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Dänische Einwanderungspolitik: Wieviel kostet ein Ausländer?

Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wieviele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...759463,00.html
  1. #120

    stimmt nicht

    Zitat von heinz4444 Beitrag anzeigen
    Ja,solange er sich selbst ernähren kann.
    Diesen Nachweis muß jeder bringen der innerhalb Europas eine
    Aufenthaltsgenehmigung beantragt.
    Jeder EU Bürger kann in jedem EU Land leben, ohne irgendeine Aufenthaltsgenehmigung beantragen zu müssen.
    Ich musste keine Nachweise über irgendetwas bringen als ich nach Spanien ausgewandert bin. Einfach irgendwo polizeilich anmelden, Job suchen, Wohnung mieten - alles kein Problem.
  2. #121

    In USA sogar noch strenger,...

    Zitat von Hank Calloway Beitrag anzeigen
    Worauf genau wollen Sie heraus? Ehegattennachzug ist hier in US nicht wie in Daenemark geregelt.

    Im uebrigen schliesse ich mich meinen Vorrednern an:
    jede Gesellschaft hat das Recht zu entscheiden, wen sie aufnimmt und vor allem, welche Gruppen sie nicht aufnehmen moechte.
    ...kommt auf das Herkunftsland an, z.B. Sprach-, Lese- und Schreibtest, anschließend einige Unterredungen u.a mit eine Psychologen. Dauer, bis zu zwei Tage. Kosten rund 200US.
  3. #122

    Das ist ein gutes Argument!

    Zitat von hilfloser Beitrag anzeigen
    Herr Koks, ich kenn mich in der Geschichte Europas so ein klein wenig aus, weils mich sehr interessiert. Dänemark war das Einzige Land Europas das Juden Schutz, Fluchtmöglichkeiten, persönliche Zuwendung zukommen ließ. Wie sie wissen hatte von Ribbentrop mit "Stillschweigen" des Dänischen Königshauses die Flucht Abertausender Juden mit Dänenkutter ins benachbarte Ausland geduldet. Tenor der Dänen: Von unserem Boden wird niemand weggeführt, versklavt, gefoltert... Die Mentalität der Dänen hat sich nicht geändert von der Zeit Damals. Warum aber passieren nun solche "Dinge"? Kann es sein das nicht die Dänen allein schuld an der Misere sind? Kann es sein das jahrzehntelange schlechte Erfahrungen mit nicht Europäischen Einwanderern eine Teilschuld tragen zu den Ergebnissen politischer Mehrheitsbeschlüße?
    Diese Erfahrungen sollte allerdings nicht als Entschuldigung herhalten für eine falsche politische Entwicklung, die von unterschwelligem Rassismus gefärbt ist.
  4. #123

    ach

    Zitat von heiko1977 Beitrag anzeigen
    Wie wäre es eigentlich mal in Deutschland zu fragen wie teuer es den Steuerzahler kommt, dass in Schleswig-Holstein der dänischen Minderheit sonder Status gewährt wird mit festen Parlamentssitzen, Schulen etc.
    Da brauchen Sie nicht fragen, das läßt sich leicht feststellen. Abgesehen davon, daß es keine "festen Parlamentssitze" gibt, sondern der SSW lediglich von der 5 % Hürde befreit wurde.

    Das alles ist aber ausgeglichen durch die sogenannten Kopenhagener Verträge, in denen ähnliche Leistungen auch der deutschen Minderheit in Dänemark zugesichert wurden.
  5. #124

    100 Punkte für die Dänen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wieviele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...759463,00.html
    Das ist glaube ich die Beste Meldung seid langem, endlich zeigt einer wie man das Problem in den Griff bekommt ohne sein Gesicht zu verlieren, jetzt muss uns nur noch einer zeigen wie wir unsere inkompetenten, korrupten Politiker loswerden.
    Schaut Euch doch die Heinis vorne an und davon haben wir in Geranien mind. 12 Millionen und wenn es nach der Industrie und der CDU/CSU/FDP geht noch einmal soviel.
  6. #125

