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"Costa Concordia": Marinetaucher*sprengen Löcher in Schiffswrack

Einen Tag Pause mussten die Taucher machen, nun können sie die Suche nach Opfern fortsetzen.*Die Einsatzkräfte vor der italienischen Küste sind wieder in das Wrack der "Costa Concordia" vorgedrungen. Sprengungen sollen den Weg in Innere des havarierten Riesen freimachen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,810510,00.html
  1. #10

    Mysteriös

    Wenn Marinetaucher löcher in den Rumpf der "Costa Concordia" gesprengt haben, ist wohl eher das der Grund für den Untergang.

    Sollte das stimmen, so wäre der Kapitän entlastet und weitere Fragen würden sich ergeben.

    Warum sollten Marinetaucher ein ziviles Schiff versenken? Da drängen sich Parallelen zur "Estonia" auf. War auch hier die Schiffsladung Grund für diese Maßnahmen?

    Spannend wird das, was sich da noch ergeben wird.
  2. #11

    unerklärlich

    Zitat von Atomkrafteimer Beitrag anzeigen
    Wenn überhaupt ist die Titanic ein Mahnmal für blinden technischen Fortschrittsglauben. In erster Linie aber wohl dafür, dass man nicht mit 20 Knoten, nachts, ohne jegliche Fernsicht, durch ein Treibeisfeld rast.

    Und was die Havarie der CC mit dem Niedergang Kapitalismus zu tun hat erschließt sich mir auch nicht ganz. Gescheitert scheinen hier vor allem der Kapitän und seine Offiziere an ihrem nautischen Dilettantismus sowie ihrem Geltungsdrang.
    Hatte mich anfangs all die "Wertungen" gestört, so finde ich sie zunehmend als lachhaft. Warum nicht einfach von einem Navigationsfehler sprechen, also ohne Wertung? Und wie man von hier aus Geltungsdrang erkennen kann, ist ebenso fraglich. Ich sehe hier bestenfalls eine Anordnung der Reederei, nämlich die "Vorbeifahrten".
  3. #12

    Zitat von frank_w._abagnale Beitrag anzeigen
    Wenn Marinetaucher löcher in den Rumpf der "Costa Concordia" gesprengt haben, ist wohl eher das der Grund für den Untergang.
    Haben Sie die Zeitachse aus den Augen verloren? Sie behaupten gerade, dass Marinetaucher das Schiff versenkt haben.
  4. #13

    Leider nicht

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Kann man - Frage - nicht einfach den Stein aus dem Rumpf heben und die aufgerissenen 70 Meter mit Blech abdecken und so den Rumpf zuschweißen und wieder dicht bekommen, das Wasser dann abpumpen, und so dass sich das Schiff zumindest wieder aufstellt?
    Die sichbaren Schäden auf Backbord zu beheben, ist kein Problem.

    Es ist aber unbekannt, welche Schäden am Stb-Rumpf bestehen.
    Wenn ja, wären die auch nur von aussen zu beheben..
    Aber da kommt man ja nicht ran.
    Aufgerissenes Blech ist nach innen gebogen und müsste erst entfernt werden.
    Ausserdem lassen Einbauten, "Schiffsgerippe", etc. keine glatten Flächen zu.
    Desweiteren bekommt man keine grossen Stahlplatten ins Schiff.

    Weiterhin liegt das Schiff ja auch mit einem grossen Teil der Aufbauten unter Wasser.
    Dort sind ebenfalls viele Schäden zu sehen.
    Zusätzlich gibt es oberhalb der normalen Wasserlinie viele gewollte Öffnungen, aber keine Schotten, mit denen man wenigstens Teilbereiche trennen könnte.

    Und dann kommt auch noch dazu, dass sich die Concordia aus der Schräge nicht einmal von alleine aufrichten könnte, wenn tatsächlich alles Wasser ausgepumpt wäre.
  5. #14

    Gewagte These

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Haben Sie die Zeitachse aus den Augen verloren? Sie behaupten gerade, dass Marinetaucher das Schiff versenkt haben.
    Eine sehr gewagte These, die Sie da aufbringen. Wie kommen Sie auf diesen Schluss? Sollten Sie Recht haben, so wäre das ein handfester Skandal.
  6. #15

    Das...

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Die sichbaren Schäden auf Backbord zu beheben, ist kein Problem.

    Es ist aber unbekannt, welche Schäden am Stb-Rumpf bestehen.
    Wenn ja, wären die auch nur von aussen zu beheben..
    Aber da kommt man ja nicht ran.
    Aufgerissenes Blech ist nach innen gebogen und müsste erst entfernt werden.
    Ausserdem lassen Einbauten, "Schiffsgerippe", etc. keine glatten Flächen zu.
    Desweiteren bekommt man keine grossen Stahlplatten ins Schiff.

