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Crashtest-Blamage in den USA: ADAC warnte deutsche Hersteller vor Schwachstellen

AP/ Insurance Institute for Highway SafetyAusweitung der Knautschzone: Beim ADAC ist man vom schlechten Abschneiden deutscher Autohersteller beim sogenannten Small Overlap Crashtest in den USA nicht überrascht. Vor den nun aufgedeckten Schwachstellen hatte der Automobilclub längst gewarnt - vergebens.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...850686,00.html
  1. #160

    Als Volvo-Fahrer freut es mich sehr, dass scheinbar nach wie vor - trotz der Übernahme Volvos durch die Chinesen - bei den Schweden die Sicherheit groß geschrieben wird.

    Die deutschen Autohersteller sind wieder mal nur peinlich.

    Geben an wie ne Tüte Mücken, und wenns dann mal hart auf hart kommt.... *kopfschüttel*

    Am schlimmsten sind die aberwitzigen Ausreden, die jetzt von deutscher Herstellerseite kommen.
  2. #161

    Der ADAC hat gewarnt

    Aha, also kann man vermuten, dass der ADAC schon länger in Kenntnis darüber ist, dass europäische Autokäufer von den deutschen Herstellern verarscht werden. Danke ADAC. Wieder mal so ein tolles Ergebnis einer monopolistisch organisierten Organisation, die ihren Hauptsitz in München hat. Ach so: Hauptsitz in München. Wundert uns das? Mich nicht. Lug und Trug sind dort dahoim.
  3. #162

    Zitat von tuscreen Beitrag anzeigen
    Als Volvo-Fahrer freut es mich sehr, dass scheinbar nach wie vor - trotz der Übernahme Volvos durch die Chinesen - bei den Schweden die Sicherheit groß geschrieben wird.
    Die Chinesen wären auch reichlich bescheuert, wenn sie sich ein Geschäft ohne Not kaputtmachen würden ...

    Geely hat sich mit Volvo ja auch lediglich Know-How gesichert: moderne Fahrzeugplattformen, Sicherheitstechniken und Fertigungslinien. Entwicklung und Produktion finden aber nach wie vor in Schweden statt. Es gibt keinen Druck oder Einschränkungen seitens der Chinesen, sie lassen die Volvo-Leute in aller Ruhe entwickeln.
  4. #163

    Schade

    Schade, dass die deutschen Auto-Hersteller vor lauter elektronischen Spielereien ins Hintertreffen geraten sind, wenn es darum geht, wie man sichere Autos konstruiert. Es gibt scheinbar nur eine Firma, die in dieser Hinsicht aus gutem Grund legendär ist: Volvo. Deren Image ist bei mir gerade wieder ein paar Stufen gestiegen. Und besonders der Fakt, dass der ADAC die deutschen Hersteller seit Jahr und Tag ERFOLGLOS darauf aufmerksam gemacht hat, dass ihre Modelle Defizite haben, lässt mich meinen Patriotismus in Sachen Autokauf ernsthaft überdenken.
  5. #164

    Zunächst einmal ist ...

    ... festzustellen, dass der Lexus IS ein einziges Desaster ist (Herzliche Grüße nah Japan). Erschütternd ist darüber hinaus, wie sehr sich der Passat CC zerlegt. Der gesamt Vorbau scheint sich aufzulösen, die Autobatterie fliegt fröhlich durch die Gegend. Dass die deutsche Autoindustrie Mal wieder sich gegen die Ergebnisse wehrt, ist alte Schule. Erst einmal alle neuen Entwicklungen behindern. Das war schon beim Airbag, beim Sicherheitsgurt, beim ABS, insbesondere beim Kat so. VW gar sah mit dem Einbau des Kat den Untergang des deutschen Automobilbaus nahen.

    Die deutsche Automobilindustrie verschwendet ihre Entwicklungskapazitäten dafür, dass man noch ein bisschen schneller durch die Haarnadelkurve rasen kann, dass man noch Mal schneller beschleunigen kann, dass der Fahrersitz den Furz des Fahrers lüftungstechnisch adäquat aufbereitet. Das meiste Sinnvolle kommt aus dem Ausland: Als da wäre beim Diesel der Feinstaubfilter (was hat die deutsche Autoindustrie über Peugeot gelästert), Spurassistent (Citroën) usw usf.

    Die Manager der deutschen Autoindustrie verhalten sich wie deutsche Beamte! Es ist nachgeradezu erstaunlich, wie blöd die Welt ist, auf die Produkte von VW, Audi, BMW, Mercedes usw. immer wieder reinzufallen.*
  6. #165

    wenn man keine AHnung hat...

