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Cyber-Attacken: Britischer Minister hält Viren für zivilisierte Waffen

Getty ImagesSind Virenangriffe mit Schädlingen wie Stuxnet oder Flame kriegerische Akte? In jedem Fall seien sie doch "eine recht zivilisierte Möglichkeit" mit Sicherheitsproblemen umzugehen, sagte nun ein britischer Minister. Eine US-Behörde warnt unterdessen vor dem Flame-Virus.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...836729,00.html
  1. #1

    Das Schlimme dabei ist.......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sind Virenangriffe mit Schädlingen wie Stuxnet oder Flame kriegerische Akte? In jedem Fall seien sie doch "eine recht zivilisierte Möglichkeit" mit Sicherheitsproblemen umzugehen, sagte nun ein britischer Minister. Eine US-Behörde warnt unterdessen vor dem Flame-Virus.
    ...dass die Verbreitung dieser Viren und die Übertragung auch auf Rechner in der USA und in Europa fast nicht verhindert werden kann.....letztendlich können solche Cyberattacken auch im Westen massive Schäden verursachen.......
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sind Virenangriffe mit Schädlingen wie Stuxnet oder Flame kriegerische Akte? In jedem Fall seien sie doch "eine recht zivilisierte Möglichkeit" mit Sicherheitsproblemen umzugehen, sagte nun ein britischer Minister.
    "Waffe" und "zivilisiert" schließt sich irgendwie aus. Es sind zwei völlig unvereinbaren Konzepte. Wenn man eine Waffe einsetzt, befindet man sich schon außerhalb der zivilisierten Regeln, egal wie sehr man sich bemüht, das Gegenteil zu behaupten.
  3. #3

    Zitat von gvcom Beitrag anzeigen
    ...dass die Verbreitung dieser Viren und die Übertragung auch auf Rechner in der USA und in Europa fast nicht verhindert werden kann.....letztendlich können solche Cyberattacken auch im Westen massive Schäden verursachen.......

    Virus analysieren, die Firewalls und Antivirenprogramme überarbeiten und fertig. Das ist nicht der erste Virus der Welt und wird nicht der letzte sein. Also bitte.
  4. #4

    Was lehrt und die Kriegsgeschichte?

    Jede Waffe mit der ein erfolgreicher Angriff gestartet wurde, wird zur neuen Waffe des Gegeners.
    Sie ist für die arabische Welt billig, es gibt genug Programmierer und der Westen ist besonders verletzbar. Die Erfahrung mit den Drohnen und ihre Hinterhältigkeit kombiniert sich in dieser Waffe noch.
    Der nächste Krieg würde dies zeigen!
  5. #5

    Merkt Ihr noch was?

    Wenn z.B. das nordkoreanische oder das iranische Atomprogramm statt mit massiven Bombenangriffen mit einem Computervirus gestoppt werden kann, ist das wohl allerdings deutlich zivilisierter und in jedem Falle vorzuziehen.

    Wer allerdings glaubt, sterben zu müssen, wenn sein i-Phone mal eine Stunde ausfällt wird das sicher anders sehen...
  6. #6

    Versteh ich nicht

    Zitat von R1181 Beitrag anzeigen
    Wenn z.B. das nordkoreanische oder das iranische Atomprogramm statt mit massiven Bombenangriffen mit einem Computervirus gestoppt werden kann, ist das wohl allerdings deutlich zivilisierter und in jedem Falle vorzuziehen.

    Wer allerdings glaubt, sterben zu müssen, wenn sein i-Phone mal eine Stunde ausfällt wird das sicher anders sehen...
    Wurde das nordkoreanische Atomwaffenprogramm aufgehalten, indem jemand das i-Phone von Kim Jong-un gehackt hat? Oder meinen Sie, dass in den USA keine Technik oberhalb von i-Phone Kontakt zu Internet oder Wechseldatenträgern hat?

    Wenn Viren als Waffen gegen Industrieanlagen eingesetzt werden können, dann beschränkt sich das nicht nur auf iranische Zentrifugen. Die bisher bekannt geworden Fälle waren zum Glück nur falscher Alarm, z.B. dieser Schaden in einem Wasserkraftwerk:

    Wie aus einer Pumpen-Wartung eine Hacker-Attacke wurde | heise Security

    Das eine Pumpe aufgrund einer Fernwartung aus dem Urlaub in Russland zerstört werden kann ist das allerdings schon erschreckend genug. Man sollte eigentlich annehmen, dass kritische Anlagen entweder vom Netz getrennt sind oder, falls doch ein Eingriff übers Netz erforderlich ist, die Techniker vor Ort bescheid wissen und notfalls eingreifen können. Von eingeschleppten Viren will ich gar nicht erst reden.

    Also, entweder eignen sich Viren und Hackerangriffe als Waffen oder sie eignen sich nicht. Und wenn sie sich als Waffen eignen können sie Schaden anrichten.
  7. #7

    Terror zieht wohl nicht mehr?

    Dann kann demnächst jeder behaupten, er sei Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Und losballern.
    Wer etwas daran verdient, ist die Rüstungslobby.

    Und alle anderen dürfen sich auch darauf vorbereiten, dass hie und da gefährlich in Infrastruktur eingegriffen werden wird.

    Wo sind die Ärzte?
  8. #8

    .....

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    "Waffe" und "zivilisiert" schließt sich irgendwie aus. Es sind zwei völlig unvereinbaren Konzepte. Wenn man eine Waffe einsetzt, befindet man sich schon außerhalb der zivilisierten Regeln, egal wie sehr man sich bemüht, das Gegenteil zu behaupten.
    Nun ja, wie man dies sieht, das liegt wohl daran wer solche Waffen egegn wen einsetzt.
    Ich bin sicher jener Herr wird ganz anderer Heinung sein, wenn er herasufindet dass die "Bösen" einen solche Virus gegen sein Land einsetzen...
  9. #9

    Ob Mister Harvey auch noch dieser Meinungi ist, wenn …

    - er im Krankenhaus liegt und seine Herz-Lungen-Maschine wegen eines Angriffs mit einem Computervirus ausfällt?

    - wenn die Strom- und Wasserversorgung seiner Villa ausfällt (inkl. Sicherheitssystem) und die Leute anfangen zu plündern …?

    - wenn das Sicherheitssystem des nächstgelegenen Kernkraftwerks lahm gelegt wird und eine Kernschmelze eintritt …?

    Bin gespannt …








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