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Cyber-Angriff im Jemen: US-Hacker programmieren Qaida-Seiten um

AP48 Stunden dauerte die Attacke, danach dürfte al-Qaida die eigenen Webseiten nicht wiedererkannt haben: Computer-Experten der US-Regierung haben laut Außenministerium das Online-Netzwerk der Terroristen im Jemen geknackt - und Inhalte komplett verändert.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834951,00.html
  1. #1

    wenn

    die amis auf die zivilen opfer von angriffen hinweisen, dann doch sicher auch auf die von ihnen verursachten. einseitige propaganda wär doch blöd.
  2. #2

    Gute Hacker – böse Hacker?

    Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Hätten Hacker eine Pentagon-Website geknackt und deren Inhalte umgeschrieben, wären sie von Clinton und Co. zu Staatsfeinden erster Kajüte erklärt worden (die Wikileaks-Zuträger können ein Lied davon singen). So aber verbucht Frau Außenministerin das ganze als Fanal der Freiheit.

    Man muss eben nur die richtigen Auftraggeber haben, das gilt wohl auch in der Hacker-Welt.
  3. #3

    Interessanter Ansatz...

    ... jetzt müssten sich nur noch die Leute finden, welche die US-Propaganda vom "Kampf für Demokratie" ebenso entlarvt.
    Ich stelle mir gerade vor, wie auf der Website des weissen Hauses und des Pentagon die Lügen durch berichte über die Zivilopfer im Irak und Afghanistan ersetzt werden und Berichte über die systematische Folter in Abu Ghareib und Guantanamo und in den Kellern der Ägyptischen und Syrischen (!!!) Diktatur ersetzt wird.
    Als Nachtisch dann noch eine Liste sämtlicher mörderischen Diktaturen, die im Sinne des wirtschaftlichen Wohls der USA mit ihrer Hilfe errichtet (Pinochet in Chile, Schah von Persien im Iran, MArco auf den Phillipinen, ...) oder zumindest gefördert und militärisch unterstützt wurden (Sadam Hussein, zentralamerikanische Diktaturen, jetzt fast alle zentralasiantischen Diktaturen, ... )

    Als Schmankerl stelle ich mir einen Hack vor, der eine als Pressemitteilung in alle Welt getarnte NAchricht beinhaltet, daß die USA zugeben, mit der seinerzeitigen Unterstützung der Taliban und Osama Bin LAdens und der Geburtshilfe zur Erstehung des militärisch erfolgreichen extremistischen Islamismus einen Fehler begangen haben, der ganz offensichtlich den Weltfrieden gefährdet...
  4. #4

    .

    Amerika hat eine Demokratie und selbst wenn es nicht gern gesehen wird, so wird es in amerikanischen Foren wie hier auch genügend kritische Stimmen gegen die Drohnenangriffe, Lybien- Einsatz, Guantanamo usw. geben.
  5. #5

    Häh ?

    Es kommt ja wohl immer noch darauf an ob ich ein Netzwerk hacke, das zum Ermorden von sogenannten " Ungläubigen" aufruft, oder die eines Geheimdientes, von welchem Staat auch immer. Daher verstehe ich den Ansatz " Gute Hacker, Böse Hacker " nicht wirklich.
  6. #6

    -

    Zitat von uchawi Beitrag anzeigen
    Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Hätten Hacker eine Pentagon-Website geknackt und deren Inhalte umgeschrieben, wären sie von Clinton und Co. zu Staatsfeinden erster Kajüte erklärt worden (die Wikileaks-Zuträger können ein Lied davon singen).

    Wenn Ihre Abneigung gegen die USA nicht Ihre Sicht vernebeln würde, könnten Sie den Unterschied erkennen ... recht klar sogar.
  7. #7

    Überschrift

    "Programmieren" ist in diesem Zusammenhang viel zu hoch gegriffen. Die Webseite wurde lediglich umgestaltet, wie für einen Hack gewöhnlich.
  8. #8

    Das Recht des Stärkeren

    legitimiert alles. Beide Länder/Gruppen/Organisationen sind im Krieg, da sind auch Cyberattacken als sehr harmloses und schonendes Mittel in Ordnung. Aber der Nutzen wird gegen null gehen.
    Irgendwann werden auch die Amis lernen, das gegenseitiger respektvoller Umgang langfristig gute Beziehungen garantiert. Aber wer meint, alle Rohstoffe sind einzig zum Segen der eigenen Wirtschaft, sollte sich über Konflikte dieser Art nicht wundern.
  9. #9

    optional

    Jo, ist ja schön und gut, die Vergehen der Amis hier aufzulisten, wie es die ersten Foristen hier tun. Aber es ist schon eine seltsame Reflexhandlung ebensolcher, weil sie sich selbst dadurch zu Komplizen von den Machenschaften der al-qaida machen. Sie argumentieren nämlich genau auf der gleichen Schiene, wie es die Terroristen tun und ihr Verhalten entschuldigen.








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