Lockheed Martin ist eine der größten Rüstungsfirmen der Welt und wichtigster Vertragspartner des US-Militärs - jetzt ist das Computernetzwerk des Konzerns offenbar Ziel eines Angriffs von Cyberkriminellen geworden. Auch andere militärische Unternehmen könnten betroffen sein.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...765422,00.html
Ich habe da kein Mitleid. Das sich die USA zu einem primitiven Authoritätsstaat entwickelt haben sollte keinen mehr wundern. In einem so primitiven und gewalttätigen Land bekommt man ein ständig abstoßendes Gefühl. Ich habe da mal direkt bei Lockheed Martin gewohnt und kann Ihnen ehrlich sagen das es sich um ganz widerliche und korrupte ultra-konservative Menschen dort handelt. Heute ist das wesentlich schlimmer. Die Waffenindustrie bestimmt dort die Politik, die der Barbarei gleicht und mit der Apartheid zu vergleichen ist. Die Behauptungen der US-Waffenindustrie sich hauptsächlich mit " friedlicher Forschung" zu beschäftigen sind eindeutig falsch.
Solange kurzfristige Profitgier des oberen Managements die alles treibende Kraft eines Unternehmens ist, wird auch entsprechend bei der Sicherheitsarchitektur gespart. Sicherheit (auch in der EDV) ist sehr aufwendig, vor allem auch personalintensiv (wenn man es ernst meint). Damit hat die Sicherheit meistens (immer ?) für das Mangement ein großes Einsparpotiental.
Datenmissbrauch, eine neue Branche für das organisierte Verbrechen und auch für die "normale Kriminalität" tun sich auf.
Die Multimediawelt, die mmer weiter voranschreitet in allen Breichen unseres Lebens, bietet soviel Angriffsfläche, das hier wohl die "Erfinder und Macher" nicht so konsequent daran gedacht haben, hier dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen mitzuentwickeln.
Ich denke mit einem mulmigen Gefühl an die Börse, die ja jetzt von Servern mehr oder weniger allein gehandhabt werden soll, und an die weitere Rationalisierung/Automatisierung unseres Alltags, ich glaube, I Robot schreitet voran und wir merken es erst dann, wenn uns jemand dieser Dronen gegenübersteht und sagt: du arbeitet jetzt für mich.
Außer Ihnen besteht zwischen fast allen Foristen hier Konsens darüber, dass besonders die USA mit ihren speziellen Diensten/Firmen Industriespionage mittels besagter Techniken teils sehr erfolgreich und langjährig betreiben. Zum anderen: Stichwort: Assange. Es ist hier völlig unmaßgeblich, ob Wiki leaks in fremde Dateien rechtswidrig eindringt oder das sensible und belastende Material von Überläufern/Abtrünnigen oder sonstigen undichten Stellen bekommt. Leben Sie auf einer isolierten Insel, dass Ihnen vorgenannte Enthüllungen ( die meist die USA anprangern ) entgehen? Der größte Teil der Welt ist froh und dankbar, dass es derartige Enthüllungen gibt. Also vergessen Sie Ihr Posting.
Im vorliegenden Fall geht es aber nicht um "Enthüllungen" irgendwelcher selbst ernannter Ethical Hacker etc, sondern um gut geplante Industriespionage.
Schon der Cyber-Einbruch bei RSA kann unmöglich von nichtkommerziellen Hacker-Gemeinschaften begangen worden sein. Das war eine wohl überlegte, gut gezielte Aktion zur Vorbereitung und Informationsbeschaffung für weitere Aktivitäten wie der Angriff auf Lockheed.
Ich möchte wetten, dass schon weitere Unternehmen betroffen sind, die das aber noch nicht wissen oder noch nicht veröffentlicht haben (wobei solche Incidents z.B. nach Sarbanes-Oxley ja veröffentlicht werden MÜSSEN - aber auch Lockheed hat sich eine Woche Zeit gelassen...).
Hier sind nicht Leute am Werk, die unlautere Machenschaften anprangern wollen! Hier es geht um Geld, um technologische Vorteile. Von daher bin ich mir fast sicher, dass entweder andere Staaten oder das organisierte Verbrechen dahinter stecken.
Wenn schon hier wieder die Keule gegen die USA in Bezug auf Spionage geschwungen wird, sollte man aber auch mal über unseren großen westlichen Nachbarn nachdenken....
Irrtum, ich schrieb kein Wort dazu.
Fuer sie sicherlich. Ich teile ja auch offensichtlich ihre Version von "ehrenwertem" nicht.
Die von einem Soldaten geklauten geheimen und vertraulichen diplomatischen Kommunikationen?
Die haben bislang nicht anderes als vielleicht peinliches Empfinden bei den Blossgestellten produziert. Auch das nur vielleicht.
Und natuerlich die Reaktion, in Zukunft nur noch vorsichtiger und geheimer zu kommunizieren. Der praktische Nutzen fuer sie und alle anderen neugierigen Buerger war und ist: NULL.
Keineswegs. Denn es ist ja nicht ersichtlich inwiefern sie fuer "den größten Teil der Welt" diesbezueglich kompetent sprechen koennen. Insbesondere, wo die Ergebnisse doch so nutzlos sind.
Und die paar Amihasser in Deutschland sind ja nicht die Welt. Das weiss ich genau.:-)
In Deutschland gehen US Firmen einfach los kopieren dreist Baupläne und klagen den eigentlichen Hersteller einfach an wegen Patentrechtsverletzungen!!! Die USA beschäftigt sich mich Sachen die der Rest der Welt schon seit 30-40 Jahren kennt. Das US-Rüstungskonzerne sich hauptsächlich mit "friedlicher Forschung" beschäftigen war mir unbekannt.