    2011-04-28,20:05

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach der Rechnung kosten Migranten aus nichtwestlichen Ländern, die es nach Dänemark geschafft haben, jährlich umgerechnet 2,3 Milliarden Euro, während Einwanderer aus dem Westen 295 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse spülen. Die Rechtspopulisten jubeln: "Nun haben wir es schwarz auf weiß, dass sich Verschärfungen auszahlen."
    Heidewitzka! Wer Zahlen ansieht und damit vorher längst offensichtliche Einsichten bestätigt sieht, der wird also automatisch zum (Rechts-)Populisten. Populär könnte ich noch verstehen, aber populistisch ist sowas wie der Aufkleber, der letztlich immer passt. Eine Maulschelle mit der man sich weiter vorlaute Wort verbieten möchte. Nur klappt das längst nicht mehr. Und das ist gut so.
    Wenn wir von den Dänen und nicht nur von denen, etwas lernen können, dann den Umstand, dass verifizierte Daten letztlich immer am Anfang einer konsequenten Lösung stehen. Wenn das Brot schimmelig ist, dann ist es schimmelig und nicht der Überbringer der schlechten Meldung sollte hierfür den Kopf riskieren oder sich beschimpfen lassen müssen, sondern derjenige, welche die verdorbene Ware in Umlauf zu bringen versucht.
    Wer eine qualitativ tragfähige Gesellschaft haben möchte, der darf einmal als funktionierend erkannte Rezepte nicht permanent versaubeuteln. Wenn man einen Kuchen backen will, dann braucht man dafür Zutaten in passendem Verhältnis und nicht irgendwas um auf das gewünschte Gewicht zu kommen - Mehl ist Mehl auch wenn Gips doch genauso aussieht. Denn das was man damit backen kann, wird niemandem munden.
    Europa wird auf die entsprechenden Hausaufgaben früher oder später zu machen verstehen. Früher geht einfacher und schmerzfreier, später wird es eben etwas härter.
    Die Dänen scheinen sich gerade für die intelligentere Variante zu entscheiden. Lassen wir uns überraschen.
  7. #126

    Rassistisch?

    Zitat von Hank_Chinaski Beitrag anzeigen
    Die Jubelarien in diesem Forum machen mir angst. Ist Deutschland wirklich so rassistisch? Ich befürchte ja.
    Warum wäre Deutschland rassistisch, wenn es die Rechte seiner Bürger schützen würde? Im übrigen würden auch Bürger mit Migrationshintergrund - einige Millionen - davon profitieren. Außerdem verfolgen Sie mal die Äußerungen der Islamisten i.e.S. Salafisten mit Pierre Vogel, da können Sie was über Rassismus dazulernen.
  8. #127

    Ewig gestrig

    Zitat von graf.koks Beitrag anzeigen
    Wenn überhaupt, haben die USA ein Recht auf eine restriktive Einwanderungspolitik. Aber wohl kaum Deutschland, das sich so langsam selbst entvölkert.
    Wieso sollte Deutschland hierzu kein Recht haben?

    Zitat von graf.koks Beitrag anzeigen
    Während ca. der letzten 15 Jahre ist die Bevölkerung der USA um etwa 50 Millionen Menschen gestiegen! Im gleichen Zeitraum erlebt Deutschland eine Stagnation, mit einer abnehmenden Tendenz letztlich.
    Korrekt. Nur die Zahl der Hilfsbedürftigen steigt merkwürdigerweise kontinuierlich. Und genau da liegt das Problem.

