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CSU-Innenminister Friedrich: "Grüne sind Partei der Verwöhnten"

Keine Chance für Schwarz-Grün: Innenminister Friedrich rechnet im Interview mit der Ökopartei ab, hält ihren Erfolg für ein "Phänomen des Übergangs". An die FDP appelliert er, der Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze zuzustimmen - Deutschland und Europa seien "im Fadenkreuz des internationalen Terrors".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...768730,00.html
  1. #150

    Geschwätz...

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Lange Rede, kurzer Sinn.

    Wenn Sie etwas von der "Konsequenz" der grünen in Sachen Atomenergie erfahren wollen, fahren Sie mal ins Wendland. Da gibt es außer den Endlagern nichts, was die vor Ort lebenden Leute mehr hassen als die grünen.
    Das haben sie aber exklusiv. Im Schnitt 20% der Zweitstimmen - in den Samtgemeinden Gartow (16,6), Elbtalaue/Dannenberg (21,5) und Wendland/Lüchow (20,7) - bei der letzten Bundestagswahl widerlegen ihre abstruse Behauptung recht eindeutig.
  2. #151

    Besser?

    Zitat von elikey01 Beitrag anzeigen
    Was erbärmlicher ist:
    Diese sachlich substanzlose, ausschließlich diffamierende Polemik gegen einen Innenminister, der sehr wohl weiß, wovon er redet, oder die offen zutage tretende Wissens- und Realitätsferne, die so ungehemmt foristisch verbalisiert wird.
    Es geht offensichtlich überhaupt nicht um wissenerweiternde Diskussionen und einen fairen Meinungsaustausch, sondern ausschließlich um's Bashen.

    Fürwahr: Das ist erbärmlich - doch wer's braucht ...
    Haben Sie sich jetzt erleichtert? Ich freue mich, Ihnen geholfen zu haben.

    Ich habe dargelegt, wieso sich Herr Friedrich selbst ins Abseits befördert. Daran war nichts polemisch... Aber wie gesagt, wenn ich Ihnen geholfen habe, gerne doch...
  3. #152

    Lachhaft

    Friedrich: Wir werden die FDP mit unseren guten Argumenten überzeugen.
    Ja genau das konnte man ja wunderbar letzte Woche sehen. Wie war das noch gleich? "Ihr macht bei unseren Gesetzen nicht mit? Dann blockieren wir halt." Das sind wunderbare Argumente - eines Vorschülers.
  4. #153

    Hinfahren

    Zitat von fordp Beitrag anzeigen
    zum thema grüne und wendland, oder hat ihnen das ein cdu-wählender freund erzählt?
    Fahren Sie doch einfach mal hin! Dort können Sie sich die Beleg selbst abholen.
  5. #154

    Welche Kriege?

    Zitat von ratxi Beitrag anzeigen
    Klar sind wir im Fadenkreuz!
    Und zwar ganz genau seit wir auf Geheiss der CDU in die Kriege gezogen sind, mit denen wir nichts zu tun haben.
    Welche "Kriege" meinen Sie denn? Der erste klassische Kriegseinsatz der Bundeswehr begann 1999 mit Luftangriffen auf die Bundesrepublik Jugoslavien (Kosovo-Krieg). Auch nach Afghanistan zogen deutsche Soldaten unter einer rot-grünen Regierung! Kanzler war in beiden Fällen Schörder (SPD), Außenminister war Fischer (Grüne). Glauben Sie, dass die beiden "auf Geheiß der CDU" gehandelt haben?

    Aus dem jüngsten bewaffneten Konflikt (Libyen) hat sich die schwarz-gelbe Regierung bewusst herausgehalten, und wurde dafür prompt von der Opposition scharf kritisiert.

    Eine schöne Zusammenstellung aller Auslandseinsätze finden Sie übrigens auf Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ausland...der_Bundeswehr

    Bitte schauen Sie sich einmal genau den Charakter der Einsätze von 1960 bis heute an: Noch unter Kanzler Kohl hatten deutsche Auslandseinsätze eine klar defensive Ausrichtung. Meist waren es Sanitätssoldaten, Minenräumkommandos oder Einheiten zur Überwachung eines Embargos, einer Wahl oder einer humanitären Aktion. Den ersten Angriffskrieg seit 1945 führten 1999 Schröder und Fischer.

    Interessant ist auch, einmal die Anzahl der Einsätze, die von 1998 bis 2005 unter einer rot-grünen Regierung begonnen wurden, zusammenzuzählen - und dann jene, die zwischen 2005 und 2011 unter Merkel begannen.
  6. #155

    Tragödie?

