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Cyber-Kampf um WikiLeaks: Angriff auf die Angreifer

Hacker und Ermittler rüsten für einen längeren Cyber-Kampf um WikiLeaks. Eine Festnahme in den Niederlanden, Attacken auf Internetseiten der Behörden, neue Strategieansagen von Hintermännern der Angriffe - die Sympathisanten der Enthüllungsplattform wollen nicht klein beigeben.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...733972,00.html
  1. #60

    Richtig

    [QUOTE=mark anton;6773473

    Wer geschriebene und ungeschriebene Gesetze menschlichen Zusammenlebens in dieser massiven, erpresswerischen Weise verletzt, gehoert hinter Gitter fuer eine lange Zeit.[/QUOTE]

    und deshalb gehören die Soldaten welche aus dem Hubschrauber heraus auf Zivilisten geschossen haben - und das nebenbei noch klasse fanden - für lange Zeit hinter Gitter. Ihre Vorgesetzen welche dieses Verbrechen gedeckt und verschwiegen haben gleich mit. Und deshalb sind solche Plattformen wie wikileaks so wichtig. Wie Recht Sie haben.
  2. #61

    das ist wirr

    Zitat von Zero Thrust Beitrag anzeigen
    Was soll daran bitte "rechtlich fragwürdig" sein? Die Einschätzung u. Bewertung dieser Aktionen ist ja wohl eher eine Frage des individuellen Standpunktes, des jeweiligen Betrachters, bezüglich allgemeiner politischer Einstellung, ethischem/moralischem Geschmack, wahrscheinlich auch Alter und weiß der Geier was noch, aber rechtlich ist der Fall klar wie Glas. Das ist Sabotage. Denial of Service! ~~Computersabotage und ein markanteres Beispiel ist ja kaum denkbar?!

    Außerdem, was heißt hier, da wird "nichts kaputt gemacht"? Schäden müssen nicht tangibel sein?! Da brauch auch keine Hardware "verdampfen", oder bräuchten auch "nur" Daten zerstört werden - die Infrastruktur wird lahmgelegt! Das ist ein Schaden; erst recht, wenn Sie ein Dienstleister sind und Ihre Kunden Sie nicht mehr erreichen können. Schon mal an finanzielle "Effekte" gedacht? Von Image und Rufschaden ("die sind nicht verlässlich..") mal ganz abgesehen.
    der Anbieter ist selbst schuld,wenn seien Rechner nicht leistungsfähig genug sind, er deshalb bei DDOS offline geht. Als vor 2 Wochen Millionen Fans online in England Take That Karten kaufen wollten, und deshalb massenweise Server der British Telecom abschmierten, war das ja auch nicht strafbar. Das Motiv kann keine Rolle spielen. Ein erfolgreicher DDOPS heißt,der Anbieter hat an der IT gespart, selbst schuld.
  3. #62

    völlig falsch

    Zitat von mgwehner Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich, ob all die eifrigen Unterstützer noch so begeistert wären, wenn in ihre Computer eingebrochen wird? Scheint mir ein Fall von allgemeiner Schizophrenie!
    Wenn man die Frage stellt, wem nützt und wem schadet Wikileaks kommt man bei einigem Nachdenken zur Antwort: Nützt Wenigen und schadet potentiell Vielen.
    Wenn man einer unlegimitierten Anzahl von passionierten Hackern erlaubt in Computer von Privaten und Organisationen einzubrechen und mit Hacker-Angriffen Computer lahm zu legen dann ist das Anarchie, nicht Demokratie!
    Heute ist Amerika das Ziel, morgen jeder und alles. Es hat was von einem persönlichen Kreuzzug von dem selbsternannten Journalisten und Herausgeber Assange, was bei uns auf einen dumpfen Antiamerkanismus stößt.
    Übrigens ist Wikileaks mit "Transparency" über sein eigenes Unternehmen weitaus weniger öffentlich.
    Es ist nicht auszuschließen das Herr Assange auf ein erfolgverprechendes Business Modell gestoßen ist, was Wenigen nützt und vielen erheblich schadet.
    Ich hätte da mal einen Vorschlag: Wir hacken uns in die Computer der Ärtzte ein und verkaufen die Info an die Versicherungskonzerne.Immer noch begeistert?
    Es ist mir egal, ob George Orwell's Big Brother im Gewand von Regierungen, Firmen, Oganisationen, oder sog. Heilsbringern daher kommt, es bleibt Big Brother!
    es wurde in keine Rechner eingedrungen, die Rechner wurden mit DDOS nur überfordert, so wie Sie einen laden überfordern, wenn Sie ihn mit 1000 Freuden überrennen.
  4. #63

    nichts kapiert

    Zitat von LDaniel Beitrag anzeigen
    Grade jetzt werde ich bei Amazon kaufen.