    Zitat von graf.koks Beitrag anzeigen
    Deutschland entwickelt sich langsam zu einem überalterten Rentnerland ohne genügende junge Facharbeiter. Die Sozialkassen werden von Ausländern am wenigsten belastet, eher aber von Rentnern und unterqualifizierten Bundesbürgern. Es wird die Zeit wiederkommen, wo Deutschland um Einwanderer bettelt.
    Einwanderung ist notwendig, richtig. Wohlgemerkt aber Einwanderung QUALIFIZIERTER Menschen.
    Frei nach Hans-Olaf Henkel: Ihr Bild vom gemeinsamen Boot ist wunderschön, allerdings sollte man schon prüfen, wer von den Mitfahrern auch rudern kann. Es gibt schon jetzt zu viele, die nur zusteigen um die schöne Aussicht genießen oder aber sich über den Proviant hermachen.

    Sie schreiben im Beitrag 27 weiter oben: "Die reaktionären Spießer müssen viel schärfer bekämpft werden, wo immer sie auch auftreten." Wie alt sind Sie Mann? Lassen Sie mich raten: Ein ewig Gestriger, 68er-Generation!?

    s.m.
  9. #128

    Nützlichkeitsrassismus

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    "Nützlichkeitsrassismus" als linker Kampfbegriff macht auch erst dann Sinn, wenn die Rechten anfangen zu behaupten manche Ethnien wären nützlicher als andere (und nicht etwa Individuen wegen (Aus)Bildung, Sprachkenntnissen etc.).
    Der Begriff macht Sinn, sobald eine Verknüpfung hergestellt wird zwischen dem Wert eines Menschen und seinem ökonomischen Nutzen am Markt. Trifft z.B. auch Behinderte, Arbeitslose oder Rentner.
  10. #129

    100% Zustimmung... !!!

    Zitat von immigrantin Beitrag anzeigen
    (...)Und in einer oder zwei Generationen werden diese Menschen ganz normale dänische Bürger sein und sich nicht mehr "Mirgranten" nennen und jammern. Das ist der richtige Weg.
    Das sagt eine Immigrantin, die auch diesen Weg gegangen ist. Meine Tochter ist KEIN Migrantenkind, weil ich das als Mutter nicht zugelassen habe. Meine deutschen Freunde haben mir dabei geholfen.
    Wenn ich sehe, was hier die türkischen Einwanderer seit Generationen treiben, werden ich wütend!
    ... ebenfalls von einem "Mitbürger mit Migrationshintergrund", der Fuchsteufelwild geworden ist, als seine zwei Kinder mit 16 Jahren noch immer nicht die 16 deutschen Bundeländer und deren Hauptstädte fehlerfrei auswendig konnten ;-) ...und der seinem deutschen Nachbarn auch schon mal das Prinzip der Erst- und Zweitstimmen bei den Landtagswahlen erklärt hat... ;-)
    Ich bin ebenfalls ein absoluter Befürworter von gezielter Selektion in der Einwanderungspolitik. Ich habe einen großen Bekanntenkreis von Ausländern aller möglichen Coleur und Nationen, aber es ist da nicht ein EINZIGER darunter, der dem deutschen Sozialsystem zur Last fallen würde und alle haben intensiv daran gearbeitet, dass die Kinder fließend deutsch beherrschen. Das ist keine Frage des Ursprungslandes - sondern der "Bildungswilligkeit" - und die ist nun mal unterschiedlich ausgeprägt, sagen wir mal zwischen einem Bauern aus Anatolien und einem Elektro-Ingenieur aus Istanbul, obwohl beide "Türken" sind.
    Holt einfach jene ins Land, denen Bildung kein Fremdwort ist, deren Interesse sich nicht am reinen Geldverdienen erschöpft, sondern denen es auch ein Anliegen ist, Land und Leute kennen zu lernen und es wird keine Probleme mit diesem Personenkreis (a la Neu-Kölln) geben. Schon gar nicht mit der nächsten Generation und erstaunlicherweise auch mit jeden aus den "verdächtigen" Ländern nicht ;-)
    Just My2Cents, HeBru (Seit 1981 in D)


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