dapdDie Sprecherin von Markus Söder hat beim Bayerischen Rundfunk angerufen, weil ein Beitrag über ihren Chef missfiel. Auch bei SPIEGEL ONLINE versuchte Ulrike Strauß, Einfluss auf die redaktionelle Arbeit zu nehmen. Statt Anfragen über Atom-Endlager zu beantworten, beschwerte sie sich über die Recherche.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-863758.html
das Bild von Herrn Söder, es müßte aber das Bild dieser Frau Strauß erscheinen.
Mit Verlaub, bisher nahm ich an, dass sowas gang und gäbe wäre - nämlich die oft erfolgreiche Einflussnahme der Politik/Finanzwelt auf die Medien.
Nicht, dass ich das gutheißen würde. Aber wie kommt es jetzt, dass diese Medien quasi "auspacken" und für Wind sorgen?
Erinnert man sich plötzlich an die ethischen und moralischen Grundsätze und nimmt die eigentliche Aufgabe der vollends objektiven Aufklärung wieder wahr? Oder ist das alles wieder viel Wind um nichts und strotzt vor Halbwahrheiten, ohne dass "Wir" davon wissen?
Es wäre ein wundervolles Zeichen, wenn dieser Post unzensiert in das Forum gelangt.
dös is jo ungeheuerlich....ich kenne noch viel dickere Interventionen wo man als Journalist zum Tintensklaven degradiert wurde. Wer sich nicht duckte bekam das volle Programm und lebt heute vielleicht als Tischler oder Taxifahrer.
Und Soeder gleich mitnehmen. Grund: berufsunfaehig.
ist gängige Praxis in vielen deutschen Unternehmen. Niemand in höheren Hierarchieebenen will sich für Entscheidungen schriftlich festlegen (lassen), denn er könnte dafür ja zur Verantwortung gezogen werden. Dass dies auch in der Politik in höchsten Kreisen gang und gäbe ist, wundert mich überhaupt nicht. Erschreckend ist, dass diese Leute dafür auch noch Geld bekommen!
Und was genau soll dieser Artikel jetzt suggerieren? Das der Spiegel eine angegriffene Bastion demokratischer Grundwerte ist?
Tut mir leid, aber ich fürchte das interessiert niemanden so richtig. Das Mitleid hält sich zudem in Grenzen wenn man überlegt wie oft brave Journalisten daran gehindert werden ihre Meinung zu äußern und stattdessen auf die Linie der Redaktionsleitung getrimmt werden.