Couch-Surfing USA: Warum Romney Timothy nur noch nervt
Astrid LangerWie tickt Amerika? Für SPIEGEL ONLINE reist die junge Deutsche Astrid Langer bis zur Präsidentenwahl als Couch-Surferin die Westküste entlang. Jeden Tag übernachtet sie bei wildfremden Menschen. Die Tour beginnt bei Timothy im Surfer-Paradies Santa Cruz.
Nett geschriebener Artikel. Wenn die Autorin allerdings verstehen will "was die Amerikaner bewegt" und "was das fuer ein Volk ist", kann sie sich nicht auf die Westkueste beschraenken, die wegen ihrer vorwiegend liberal eingestellen Bewohner gerne auch "left coast" genannt wird, und sicher nicht repraesentativ fuer den Rest der USA ist.
Ok, ihr fahrt also von Kalifornien über Oregon nach Washington, ihr bewegt euch also ausschießlich in Demokraten-Land? Naja! Besser wäre es gewesen wenn ihr die Ostküste hochgefahren wärt. Vom Rentnerland Florida über die Tea-Party-Staaten im Süden hoch nach Neu-England. da hättet ihr wenigstens die gesamte Bandbreite des US-Wahlkampf-Wahnsinns bekommen
sysop;11199051]Wie tickt Amerika?
Die Tour beginnt bei Timothy im Surfer-Paradies Santa Cruz.
ob man den weitgereisten Timothy als Beispiel dafür anführen sollte wie Amerika tickt?
Ich kenne Amerika oder Amerikaner nicht aus eigener Beobachtung, aber ich denke das er doch eher eine deutliche Minderheitenmeinung vertritt.
Immerhin, der Artikel macht Hoffnung.
Nette Idee des Spiegels. Doch Couchsurfer sind wohl alles andere als eine representative Darstellung der Gedanken des gesamten amerikanischen Volkes. Menschen, die so weltoffen sind Fremde in ihr hauszulassen haben meistens eine linkere und offenere Haltung als der Durchschnitt. Das ist in den USA so, das ist in Europa so. Ich selbst habe selbst im vergangenen Jahr über 20 mal in den USA Couchsurfing betrieben und nicht einen einzigen Gastgeber gehabt, der nicht Obama wählen wollte.
Das ist eine eher fragliche Reise durch 3 eher liberale Staaten an der Westkueste mit Uebernachtungen via Couch Surfing.
Wenn dann waeren eher Swing States interessant. Ich wohne in einem (Colorado) und habe auch gerade meine Briefwahlunterlagen vor mir. Zumindest ist hier die Stimme nicht ganz verloren.
Nach Kalifornien gehen die Kandidaten doch nur zum Spendensammeln.
Wie sagte der Stuttgarter Bäckergesellle gerne: "...der Amerikaner nimmt Politik hauptsächlich am Fernseher auf...im Vorbeigehen". Mir wurscht wie die ticken, solange Deutschland damit verschont bleibt, gibt schon genug Schwachsinn der herüperschwappt: siehe 'Fest' nächste Woche oder so...
...ist ja fast ein Swingstate mit 45% zu 50%. Kaum Unterschied zu Nevada oder Colorado mit 47% zu 50%. In Oregon steht es 42% zu 49%. Ich würde mal sagen, die Chancen in nem Swingstate auf einen Republikaner zu treffen stehen kaum besser oder schlechter.
Timothy passt jedenfalls zur Wahlprognose von Californien.