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Cyber-Attacke auf Irans Ölhafen Chark: Nadelstich gegen ein angeschlagenes Regime

APDie jüngste Cyber-Attacke gegen Irans Ölindustrie kommt dem Regime äußerst ungelegen: Wegen des europäischen Embargos sucht Teheran intensiv neuen Abnehmer. Der Angriff könnte Interessenten vergraulen und damit die Wirkung der Sanktionen verstärken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829325,00.html
  1. #10

    Oh man,

    Zitat von qvoice Beitrag anzeigen
    Nun ja, Iran ist auch das einzige Land, das einem anderen mit der Auslöschung droht. Auch ziemlich vökerrechtswidrig, oder?
    Ich kanns echt nicht mehr hören bzw. lesen.
    Cyberatacke auf Irans Ölfeld.
    Hoffentlich erfahren wir schnell, wer das war, und welches Land dahinter steckt. Auch wenn ich es mir längst vorstellen kann.
  2. #11

    Zitat von unlogisch Beitrag anzeigen
    der Masse nachlaufen kann jeder, es wäre interresant, wenn solche Leute die das immer behaupten endlich mal eine Quelle liefern würden, die einzige Quelle ist eine falsche Übersetzung, wo der betreffende Sender schon drauf hinwies. Die Nachricht das er damit gedroht hatte, breitete sich viel weiter aus, wie der Hinweis, das dem Übersetzer damals ein Fehler unterlaufen ist...
    Ich bin ja eigentlich ihrer Meinung, aber das erste Foto des Spiegel Artikels von Gestern über die nachgemachte Drohne, sagt eigentlich genau das. Dort steht auf einem großen Banner "Israel must be wiped out of the scene".
    Wieso sollten die Iraner so etwas schreiben, wenn sie es nicht meinen?
  3. #12

    Cyber-Attacke

    Der iranische Staatschef Ahmadinedschad ist undiplomatisch. Würde er den Holocaust nicht leugnen und sich bei Israel wegen der Äußerungen, Vertilgung und ins Meer treiben, entschuldigen, könnte er viel zur Entspannung in der Region beitragen.
    Aus Selbstschutz sind die Israelis gezwungen im Untergrund gegen den Iran vorzugehen. Oben spionieren Drohnen und im Netz attackieren Trojaner.
  4. #13

    /

    Derartige Aktionen belegen eigentlich nur, dass kein Interesse an einer diplomatischen Lösung besteht, sondern an bedingungsloser Unterwerfung. Irans Souveränität an sich wird offenbar in manchen Kreisen als Bedrohung, zumindest aber als Ärgernis betrachtet.
    Denn mit der Eroberung Irak gibt es am ganzen Golf kein Regime mehr, das nicht direkt oder indirekt mit den USA verbandelt wäre - mit Ausnahme Teherans. Wenn auch dort ein Marionettenregime errichtet würde, wäre die Vorherrschaft über den Golf gesichert.

    Nur will man's eben nicht unbedingt auf einen Krieg ankommen lassen, der "regime change" hat dort ja schon einmal ohne Einmarsch funktioniert.

    Die angedrohte Bombardierung von Irans Atomanlagen ist auch eher in diesem Kontext zu betrachten, das ist schlicht und einfach keine realistische Option, da dies einem nuklearen Vernichtungskrieg gleichkäme (der Fallout ist bei beschädigten AKW's um Größenordnungen höher als bei Atomwaffen).
  5. #14

    Bitte jetzt nicht anfangen zu lügen:

    Zitat von unumvir Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Mär sich hartnäckig hält: der Iran droht niemandem mit Auslöschung!

    Der Iran hat, ganz im Gegensatz zu so ziemlich allen, die sich über ihn ereifern, in den letzten Jahrzehnten auch keinen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen.

    Und das, was hier als "Nadelstich" herabgespielt werden soll, ist ein Akt der Aggression, den so mancher andere Staat als Kriegserklärung und Kriegseintrittsgrund betrachten und missbrauchen würde.
    Der Iran hat Israel als "Krebsgeschwür" bezeichnet - blumiger kann man es gar nicht sagen. Denn was macht man mit einem "Krebsgeschwür"? Na, kommen Sie drauf?
  6. #15

    Auch hier wird wieder gelogen:

    Zitat von unlogisch Beitrag anzeigen
    der Masse nachlaufen kann jeder, es wäre interresant, wenn solche Leute die das immer behaupten endlich mal eine Quelle liefern würden, die einzige Quelle ist eine falsche Übersetzung, wo der betreffende Sender schon drauf hinwies. Die Nachricht das er damit gedroht hatte, breitete sich viel weiter aus, wie der Hinweis, das dem Übersetzer damals ein Fehler unterlaufen ist...
    "Iran will help anyone willing to "cut out the cancer" of Israel, its Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei said today. "
    Iran: We will help 'cut out the cancer of Israel' - Telegraph

    Wie deutlich soll's denn noch sein?
  7. #16

    Zitat von qvoice Beitrag anzeigen
    Nun ja, Iran ist auch das einzige Land, das einem anderen mit der Auslöschung droht. Auch ziemlich vökerrechtswidrig, oder?
    Amerikanisches Sprichwort sagt: Talk is cheap.
  8. #17

    Zitat von unlogisch Beitrag anzeigen
    der Masse nachlaufen kann jeder, es wäre interresant, wenn solche Leute die das immer behaupten endlich mal eine Quelle liefern würden, die einzige Quelle ist eine falsche Übersetzung, wo der betreffende Sender schon drauf hinwies. Die Nachricht das er damit gedroht hatte, breitete sich viel weiter aus, wie der Hinweis, das dem Übersetzer damals ein Fehler unterlaufen ist...
    Zitat von Wikipedia
    Die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur beklagte, westliche Agenturen hätten eine Falschübersetzung geliefert.[58] Tatsächlich aber stammte die Übersetzung von den staatlichen iranischen Medien ISNA[59], IRIB sowie von der Homepage des Präsidenten selbst.
    .
    Sie wissen es besser als die staatlichen iranischen Medien?
    Wo ist die Quelle in der Mahmud den Irrtum klar stellt und sich entschuldigt?
  9. #18

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die jüngste Cyber-Attacke gegen Irans Ölindustrie kommt dem Regime äußerst ungelegen: Wegen des europäischen Embargos sucht Teheran intensiv neuen Abnehmer. Der Angriff könnte Interessenten vergraulen und damit die Wirkung der Sanktionen verstärken.

    Cyber-Attacke auf Irans Ölhafen Khark: Nadelstich gegen ein angeschlagenes Regime - SPIEGEL ONLINE
    Da dürften sich die Saudis ins Fäustchen lachen, zumal diese ungehindert den Wahabismus weltweit fördern, der nicht zuletzt für die Radikalisierung verantwortlich zu machen ist.
  10. #19

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wegen des europäischen Embargos sucht Teheran intensiv neuen Abnehmer. [/url]
    Nun, da die Iraner eine Ware anbieten können die es nicht an jeder Ecke gibt und die momentan zudem auch nicht so ganz günstig ist dürfte die "intensive Suche" sich wohl nicht als so schwierig gestalten, meine ich ... ;)


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