei sollte man dann auch nicht meckern sondern dankbar sein das diese möglichkeit gegeben ist.
  2. #61

    Zitat von freixen Beitrag anzeigen
    Die 700,-€, die so ein dänischer Student bekommt, liegen deutlich unter der Summe der HartzIV Leistungen (Geld+Miete+Heizungszuschlag...) in Deutschland.
    Die meisten Studenten, die ich in Deutschland kenne, liegen mit ihren monatlichen Einnahme unter den HartzIV Leistungen. (Bei mir war es auch nicht anders) Trotzdem sind die meisten ganz zufrieden, was unter anderem daran liegt, dass man diesen Zustand als vorübergehend ansieht und Perspektiven zu haben meint. Solange man keine Familie versorgen muss, ist das auch alles ganz entspannt.
  3. #62

    Kopfschüttel

    Was sind das alles nur für Luschen,zu unserer Zeit gab es garnichts vom Staat,wir jobten in den Ferien und am abend an der Theke,so irgendwie hat es immer ausgereicht,auch noch für einen einfachen Trip nach Portugal mit Interrail oder mit dem R4 nach Norden.Heute beklagt sich die Luxusmilupa Generation egal auch wo und um was...
  4. #63

    Zitat von rp2012 Beitrag anzeigen
    als ich studiert hatte. Ich habe von knapp 400€ im Monat gelebt dir ich mir auch noch selbst nebenbei verdient hatte. Man kann sich echt auch mal zu weit aus dem Fenster lehnen.
    Genau. Meine Eltern haben mir 200 DM im Monat überwiesen, den Rest musste ich selbst verdienen. BaföG gab es keines.
    ... und ich habe es überlebt.
  5. #64

    Wir bezahlen 2,40 - bei garantiert niedrigeren Einkommen

    Zitat von Schweijk Beitrag anzeigen
    Geld mag in Germany reichen zum überleben, wenn sie allerdings die
    Lebenshaltungskosten in Dänemark kennen würden, würden sie nicht solch einen Käse posten.
    Als Beispiel, eine einfache Busfahrt in Dänemark Kopenhagen kostet 4€.
    als in Dänemark. Und jetzt? Alles ist relativ - wenn die Einkommen höher sind dann eben auch die Lebenshaltungskosten. Ich habe aber eine gute Lösung für die junge Dame. Nebenjob suchen. 1 Abend in der Woche nebenbei jobben und schon kann sie am WE ins Cafe :)
  6. #65

    Wie weit "andere Menschen"

    Zitat von Koda Beitrag anzeigen
    Den Job hatte ich als Student schließlich auch - trotz BAFÖG.
    Der Student, der am Schluß beschrieben wird, macht es ja auch vor: er hat niedrigere Mietkosten, niedrigere Kosten für Internet und Telefon -okay, für Frauen vielleicht ......
    laufen müssen um Trinkwasser zu holen ist erst einmal uninteressant. Wir leben hier in Europa und nicht in Eritrea.
  7. #66

    Lösung II

    Zitat von uinen_osse Beitrag anzeigen
    als in Dänemark. Und jetzt? Alles ist relativ - wenn die Einkommen höher sind dann eben auch die Lebenshaltungskosten. Ich habe aber eine gute Lösung für die junge Dame. Nebenjob suchen. 1 Abend in der Woche nebenbei jobben und schon kann sie am WE ins Cafe :)
    "Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen."
    Georg Christoph Lichtenberg
  8. #67

    Sie haben "vergessen" zu erwähnen

    Zitat von jjpreston Beitrag anzeigen
    Das wären Sie dann mal auch besser geblieben, wenn Sie die Verhältnisse in anderen Ländern nicht kennen und das nicht beurteilen können...
    Nein, wenn Sie meinen, dass Sie woanders glücklicher wären, DANN ZIEHEN SIE DOCH NACH DÄNEMARK!!! Immerhin haben Sie die freie Wahl des ....
    dass die Löhne/Gehälter eben auch höher sind als hier - wo also ist das Problem?
  9. #68

    ...

    Zitat von minoru Beitrag anzeigen
    Deutschland ist ein Billiglohn- und Nicht-Mehr-Wohlstandsland. 700 € reichen in Dänemark, Schweden und vorallem Norwegen nicht ansatzweise zum Überleben aus.

    Wer hier im Forum seine eigene Studienzeit romantisiert, wie er doch "damals" hart gearbeitet hat und das ganze blabla, der möge sich die Studiengänge von heute betrachten. Ich habe in den 90er Jahren studiert, meine Tochter studiert heute. Da liegen Welten dazwischen! Das liegt nach meiner Einschätzung zum Teil an den schlechten Ausgangsvoraussetzungen, die die Studenten heute mitbringen und an den vollkommen überzogenen theoretisierten Ansprüchen, die an die Studenten gestellt werden. Beides ist nicht der Fehler der Studenten, sondern des Systems. Die jungen Menschen quälen sich zum BA, damit sie irgendwann nach 5 Jahren Praktikum eine Aussicht haben eine Arbeit zu finden. Das sind die Realitäten mit denen die junge Generation konfrontiert ist.
    vlll. liegt es am überangebot der studierenden? grübel..
    was man da manchmal an "Material" entdeckt. grauselig.
    arbeiten will ja keiner, drum studiert man. und wenns studium kostet, bloss nix arbeiten. man muss die kaste schon wahren. gelle?
  10. #69

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Studenten in Dänemark bekommen bis zu 737 Euro vom Staat*- geschenkt. Eine junge Dänin klagt nun: Das reicht hinten und vorne nicht. Mit einem Zeitungsartikel löste sie heftige Debatten aus, die im Bafög-Land Deutschland höchst seltsam anmuten.

    Dänische Studentin mit Luxussorgen: Das Geld ist nicht genug - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Wirkt aus deutscher Sicht tatsächlich befremdlich.
    Ich bin grad im letzten Bafögjahr, bekam zwar den vollen Satz aber um da Geld "übrig" zu haben brauchte es eine minimalistische 12qm Wohnung mit Kochplatte, einen günstigen Internetvertrag + Telefon.

    Hätte ich mir eine "richtige" Wohnung geleistet, wären es rund 100 Euro Miete mehr gewesen.
    Und während in Dänemark man im günstigsten Falle ohne Schulden raus geht, sind es bei mir jetzt rund 16.000 Miese mit denen ich in das Arbeitsleben starte. (Wobei noch der Master dazukommt, da ansonsten diese Schulden ohnehin nicht zurückgezahlt werden können, also weitere 4000 € Miese)..


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