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Dänische Einwanderungspolitik: Wieviel kostet ein Ausländer?

Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wieviele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...759463,00.html
  1. #110

    Doppelmoral

    Das linke Establishment wurde jahrzehntelang nicht müde, die nichtwestliche Einwanderung mit dem Argument der "Bereicherung" anzupreisen. Wenn allerdings dieser Mythos nachgerechnet wird und dabei herauskommt, dass es sich doch faktisch eher um eine "Ausplünderung" handelt, dann ist die Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen auf einmal zynisch und unmenschlich, nicht wahr??

    Die gleiche Rechnung sollte man mal mit der Kriminalitätsstatistik durchführen, mit dem Bildungserfolg und so weiter. All das ist im punktuell bereits geschehen und überall ist herausgekommen, dass die nichtwestliche Einwanderung, speziell die aus unterentwickelten Kulturen sich in allen Bereichen (bis vielleicht auf die Vielfalt der Gastronomie) negativ auf unsere Gesellschaft auswirkt.

    Natürlich ist es legitim, dass eine Gesellschaft Einwanderung nach Nützlichkeitskriterien reglementiert, denn es gibt keine moralische Verpflichtung, seine Resourcen an Fremde zu verschenken.

    Es ist sogar ausgesprochen dämlich, eine realistische Folgenabschätzung so existentieller Eingriffe in das Gesellschaftsgefüge zu tabuisieren und es rächt sich bereits heute durch hohe Kosten und brodelnde soziale, kulturelle und ethnische Konflikte, die wir uns selbst eingebrockt haben durch die zugelassene neuzeitliche Völkerwanderung in unser Wohlstandsparadies.
  2. #111

    Titel beeindruckt

    Zitat von hilfloser Beitrag anzeigen
    Herr Koks, ich kenn mich in der Geschichte Europas so ein klein wenig aus, weils mich sehr interessiert. Dänemark war das Einzige Land Europas das Juden Schutz, Fluchtmöglichkeiten, persönliche Zuwendung zukommen ließ. Wie sie wissen hatte von Ribbentrop mit "Stillschweigen" des Dänischen Königshauses die Flucht Abertausender Juden mit Dänenkutter ins benachbarte Ausland geduldet. Tenor der Dänen: Von unserem Boden wird niemand weggeführt, versklavt, gefoltert... Die Mentalität der Dänen hat sich nicht geändert von der Zeit Damals. Warum aber passieren nun solche "Dinge"? Kann es sein das nicht die Dänen allein schuld an der Misere sind? Kann es sein das jahrzehntelange schlechte Erfahrungen mit nicht Europäischen Einwanderern eine Teilschuld tragen zu den Ergebnissen politischer Mehrheitsbeschlüße?
    Moin Hilfloser.
    Genau dieses Gefühl, bzw den Eindruck von dem, was Sie schreiben, habe ich auch.
  3. #112

    Mir kommen die Tränen

    Eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung sollte schon erlaubt sein. Zahlen haben etwas herrliches: Zahlen lügen nicht.
    Vielleicht könnte die EU jetzt aber die Mathematik verbieten. Diese könnte ja eine schlimme, rassistische und diskriminierende Wissenschaft sein.
    Oder aber wir leisten unseren aufmüpfigen Nachbarn etwas Nachhilfe. Frau Foroutan - bitte übernehmen sie.
  4. #113

    Zahlen

    Zitat von faxfax Beitrag anzeigen
    ist, dass den Zahlen an sich niemand widerspricht. 6,7 Mrd Netto bezogen auf ca. 550.000 Migranten.
    550000 nichtwestliche Migranten kosten 2,3 Mrd. € / a. Das sind 4150 € pro Nase, ob der Migrant nun arbeitet oder nicht.

    Wenn nur die Hälfte arbeitet, kriegt die andere Hälfte jeweils 8300 €. Das ist sicher mehr als Hartz IV.

    Vermutlich wollen Deutsche so etwas nicht einführen, weil der ideelle Wert eines nichtwestlichen Migranten den materiellen Verlust überwiegt. - Spass muss sein. -

    Solange Michels Angst davor, dass der Nachbar ihn als Rassisten bezeichnet, grösser als die vor Armut oder unkonventioneller Art zu sterben ist, wird sich hier auch nichts ändern.

