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Cyberkrieg: Angriff ist die schlechteste Verteidigung

US-Militärs wollen dem Datendiebstahl nicht länger tatenlos zusehen - und offensiv gegen Hacker vorgehen.*Noch werden sie von der Regierung von Cyber-Gegenangriffen abgehalten. Denn der*Strategiewechsel würde*große Gefahren bergen. Auf Mausklicks könnten Bomben und Raketen folgen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...774599,00.html
  1. #1

    Bin Laden ist tot...

    ... USA sucht neue Bedrohung
    Ok, niemand käme auf die Idee den Datendiebstahl einiger ausklinkter, "anonymer" Möchtegernfreiheitskämpfer als gerechtfertigt oder gar positiv zu bezeichnen...

    Aber aus der Sommerlochmeldung über amerikanische Cyber-Hirngespinste zu folgern, dass bald auf den vermutlichen Standort einer IP-Adressen Raketen regnen, ist doch wohl eher nicht ernst zu nehmen.
    Bevor ich losziehe und jemanden erschieße, der in meiner Küche den Kühlschrank plündert, schließe ich doch lieber mal meine Haustür ab.
    Und wer im Glashaus sitzt, sollte nicht nach anderer Leute Kühlschrank schielen, sonst landet die erste Rakete womöglich irgendwann im Weißen Haus...
    Grüße an die CIA ;)
  2. #2

    Ach ja,

    China das große Vorbild in Sachen Internetsicherheit. Nur dumm dass China das Internet nicht aus Angst vor dem bösen Ausländer so "abgesichert" hat, sondern aus Angst vorm eigenen Volk. Warum wollen nun ausgerechnet US-Amerikaner dem nacheifern?
  3. #3

    Titel nerven

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    ... USA sucht neue Bedrohung
    Ok, niemand käme auf die Idee den Datendiebstahl einiger ausklinkter, "anonymer" Möchtegernfreiheitskämpfer als gerechtfertigt oder gar positiv zu bezeichnen...
    Woran merkt man, dass es den USA schlecht geht? Sie zetteln eine Auseinadersetzung, vorzugsweise militärischer Natur an.

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Aber aus der Sommerlochmeldung über amerikanische Cyber-Hirngespinste zu folgern, dass bald auf den vermutlichen Standort einer IP-Adressen Raketen regnen, ist doch wohl eher nicht ernst zu nehmen.
    Bevor ich losziehe und jemanden erschieße, der in meiner Küche den Kühlschrank plündert, schließe ich doch lieber mal meine Haustür ab.
    Sie sollten nicht von sich auf andere schließen, schon gar nicht auf Amis ;-)

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Und wer im Glashaus sitzt, ...
    ... sollte im Keller scheißen.
  4. #4

    Stromausfälle?

    Wie bescheuert muß man denn sein, wenn man hochsensible Infrastruktur via Internet vernetzt?
    Ja, Kleinanlagen und unkritische Dinge wie Heizungen und Klimaanlagen vielleicht. Aber Kraftwerke? Wozu? Die haben auch ohne Internet prima funktioniert.
    Ampelanlagen in Städten, was sollen die im allgemeinen Netz?
    Ist ja ganz nett, wenn man als Service-Techniker nicht mehr vor Ort muß, aber das geht auch über abgeschottete Netze. Sicher ist das teurer. Und genau das ist der Knackpunkt. Es wird am falschen Ende gespart.
    Wer aber aus Kostengründen bei lebenswichtigen Anlagen auf absolute Sicherheit verzichtet, der ist nur zu bemitleiden.
  5. #5

    Danke für den Lacher

    "Noch ein anderes Land sehen die Autoren im Vorteil, sollte ein Cyberkrieg tatsächlich ausbrechen: China. Die dortigen Machthaber haben das Netz weitgehend unter Kontrolle, könnten den chinesischen Teil des Internets zügig vom Rest der Welt abtrennen."
    Und die USA (und auch Europa) können genau so schnell dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Wo hier also ein Vorteil für China sein soll, erschliesst sich auch nur ganz wenigen...
  6. #6

    Cyberwar - gegen wen?

    Was ich mich bei sowas frage: Gegen wen wollen die USA denn mit allen Mitteln, also auch militärisch, zurückschlagen, falls ihr Computernetzwerk empfindlich durch einen "Cyberangriff" beschädigt bzw. manipuliert wurde? Normalerweise hinterlassen die Angreifer keine Visitenkarte.

    Aber wahrscheinlich ist das auch egal. Es reicht ja lediglich die Behauptung, dass der oder der angegriffen habe. Hat in der Vergangenheit auch immer funktioniert...
  7. #7

    Hmm

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    ...
    Ok, niemand käme auf die Idee den Datendiebstahl einiger ausklinkter, "anonymer" Möchtegernfreiheitskämpfer als gerechtfertigt oder gar positiv zu bezeichnen...
    Aber man sollte auf die Idee kommen, daß die komplette Überwachung der Kommunikation befreundeter Staaten schon OK ist, oder?
    Da finde ich "Anonymous" irgendwie sympathischer!
  8. #8

    -

    Zitat von kreuzschnabel Beitrag anzeigen
    Was ich mich bei sowas frage: Gegen wen wollen die USA denn mit allen Mitteln, also auch militärisch, zurückschlagen, falls ihr Computernetzwerk empfindlich durch einen "Cyberangriff" beschädigt bzw. manipuliert wurde? Normalerweise hinterlassen die Angreifer keine Visitenkarte.
    Ihr Argument fusst alleine auf ihrem "normalerweise". Wenn sie da bereits daneben liegen, haben sie auch kein Argument mehr.
    Aber ihnen geht es ja wohl auch um was ganz anderes. Naemlich das uebliche:
    Zitat von kreuzschnabel Beitrag anzeigen
    Aber wahrscheinlich ist das auch egal. Es reicht ja lediglich die Behauptung, dass der oder der angegriffen habe. Hat in der Vergangenheit auch immer funktioniert...
    Und dafuer haben sie noch weniger faktisches. Was aber offensichtlich nicht wichtig ist angesichts so vieler Reflexe, die gerne bedient werden moechten.;-)
  9. #9

    Das ist ja allerhand

    Wer stand denn hinter echelon?
    Selbst ausspionieren ist wohl in Ordnung, aber wenn andere das machen,...?
    Da zeigt sich wieder einmal die ganze Dummheit dieser Vaterlandsverteidiger. Da sie selbst spionieren, sollten sie nicht nur wissen, was moeglich ist, sondern auch sicher stellen, dass niemand sich der gleichen Mittel bedienen kann.

    Das aber koennen sie nicht, also sind sie empoert und drohen.
    Hier wird jemand in die Defensive gedraengt und reagiert dann wie ein wildes Tier.


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