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Dacia Duster: Der Abstauber aus den Karpaten

Die fünf bisherigen Modelle der rumänische Renault-Tochtermarke Dacia sind wackere, aber doch biedere Typen. Die jetzt frisch auf den Markt kommende Baureihe Duster ist da ganz anders. Das SUV bringt erstmals eine Spur von Glamour ins Angebot der Rumänen.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...689244,00.html
  1. #10

    ...

    Zitat von Sanierer Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass man einen Roboter zum Autofertigen braucht, hat das damalige Konzept nicht verstanden, warum man deutlich billiger war mit 2,50 Stundenlöhnen. Wenn da mittlerweile auch Roboter stehen sollten, ist der Preis eh bald dahin, auch wenn es nur antiquierte Robots wären. Ist zu teuer im Unterhalt bei kleiner Serie.
    Produkthaftungsgesetz.
    Das problem beim Handschweißen ist das ich als hersteller nicht nachweisen kann das das hält.

    Natürlich stehen die Roboter von Renault da.
    Sollen die die Dinger etwa wegwerfen nur weil jetzt ein neuer Clio gebaut wird.
    Das ist doch der Sinn daran das man einen maroden Hersteller wie Dacia, Seat, Skoda übernimmt.
    Bei den heutigen kurzen Modellzyklen sind die Fertigungsmittel noch viel zu neu zum wegwerfen und auch die Fahrzeugtechnik ist auch noch einigermaßen up to date.

    Von kleiner Serie kann man bei Dacia ja keineswegs sprechen.
    Und wenn dann geht man auch nicht zur Handarbeit sondern läßt von spezialisten wie Magna bauen.

    Abgesehen davon ist eine Schweißzange viel zu schwer für Handbedieneung und was sollte es denn auch bringen?
    Knopf drücken und der Schweißpunkt wird automatisch gesetzt. Und das schon seit mindestens 40 Jahren.
    Mit dem Roboter geht es halt nur genauer und zahn mal schneller.
  2. #11

    .

    Zitat von Fackus Beitrag anzeigen
    'Duster' - besser kann men einen SUV nicht benennen :-)))
    Ich hoffe, die bekommen keine Probleme mit Plymouth.

    Der Bad-Guy bei Beavis-and-Butt-Head fuhr so einen...
  3. #12

    Roboter vs Handschweißen

    Zitat von m-pesch Beitrag anzeigen
    Produkthaftungsgesetz.
    Das problem beim Handschweißen ist das ich als hersteller nicht nachweisen kann das das hält.
    Dann dürfte nach ihrer Logik nie ein Audi R8 auf die Strasse, dort wird der ganze Rahmen von Hand zusammengeschweisst. Dieser besteht aus einer Alulegierung, was wesentlich schwieriger zu schweissen ist als Stahl.
    Zitat von m-pesch Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon ist eine Schweißzange viel zu schwer für Handbedieneung
    Au weia! s.o.
  4. #13

    ...

    Zitat von Ernst Wurscht Beitrag anzeigen
    Dann dürfte nach ihrer Logik nie ein Audi R8 auf die Strasse, dort wird der ganze Rahmen von Hand zusammengeschweisst. Dieser besteht aus einer Alulegierung, was wesentlich schwieriger zu schweissen ist als Stahl.

    Au weia! s.o.
    Ob ich mir da die Endkontrolle inklusive Rüntgen der Nähte 1000 € kosten lasse ist egal.
    Kriegt der Kunde bei einem 120000 € Auto schön in den Preis einkalkuliert ohne das er es merkt. ;-)
    Das es schon etwas lächerlich ist zum Vergleich ein Auto heranzuziehen das ca 20 mal die Woche gebaut wir wissen sie.
    Und das man Alu nicht mit einer Punktschweißzange schweißen kann wissen sie ja selbstverständlich auch.
  5. #14

    Oh Mann

    Die Autojournaille ist und bleibt pueril und unbeleckt von jeglicher industrieller Realität.

    Es ist doch nicht so, dass irgendwo hinter den Karpaten ein paar Ingenieure angefangen haben, Autos zu bauen. Hier handelt es sich schlichtweg um die Billigmarke eines grossen französisch-japanischen Herstellers, nicht mehr und nicht weniger.

    Damit ist klar, dass Dacia nicht bei Null anfängt.

    Niemand käme auf die Idee, ein Nokia-Handy als technischen Durchbruch der Rumänen zu verkaufen, nur weil es dort produziert worden ist. Es wird als finnisches Produkt wahrgenommen, weil es das eben ist.
  6. #15

    Oh mann, was für ein Artikelende!

    "Dacia-Käufer mögen auf Status pfeifen, ein Statement aber geben sie mit der Wahl des Autos ganz sicher ab: Premium sparen statt Premium fahren."

    Was für ein selten schwachsinniges Artikelende! Der Herr Pander musste wohl was für sein Ego tun, weil er doppelt so viel für ein vergleichbares Fahrzeug hingeblättert hat?! ;)

    "Dacia-Käufer mögen auf Status pfeifen, [...]"
    Menschen mit solidem Selbstbewusstsein tun das laufend.