    Zitat von SpieFo Beitrag anzeigen
    Ich kann nirgendwo ein zweites Auto sehen, mit dem ein Zusammenprall simuliert wurde.

    Das Testauto wurde auf ein Stahlhindernis gezogen.
    Das ist der Fakt.
    Da ........
    Diese Tests simulieren fast immer einen Zusammenprall zweier Fahrzeuge. Aber um kosten zu sparen wird eines durch eine Barriere ersetzt. Deswegen ist die Auslegung der Randbedingungen eines Tests (Geschwindigkeit, Auftreffwinkel und Überdeckung) und die gestaltung der Barriere ja auch ein Diskussionspunkt.
  7. #166

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    Denn in den empfindlichen Seitenbereichen sind zum Fußgänger und Radlerschutz vorsätzlich massive Verformungen vorgesehen. Das das dann mit US Vorstellungen von extrem starren panzerartigen Kisten nicht einhergehen kann, wen wundert es. Fußgänger und Radfahrer sind dort so häufig wie das Einhorn im deutschen Eichenwald. OK, bauen wir Panzer nach vorstellung eines Lobbyisten-Institutes der US-Versicherungswirtschaft. Wetten das bei Marktdurchdringung dieser Bauart mehr als 10000 zusätzliche Tote auf Europas Straßen zu verzeichnen sind?
    Hat eigentlich mal jemand überlegt warum an den Stadtpanzern die wuchtigen und beim Frontalcrash natürlich schützenden Kuhfänger in Europa verboten wurden?
    So ein Müll. Der Fußgängerschutz wird durch Strukturen im Kotflügelbereich nur beeinflusst, wenn diese hoch liegen. Die Träger, auf denen derzeit Kotflügel und Motorhaube ruhen sind schon jetzt Bockhart und werden für den Fußgängerschutz mit Defoelementen versehen. Was aber nur ein Kompromiss sein kann. Schauen sie sich die FGS-Ergebnisse an. Je näher das Scharnier der Frontklappe kommt, desto schlechter wird das Ergebnis.

    Das ist ja auch die Kunst: Der ADAC stellt sich 2009 hin und präsentiert eine Einfache Lösung für den "Streifschuss". Pure effekthasherei, denn ein so verstärktes Auto würde im EU-NCAP keine 4 Sterne schaffen.
    Es gibt immer mehr Tests mit teilweise gegensätzlichen Anforderungen und die Entwicklung muss einen Kompromiss finden, ohne das Desgin des Fahrzeugs zu verändern. Dazu kommen noch Anforderungen aus andern Gebieten: oder was würden Sie sagen wenn bei 100 km/h ihre Motorhaube das Flattern anfängt? Wäre nett für einen aufschlagenden Fußgänger, aber ich denke Sie würden sich beim Händler beschweren...
    Es wird niemals die eierlegende Wollmilchsau geben, auch bei der Fahrzeugsicherheit nicht.
  8. #167

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Und damit haben die Hersteller auch recht. Bei diesem unrealistischen Ami-Test ist die merkwürdige Ausbeulung, an der der Scheinwerfer "hängen bleibt" stabil, während so kollidierende Fahrzeuge die Spur nicht halten würden und mit geringerem Schaden .....
    Ich empfehle einfach mal "Small Overlap" zu googeln und die Studie zur Unfallhäufigkeit zu lesen...
  9. #168

    Kommt darauf an ...

    ... was man will. Eine große allgemeine Debatte über die generelle Qualität über deutsche Autos zu führen wie es hier getan wird, halte ich für falsch. Ein Fahrzeug, dass bei ganz bestimmten Eigenschaften besonders gut ist, ist wiederum bei anderen Eigenschaften schlechter. Dazu das Beispiel Volvo: Die Schweden bauen seit Jahrzehnten sichere Autos. Dafür waren und sind aber auch die meisten Modelle für ihren robusten Verbrauch und marginale Umweltfreundlichkeit bekannt (Volvo hat für einen Dieselpartikelfilter länger gebraucht als Mercedes & Co). Volvo-Modelle sind schwerer und dadurch träger als viele Konkurrenten, dafür aber eben auch sicherer. Sicherheit wird hier durch den Einsatz von zusätzlichen Strukturen aus meist hochfestem Stahl erkauft. Deutsche Hersteller können bei geringerem Gewicht wiederum beim Verbrauch punkten. Dennoch sollte hier ein gesundes Gleichgewicht zwischen notwendiger Sicherheit und Effizienz geschaffen werden. Fast die Hälfte der Frontalunfälle geschehen auf einer Kontaktfläche < 50 % der Fahrzeugbreite. Hier besteht also für die deutschen Hersteller eindeutig Nachholbedarf!








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