    Egal. Wenn man sich nicht mit Dänemark freuen kann, weil man das auch selbst haben will, ist es Neid. Und das ist *wirklich* übel. Wir haben schliesslich innerhalb der EU Freizügigkeit, was den Wohnsitz betrifft.
  5. #114

    Ein Titel

    Zitat von Skeptiker1964 Beitrag anzeigen
    Diese Frage stellt sich bereits heute nicht nur in Dänemark. Auch in Deutschland wird man sich schon sehr bald fragen, ob unser Land von der Zuwanderung einen Nettogewinn oder einen Verlust einfährt.
    Eine in wirtschaftlich schlechten Zeiten durchaus legitime betriebswirtschaftliche Frage.
    Ich bin gespannt, wer dann den Mut haben wird, die wirklichen Zahlen auf den Tisch zu legen.
    Da können Sie noch lange warten.
    Jeder der sich bisher in dieser Richtung etwas getraut hat wurde vernichtet(!).
    Da kennen die linken plötzlich keine Hemmungen und keine Menschlichkeit mehr. Diese Person wird fertiggemacht, und wenn sie am Boden liegt wird noch mitten ins Gesicht nachgetreten.

    Vielleicht ändert sich hier etwas nach dem Atomausstieg. Wer bisher gegen Atompolitik war wählte grün, auch wenn er mit der grünen Gesellschaftspolitik überhaupt nichts zu tun haben wollte.
    Dieses Argument fällt nun zum Glück weg.
  6. #115

    Fast richtig, wie die Dänen es machen.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wieviele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...759463,00.html
    Den Dänen sei noch geraten zusätzlich die Ausweisung der schon im Lande lebenden "nichtwestlichen" (eine nette Umschreibung für "islamisch")wesentlich einfacherer zu gestalten. Wer nachweislich nur in die Sozialsysteme eingewandert ist = raus, wer islamische Agitation betreibt = raus, wer Verbrechen begeht sowieso, der Liste könnte man sicher noch ein paar Punkte zufügen.
    Ach, noch eins - SO etwas möchte ich für Deutschland auch haben.
    Bei uns ist zwar der Überlebensdruck nicht derart hoch wie in den kleinen Benelux und den skandinavischen Ländern, aber man fühlt sich doch in weiten Bereichen schon fremd im eigenem Lande und das muß nun wirklich nicht sein.
  7. #116

    Ausländerselektion

    Die Ideologie von Kosten und Nutzen hat endgültig das gesellschaftliche Großhirn erfasst. Wie viel kostet eigentlich ein Behinderter?
  8. #117

    Laut Bundesagentur für Arbeit...

    ...beziehen 90% (in Worten: neunzig Prozent) der in Deutschland lebenden Libanesen Hartz IV (Quelle: http://www.bafoeg-aktuell.de/News/20...amatisch-hoch/ )

    Es wird Zeit, dass auch in Deutschland gerechnet wird. Jeder türkische Gastarbeiter, der in den 70ern nach Deutschland kam und heute Rentner ist, hat zwar hart gearbeitet, (hoffentlich) gut verdient und in die Sozialkassen eingezahlt.

    Seine Enkel und deren durch Familiennachzug eingereisten Bräute, die - auch das belegen die Statistiken - häufiger arbeitslos und häufiger kriminell sind als der durchschnittliche Staatsbürger, belasten heute die Sozialkassen und die Solidargemeinschaft um ein Vielfaches.

    Wer zahlt dafür? Von wem kann verlangt werden, dass er dafür zahlt?
  9. #118

    .

    Wenn ausgerechnet wird, was ein Pflegebedürftiger im Altersheim, ein Kranker im Krankenhaus, ein Strafgefangener im Gefängnis kostet, warum sollte es dann nicht erlaubt sein, auszurechnen was ein Ausländer kostet?
  10. #119

    Gretchenfrage!

    Zitat von DrlabUV Beitrag anzeigen
    Etwas anderes macht Angst: Heerscharen von aggressiven Machos aus dem islamischen Kulturkreis, die eine aufgeklärte und liberale Gesellschaft bekämpfen. Zuwanderung dieser Form muss vollständig unterbunden werden.
    Wie halten Sie es denn mit katholischen, evangelischen, buddhistischen, hindhuistischen, jüdischen und religionsfreien Heerscharen von Machos?


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