    Ich ziehe meinen Hut vor einem Unternehmen, dass sich nicht von ein Paar Cyber-Terroristen erpressen lässt.

    Nichts anderes ist es: Ihr macht nicht was wir wollen, also machen wir euch kaputt. Das ist keine Demokratie, das ist keine Meinungsfreiheit - ja das ist keine Freiheit.

    Erinnert mich so ein die Sozialistischen Regime: Ihr seid nicht für die "gute Sache" also bringen wir euch um.

    Behaupte die Leute nicht für Freiheit im Netz anzutreten? Für Meinungsfreiheit? Nur lässt man die Freiheit nur solange zu, wie sie aus der Sicht mancher Hacker genem ist? Freiheit ist auch immer mit Verantwortung verbunden und davon scheinen diese Leute nichts zu kapieren... .

    Lassen wir uns also demnächst nichtmehr von gewählten Vertretern und demokratischen Gesetzen regieren, sondern von ein paar Hackern? Und alles was diese kleine Gruppe für gut befindet ist dann in Ordnung und keine andere Meinung wird mehr tolleriert.

    Tolle "Revolutionäre" seid ihr doch. Einfach nur arm diesen Leuten auch noch im Namen der Freiheit Unterstützung zukommen zu lassen.
    Die Unternehmen haben keine Meinung geäußert, sondern Wikileaks ohne rechtlichen Grund vor die Tür gesetzt. Wikileaks hat gegen kein Gesetz verstoßen, wer trotzdem Geschäftsbeziehungen abbricht,der handelt willkürlich, was bei uns nach dem AGG verboten ist.
  5. #64

    nein

    Zitat von alcaselzar Beitrag anzeigen
    Ja da legen wir doch gleich die ganze Wirtschaft lahm oder zumindest den letzten Tante Emma Laden um die Ecke, wenn unsere Ionenkanone zu mehr nicht taugt. Jawoll, da hat auch mal ein Zuhälter eigekauft.
    paypal hat mit der Kündigung illegal gehandelt, Verstoß gegen das AGG.
  6. #65

    falscher geht es nicht

    Zitat von derlachendemann Beitrag anzeigen
    Eine Nation, die ihre FREIHEIT über ihre SICHERHEIT stellt, hat BEIDES nicht verdient!
    wer die Sicherheit über die Freiheit stellt, hat beides nicht verdient. Offenbar kommen Sie aus China.
  7. #66

    Geheimnisse sind nötig

    Nicht jedes Geheimnis sollte ausgeplaudert werden.
    Du sagst deinem Nachbarn auch nicht wie peinlich sein Aussehen ist und wie oft du mit seiner Frau schon aus warst :-)
    Du gehst durch Kreuzberg und diskutierst mit den Türken, die ihre Schwestern drangsalieren, oder?
    Du schickst deinen Sohn nach Afghanistan und sagst ihm, er soll ohne Waffe zu den Taliban gehen, die gerade ein Mädchen verstümmeln, was in die Schule wollte.
    Meinst du, wir sollten die Islamisten ruhig machen lassen, was sie wollen? Die würden ganz schnell aus jedem Land einen Gottesstaat machen, so wie sie den Koran auslegen.

    Manche Geheimnisse sollten auch geheim bleiben. Die Wahrheit ist Verantwortung. Die traue ich nicht jedem zu.
  8. #67

    *

    Zitat von Atomkrafteimer Beitrag anzeigen
    Gerade WikiLeaks hat doch mit seinen zig Mirrors bewiesen, dass es eben keine zentrale Infrastruktur und keine zentrale Zensur und Kontrolle gibt. Das Internet ist von Grund auf dezentral organisiert und entworfen und wird sich auch nie zentralisieren lassen - es heißt ja nicht umsonst NETZ.
    am Rande mal eine Bemerkung von dieser Seite:
    http://www.neunetz.com/2010/12/08/5-...ks-revolution/
    Zitat: Man kann es auch direkter formulieren: Die Tatsache, dass WikiLeaks aktuell so vehement von allen Seiten angegriffen werden kann und etwa die finanziellen Transaktionsmöglichkeiten abgeschnitten werden können, ist nur möglich, weil nicht die komplette Presse hinter WikiLeaks steht, wie sie hinter einer NYT oder einem Guardian stehen würden, deren Bankkonten plötzlich überall aufgelöst würden.**
    Ist was Wahres dran.
  9. #68

    @mgwehner

    Zitat von mgwehner Beitrag anzeigen
    Ich wundere mich, ob all die eifrigen Unterstützer noch so begeistert wären, wenn in ihre Computer eingebrochen wird? Scheint mir ein Fall von allgemeiner Schizophrenie!

