Was heißt "sollte ermittelt werden"?
Die BFI führt seit Oktober 2012 Untersuchungen in dem Fall.
(Die SpON-Redaktion liest halt auch erst nach Veröffentlichung der monatlichen BFU-Bulletins, hier: Oktober 2012 veröffentlicht am 14.01.2013 den Inhalt und macht daraus eine Story).
Versuchte Vertuschung? Wer glauben Sie, hat den Vorfall gemeldet?
Beim Start zu einem Flug von Bremen nach Wilna (Litauen) traten nach Angaben der Besatzung Dunstschwaden aus den Lüftungsöffnungen in das Cockpit, begleitet von einem sehr unangenehmen Geruch. Nach ca. fünf Minuten bekamen beide Piloten starke Kopfschmerzen. Auch im vorderen Teil der Kabine wurde der Geruch bemerkt. Nachdem sich der Dunst kurz nach dem Start und der Geruch während des Reisefluges langsam aufgelöst hatten, trat der Geruch im Anflug wieder auf und führte bei den Piloten zu den gleichen Symptomen. Beide Flugzeugführer fühlten sich nach der Landung in Wilna gesundheitlich in der Lage, den Rückflug nach Bremen anzutreten.
Während des Starts in Wilna kam es wieder zu einer Dunstbildung, die aber deutlich schwächer als die vorangegangene ausfiel. Im Anflug
auf Bremen, beim Passieren von Flugfläche (FL) 60, trat dann erneut ein sehr starker Geruch im Cockpit auf, der die gleichen Symptome bei beiden Piloten auslöste und zu einem Schwindelanfall bei der Copilotin führte, die zu diesem Zeitpunkt die assistierende Pilotin (PNF) war. Der weitere Anflug, den die Piloten ohne den Einsatz ihrer Sauerstoffmasken durchführten, sowie die Landung verliefen ereignislos. In den nachfolgenden Tagen klagten beide Flugzeugführer
über anhaltende gesundheitliche Probleme und waren nicht flugdiensttauglich.

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