Crowdfunding: "Monkey Island"-Macher nehmen 3,3 Millionen Dollar ein

Adventure-Fans sind treu: Gut 87.000 Freiwillige finanzieren die Entwicklung des neuen Spiels von Tim Schafer und Ron Gilbert vor. Die beiden "Monkey Island"-Macher haben 3,3 Millionen Dollar eingenommen - über die Online-Plattform Kickstarter.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...821240,00.html
  1. #1

    Kickstarter kann viele Erfolgsgeschichten aufzählen: Double Fine, Ortus, Order of the Stick...Crowdfunding ist eine feine Sache, wenn man über soziale Unterstützer verfügt. Da werden aus Kleckerbeträgen schnell Tausende Dollar, einfach weil sie von vielen Individuen kommen. Das Haufenparadoxon mal rückwärts, sozusagen ;)
  2. #2

    Adventure Backer!

    Nachdem ich mit den alten Lucasarts Adventures aufwuchs konnte ich es mir nicht nehmen lassen das Projekt zu unterstützen. Auf den Entwicklungsprozess bin ich schon sehr gespannt. Und natürlich auf das Spiel und die anderen Belohnungen. :-)
    Kickstarter bietet eine wundervolle Art, künstlerische Projekte per Crowdfunding zu finanzieren. Leider mit einer riesengroßen Einschränkung: ausschließlich Einwohner der USA können ein Kickstarter Projekt starten. :-(
  3. #3

    OotS

    Order of the Stick war Wahnsinn. Da wurde um $58.000 gebeten um ein paar Comics nachdrucken zu lassen weil die Druckerei im Voraus bezahlt werden will, und es kamen über 1,2 Millionen zusammen.
    Da das Geld nicht zweckgebunden ist oder einen Kredit darstellt war alles nach dem angepeilten Ziel Geschenke von Fans, die darauf hoffen, dass es ihm hilft mehr Zeit für weitere Comics zu nehmen.
    Und plötzlich bist du Millionär, und hast nicht mal Lotto gespielt.
  4. #4

    .

    Danke Spiegel, dass Ihr über dieses Projekt berichtet, einen Tag NACHDEM die Möglichkeit zur Mitfinanzierung abgeschafft wurde. </sarkasmus>

    :(
  5. #5

    Zitat von detrius Beitrag anzeigen
    Danke Spiegel, dass Ihr über dieses Projekt berichtet, einen Tag NACHDEM die Möglichkeit zur Mitfinanzierung abgeschafft wurde. </sarkasmus>
    :(
    Über diese Aktion wurde bereits vor einiger Zeit auf Spiegel online berichtet:
    Crowdfunding: Monkey-Island-Macher sammelt 1,6 Millionen Dollar ein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    </noergeltoeter>
  6. #6

    Oots

    Zitat von maka2 Beitrag anzeigen
    Da das Geld nicht zweckgebunden ist oder einen Kredit darstellt war alles nach dem angepeilten Ziel Geschenke von Fans, die darauf hoffen, dass es ihm hilft mehr Zeit für weitere Comics zu nehmen.
    Und plötzlich bist du Millionär, und hast nicht mal Lotto gespielt.
    Das Geld war ja schon irgendwie zweckgebunden. Je nachdem wieviel man zahlte gab's ein Comic, Kühlschrankmagnet, Bild, ...
    Wenn man sich bei den Produktions-, Versand- oder Bearbeitungskosten (bei OOTS gab es immerhin 64 verschiedene "Bestellvarianten") auch nur um ein paar Dollar verrechnet wird das bei 15.000 Bestellungen schnell sehr teuer.

    Da muss der Geschäftsplan schon stimmen. Und, wenn es nach oben offen ist, auch skalierbar sein. Es wäre aber interessant zu erfahren wieviel Gewinn da letztendlich herauskam.
  7. #7

    ...

    Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Wenn man sich bei den Produktions-, Versand- oder Bearbeitungskosten (bei OOTS gab es immerhin 64 verschiedene "Bestellvarianten") auch nur um ein paar Dollar verrechnet wird das bei 15.000 Bestellungen schnell sehr teuer.
    Das ist Rich Burlew offenbar auch passiert, was er in Update #17 auch unumwunden zugegeben hat. Daher war das Zwischenziel von US$ 630.000 nur dazu da, diese Fehlkalkulation zu korrigieren.