    "[...] statt Premium fahren."
    Oh ja, premium fahren wird mir echt fehlen: einkaufen, Kinder abholen, Kinder wegbringen, zur Arbeit, zurück nach Hause, Baumarkt. 4 mal im Jahr zu Oma und Opa 300 km weit entfernt. Mann, ich werde "Premium" ja so vermissen. Was mache ich da bloß ohne Ledersitze? Ohne 10-Zonen-Klimaautomatik? Ohne Elektrische Fensterheber hinten? Ohne Super-10-Lautsprecher-Audioanlage? Und nicht vergessen: Mittelarmlehne und Getränkehalter (mit Beleuchtung) hinten??
  7. #16

    Eine Scheibe abschneiden

    Die deutsche Automobilindustrie hat (schon vor Dekaden) die Weichen in eine Richtung gestellt, die sich heute rächt, und zwar in Richtung hoch automatisierter Fertigung. Deutschland hat es "verlernt", Autos nach einfachen Prozessen mit viel manueller Arbeit zu bauen und ist deshalb nicht in der Lage, Autos her zu stellen, die das untere Preissegment bedienen. Selbst wenn z.B. VW in Rumänien (oder einem anderen Land mit sehr niedrigen Löhnen) Autos bauen würde, könnten diese nicht so günstig hergestellt werden. Als Beispiel kann hier der VW FOX genannt werden, der in Brasilien gebaut wird und für um die 10000€ deutlich weniger bietet als ein Dacia Logan oder Sandero (welche noch einmal um ein Drittel günstiger sind).

    Renault hat hier genau den richtigen "Riecher" gehabt und profitiert nun von der jahrzente langen Erfahrung, die die Ingenieure und Arbeiter im Rumänischen Dacia Werk in Pitesti im Bereich "Low-Tech" Fertigung haben.

    Resultat dieser Synergieffekte sehen wir jetzt in Form von robusten, einfachen und günstigen Autos auf unseren Straßen.

    Natürlich ist es lebensgefährlich, mit einem Auto zu fahren, das nur 3 Sterne im EURO-NCAP Test erlangt und kein serienmäßiges ESP hat. Ein Wunder, dass die Meisten von uns noch leben, also zumindest die, die vor der Jahrtausend-Wende ein Automobil benutzt haben. (Verunsicherte sollten sich mal z.B. das NCAP Ergebnis des 3er BMWs aus den 90ern (E36) anschauen.)

    Der Duster (wie auch die anderen Dacia Modelle)ist ein Schlag in´s Gesicht für die deutsche Automobil-Industrie, denn die deutschen haben in den Märkten der Schwellenländer diesen Autos nichts entgegen zu setzen. Renault ist auf den etwas arroganten deutschen Käufer(-markt) nicht unbedingt angewiesen und der Verkauf des Dusters wird brummen, selbst wenn in Deutschland kein eiziger verkauft werden würde.

    Mal schauen jedoch, wie er sich in Deutschland verkaufen wird - vielleicht als Zweitwagen an Stelle eines VW Polo oder Opel Corsa? Da kann man schon in Versuchung geraten, oder?
  8. #17

    Zug verpasst

    Die deutsche Automobilindustrie hat (schon vor Dekaden) die Weichen in eine Richtung gestellt, die sich heute rächt, und zwar in Richtung hoch automatisierter Fertigung. Deutschland hat es "verlernt", Autos nach einfachen Prozessen mit viel manueller Arbeit zu bauen und ist deshalb nicht in der Lage, Autos her zu stellen, die das untere Preissegment bedienen. Selbst wenn z.B. VW in Rumänien (oder einem anderen Land mit sehr niedrigen Löhnen) Autos bauen würde, könnten diese nicht so günstig hergestellt werden. Als Beispiel kann hier der VW FOX genannt werden, der in Brasilien gebaut wird und für um die 10000€ deutlich weniger bietet als ein Dacia Logan oder Sandero (welche noch einmal um ein Drittel günstiger sind).

    Renault hat hier genau den richtigen "Riecher" gehabt und profitiert nun von der jahrzente langen Erfahrung, die die Ingenieure und Arbeiter im Rumänischen Dacia Werk in Pitesti im Bereich "Low-Tech" Fertigung haben.

    Resultat dieser Synergieffekte sehen wir jetzt in Form von robusten, einfachen und günstigen Autos auf unseren Straßen.

    Natürlich ist es lebensgefährlich, mit einem Auto zu fahren, das nur 3 Sterne im EURO-NCAP Test erlangt und kein serienmäßiges ESP hat. Ein Wunder, dass die Meisten von uns noch leben, also zumindest die, die vor der Jahrtausend-Wende ein Automobil benutzt haben. (Verunsicherte sollten sich mal z.B. das NCAP Ergebnis des 3er BMWs aus den 90ern (E36) anschauen.)

    Der Duster (wie auch die anderen Dacia Modelle)ist ein Schlag in´s Gesicht für die deutsche Automobil-Industrie, denn die deutschen haben in den Märkten der Schwellenländer diesen Autos nichts entgegen zu setzen. Renault ist auf den etwas arroganten deutschen Käufer(-markt) nicht unbedingt angewiesen und der Verkauf des Dusters wird brummen, selbst wenn in Deutschland kein eiziger verkauft werden würde.

    Mal schauen jedoch, wie er sich in Deutschland verkaufen wird - vielleicht als Zweitwagen an Stelle eines VW Polo oder Opel Corsa? Da kann man schon in Versuchung geraten, oder?
  9. #18

    Zitat von m-pesch Beitrag anzeigen
    Ob ich mir da die Endkontrolle inklusive Rüntgen der Nähte 1000 € kosten lasse ist egal.
    Kriegt.....
    Ja aber ihre Grundaussage dass das generell nicht geht war falsch um nix anderes ging es.
  10. #19

    ...

    Bisher konnte man sich nur über Fahrer von X3, Tiguan und Koreanern kaputtlachen, die sonnenbebrillt in ihren geländeuntauglichen SUVs saßen, als hätten Sie auch den fettesten V8-Wühler unterm Hintern.

    Jetzt wird`s noch lustiger.
    Aber danke für die schöne Fernseh-Werbung.


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