    [...]

    Wenn man einer unlegimitierten Anzahl von passionierten Hackern erlaubt in Computer von Privaten und Organisationen einzubrechen und mit Hacker-Angriffen Computer lahm zu legen dann ist das Anarchie, nicht Demokratie!
    Sie haben mit Verlaub gesagt nicht den Hauch einer Ahnung, was technisch hier geschieht. Niemand bricht hier in irgendwelche Computer ein.
    Visa, Mastercard, Paypal und co. haben die Zahlungen für Wikileaks ohne rechtliche Grundlage eingestellt auf Druck der US-Regierung eingestellt, weil die Veröffentlichungen von Wikileaks ihnen schaden und eine Community, die sich für Informationsfreiheit ausspricht nun ein Programm verbreitet , mit dem man massenhaft Anfragen an Webseiten stellen kann. Dann haben es sich so viele Menschen heruntergeladen und freiwillig installiert, dass es gereicht hat, die Seiten dieser Firmen durch Überlastung zu blockieren.
    Ich finde dieses Phänomen demokratischer als das, was in Deutschland als Demokratie bezeichnet wird.

    Zitat von mgwehner Beitrag anzeigen
    Wenn man die Frage stellt, wem nützt und wem schadet Wikileaks kommt man bei einigem Nachdenken zur Antwort: Nützt Wenigen und schadet potentiell Vielen.
    Woraus schließen Sie das? Könnte der massive Gegenwind für Wikileaks nicht auch daraus resultieren, dass sie eher wenigen Leuten mit viel Macht und Einfluss geschadet haben?

    Zitat von mgwehner Beitrag anzeigen
    Übrigens ist Wikileaks mit "Transparency" über sein eigenes Unternehmen weitaus weniger öffentlich.
    Es ist nicht auszuschließen das Herr Assange auf ein erfolgverprechendes Business Modell gestoßen ist, was Wenigen nützt und vielen erheblich schadet.
    Wikileaks betreibt hier Selbstschutz. Dieser scheint in Anbetracht des aktuellen Geschehens auch mehr als angebracht zu sein.
    Wenn Sie der Meinung sind, dass es ein "erfolgverprechendes Business Modell" ist, eine Website 3 Jahre lang mit knappen finanziellen Mitteln gerade so über Wasser zu halten, um in den Knast zu wandern, sobald das Konzept greift, dann zweifle ich ernsthaft an ihrem Geschäftssinn. ;) Schauen Sie sich einfach die Gegenseite (Amazon, Visa, Mastercard, Paypal, etc) an und vergleichen Sie die Gewinne. Wer den größeren Reibach macht, ist offensichtlich.

    Zitat von mgwehner Beitrag anzeigen
    Ich hätte da mal einen Vorschlag: Wir hacken uns in die Computer der Ärtzte ein und verkaufen die Info an die Versicherungskonzerne.Immer noch begeistert?
    Wenn die Informationen der Versicherungskonzerne und deren Verarbeitung auch vollständig öffentlich sind, würde ich uneingeschränkt zustimmen. Aber Sie beschreiben ja nur die aktuelle Situation, denn in den westlichen Staaten ist ihr Scenario längst Realität. Oder glauben Sie ernsthaft, dass durch Datamining gewonnene Daten nicht längst im großen Stil auch an Versicherungen verkauft werden?
    Außerdem verkauft Wikileaks keine Informationen, sondern veröffentlicht sie, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
  10. #69

    kT

    Zitat von mark anton Beitrag anzeigen
    Was Wickeyleak Anhanger demonstrieren ist purer Netzterrorismus


    sie zeigen damit, dass sie eine gefaehrliche Minderheit der Gesellschaft sind, die unbedingt ausgeschaltet und bestraft gehoert.

    Wer geschriebene und ungeschriebene Gesetze menschlichen Zusammenlebens in dieser massiven, erpresswerischen Weise verletzt, gehoert hinter Gitter fuer eine lange Zeit.
    Wer ungeschriebene Gesetzt verletzt soll nach Ihrer Aussage ausgeschaltet werden und gehört für lange Zeit hinter Gitter.

    Wenn ich das so lese frage ich mich wo die Bedrohung für die Demokratie größer ist, am Hindukusch oder hier durch Foristen wie Sie.


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