    Zitat von nemediah Beitrag anzeigen
    Wenn ich Herrn Friedrich so zuhöre, würde ich die Grundbewaffnung für alle Bürger einführen. Denn bei dem Szenario, das er beschwört, scheint mir das die einzig angemessene Antwort zu sein.

    Der Mann ist ein Brandstifter, der Angst schürt, um ungehindert Kontrolle auszuüben. Das ist nun wirklich nichts Neues bei ihm.
    Erneut dieselben Parolen bei Kabinettsmitgliedern, die nicht Ihre Meinung teilen...wie ist es um den Zustand in unserem Land bestellt, wenn jeder kritische Zeitgenosse als "Brandstifter" tituliert und jegliche Meinungsverschiedenheit (wie man in letzter Zeit immer häufiger auch bei Spon sehen kann) zum "Eklat" erklärt wird. Ich bin auch kein Friedrich-Fan, aber er hat ausnahmsweise Recht. Die Grünen sind nun einmal nur eine Partei, die von Stimmungen profitiert und von Wohlstandssorgen gleich mit - und in BaWü kann man ja bald erleben, ob sie pragmatisches Regieren durchhalten.

    Unter Joschka Fischer hatte ich eine Menge Respekt für die Partei, auch weil sie sich als kompromissbereit und realistisch erwies. Aber unter Roth und Özdemir haben B'90/Grüne sich als Reformkraft (vor allem politisch - wie war das nochmal mit Volksabstimmungen und Bürgerbeteiligung?) endgültig verabschiedet - sie sind das geworden, was sie nie sein wollten...eine etablierte Partei!
  7. #156

    Der gute Ton der CSU

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Wenn Sie etwas von der "Konsequenz" der grünen in Sachen Atomenergie erfahren wollen, fahren Sie mal ins Wendland. Da gibt es außer den Endlagern nichts, was die vor Ort lebenden Leute mehr hassen als die grünen.
    Das glaube ich ihnen gerne, denn Ihre Einlassungen sind vernünftigerweise fern jeglicher emotionaler Aufwallungen wie folgend sichtbar:

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Und wenn man sich die saudämliche und kindische Clownerei von Frau Künast während der letzten Bundetagsdebatte in Erinnerung ruft - dann möchte man doch gleich nach dem Neurologen rufen. Sie tat einem richtig leid, wie ihr kindisches Genüt mit ihr durchging. Hoffentlich tat es ihr nicht weh!
    Aber im Ernst, wissen Sie nicht, dass es zur CSU-Folklore gehört, Gegner in der von Friedrich gezeigten Weise anzurempeln und zwar exakt in dem Moment, an dem die CSU erkennt, dass da ein ernstzunehmender Gegner existiert?

    Während die CSU in den letzten Wahlergebnissen und auch in Berlin an ihrem dort schwindenden Einfluss merken muss, dass sie letztlich das ist, was sie ist, nämlich eine Regionalpartei, laufen die Grünen in der Wählergunst zur Hochform auf (was keineswegs so bleiben muss). Und das merkt man in der CSU. Die steht allerdings vor gravierenderen Wechseln und Umbauten, denn ihre Stammwählerschaft, unter anderem auch das so genannte katholische Milieu hat sich enorm geändert.

    Sollte die aktuelle Koalition in Baden-Württemberg Erfolg haben und sich bewähren, dann wird das auch Auswirkungen auf Bayern und die dortige CSU haben. Und das Thema Schwarz-Grün ist noch lange nicht auf der Schattenseite des Mondes verschwunden.
  8. #157

    Wie wärs, Versuchen Sie's doch mal

    Zitat von fordp Beitrag anzeigen
    ...und dann werden auch sie einsehen müssen, dass die herkunft der ehec keime noch keinesfalls bekannt sind.
    ich haben nichts dagegen, wenn sie mich kritisieren aber irgendein grund sollten sie schon hinzufügen, sonst ist das doch albern.
    wenn Sie's erst mal selbst mit Ihrer "Nachdenken-Anregung" probieren?
    Dann könnte Ihnen vielleicht auch aufgehen, dass ich mit keinem Wort Kritik übte und genaus so wenig "ehec" oder "keime" thematisierte.

    Wenn etwas albern ist, dann sind es solche Verzerrungen, die anderen Foristen Aussagen in ihre Texte hineininterpretieren, die nie artikuliert wurden.








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