    Weiterhin liegt das Schiff ja auch mit einem grossen Teil der Aufbauten unter Wasser.
    Dort sind ebenfalls viele Schäden zu sehen.
    Zusätzlich gibt es oberhalb der normalen Wasserlinie viele gewollte Öffnungen, aber keine Schotten, mit denen man wenigstens Teilbereiche trennen könnte.

    Und dann kommt auch noch dazu, dass sich die Concordia aus der Schräge nicht einmal von alleine aufrichten könnte, wenn tatsächlich alles Wasser ausgepumpt wäre.
    ...wird hier jetzt wohl zum Forum der "Buddel Schiff"Bastler!:-)Echte Experten!
  7. #16

    Nein, das funktioniert nicht mehr.

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Kann man - Frage - nicht einfach den Stein aus dem Rumpf heben und die aufgerissenen 70 Meter mit Blech abdecken und so den Rumpf zuschweißen und wieder dicht bekommen, das Wasser dann abpumpen, und so dass sich das Schiff zumindest wieder aufstellt?
    Erst einmal weiß der Forist ja nicht, ob das Schiff auf der anderen Seite nicht auch offen ist, und außerdem hat der Hobel gegenwärtig 80 Grad Schlagseite und dann bekommen sie das Wasser nicht mehr aus allen Decks heraus und so lange können sie gar nicht stilles Wetter haben, wie man theoretisch dafür bräuchte.

    Auch kann man ein Passagierschiff meines Wissens nicht so stark ballasten, wie ein Handelsschiff, weil sich auf einem Passagierschiff ja gewichtsmäßig nie viel verändert.

    Es bleibt nur das Abbergen der Toten und dann wird es dort problematisch, ob und wie man den Rumpf dort so fixieren kann, daß man ihn vor Ort bearbeiten kann.

    So etwas ist einem sorgfältig operierenden Kapitän alles geläufig und klar, daher fährt er nicht in Rocker-Manier an die Küste heran, weil ihm klar ist was eine unkontrolliert abgezogene Show für tiefgreifende Konsequenzen nach sich ziehen kann.
  8. #17

    Giga-Pötte verbieten!

    Ich selbst denke, dass es nicht reicht, Richtlinien für Giga-Schiffe zu erlassen.
    Vielmehr sollte man so konsequent sein, diese Riesenpötte ganz zu verbieten! Es wird niemals möglich sein mehr als 1000 Passagiere sicher zu evakuieren. Dieser Gigantismus und die Technikgläubigkeit müssen aufhören! Dass hätte man schon von der Titanic lernen sollen!
    Das 'Glück' dieser Havarie, ist, dass das Wrack auf Grund liegt und so für die Evakuierung relativ viel Zeit vorhanden war. Auf offener See wäre ein vielfaches von Toten zu beklagen gewesen; da bin ich mir sicher!

    Außerdem verstehe ich nicht, dass in Zeiten von GPS, Schiffe unkontrolliert ihre Routen bestimmen können, ohne dass das Jemanden auffällt. Im Luftverkehr wäre dies schier unmöglich! Ein Abweichen von der "Standartroute" müsste sofort registriert und weitergeleitet werden! Technisch wäre dies m.M. nach überhaupt kein Problem!

    Havarien werden immer wieder stattfinden und sind nicht zu vermeiden. Ich sehe da Parallelen zur Nutzung der Atomenergie.

    Es gilt, die Konsequenzen dieser Unglücke auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren! (Die Nutzung der Kernenergie gehört natürlich ganz abgeschafft - nicht dass wir uns falsch verstehen.)
  9. #18

    Zitat von frank_w._abagnale Beitrag anzeigen
    Wenn Marinetaucher löcher in den Rumpf der "Costa Concordia" gesprengt haben, ist wohl eher das der Grund für den Untergang.

    Sollte das stimmen, so wäre der Kapitän entlastet und weitere Fragen würden sich ergeben.

    Warum sollten Marinetaucher ein ziviles Schiff versenken?
    *lach!*
    Sie haben wohl nur die Überschrift dieses threads gelesen - und das eher unaufmerksam

    "Marinetaucher*sprengen Löcher in Schiffswrack"

    Ins Wrack(!) des Schiffs hat man Löcher gesprengt. Und zwar jetzt, nicht vor acht Tagen.
  10. #19

    vielleicht

    Zitat von Tuxeedo Beitrag anzeigen
    *lach!*
    Sie haben wohl nur die Überschrift dieses threads gelesen - und das eher unaufmerksam

    "Marinetaucher*sprengen Löcher in Schiffswrack"

    Ins Wrack(!) des Schiffs hat man Löcher gesprengt. Und zwar jetzt, nicht vor acht Tagen.
    Schade..., mein Beitrag kam leider nicht beim Spiegel an. Ich empfahl, mal bei google maps nachzuschauen, da liegt das Schiff noch im Hafen von Savona an der Via della Calata. Vielleicht sieht man dort einen Taucher...


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