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Copyright-Debatte: Mein Euter gehört mir

Youtube Natürlich müssen Urheber ihre Geschäftsmodelle der Zeit anpassen, da haben die Piraten schon recht. Doch die Forderung, alle Instanzen zwischen Urheber und Konsument zu kappen, ist Irrsinn. Arbeitsteilung hilft Künstlern. Wer als Urheberkuh existieren will, braucht Bauern und Milchmänner.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...829121,00.html
  1. #1

    ich

    denke mir die treibende kraft ist die große Verwertungsindustrie die dahinter steht.
    Wenn man die abschaffen könnten, dann könnte auch jeder Künstler wieder selber bestimmen.
  2. #2

    Lieber Autor,
    beschäftigen Sie sich mal mit dem Thema Geld, dessen Enstehung, Urspung, Sinn und Zweck, dessen Vermehrung usw.
    Dann kommen Sie vielleicht von selber drauf, warum die Frau an der Supermarktkasse Ihre Ergüsse partout nciht gegen 250g Hack tauschen möchte.
    Herrje.
  3. #3

    Endlich mal ein guter Beitrag zu dem totgetretenen Thema!
    Ich will meinen Euter auch nicht jedem ins Gesicht hängen und lebe von meinem Urheberrecht, mal besser mal schlechter. Den Vergleich mit dem Bankkonto, finde ich gelungen, sind ja auch alles 1en und 0en :-) köstlich!
  4. #4

    Ist ja klar, dass die Kuh so argumentiert. Ich als Milchtrinker interessiere mich aber gar nicht für Zoologie, mir ist ehrlich egal, wo die Milch herkommt, wenn sie unbedenklich und kalt ist. Ich will sie trinken, wo ich will, wann ich will und sie soll billig sein. Für die Kuh interessiere ich mich nur am Rande und nur wenn diese für die Farbe der Milch wichtig ist.
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Natürlich müssen Urheber ihre Geschäftsmodelle der Zeit anpassen, da haben die Piraten schon recht. Doch die Forderung, alle Instanzen zwischen Urheber und Konsument zu kappen, ist Irrsinn. Arbeitsteilung hilft Künstlern. Wer als Urheberkuh existieren will, braucht Bauern und Milchmänner.

    Copyright-Debatte: Mein Euter gehört mir - SPIEGEL ONLINE
    Bravo! Genau so ist es. Ein wichtiger Kommentar!
  6. #6

    KulturFlat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Natürlich müssen Urheber ihre Geschäftsmodelle der Zeit anpassen, da haben die Piraten schon recht. Doch die Forderung, alle Instanzen zwischen Urheber und Konsument zu kappen, ist Irrsinn. Arbeitsteilung hilft Künstlern. Wer als Urheberkuh existieren will, braucht Bauern und Milchmänner.

    Copyright-Debatte: Mein Euter gehört mir - SPIEGEL ONLINE
    Mit einem BGE würden sich die Existenznöte vieler Künstler in Luft auflösen. Die Selbstvermarktung würde an Bedeutung gewinnen und die Abhängigkeiten von Verwertungsunternehmen schwinden.
    Die Vorstellung, das dann auch "schlechte Kunst" inflationär zunimmt ist eine relative Vorstellung. Das wird nach wie vor vom Markt bestimmt - was nicht gefällt wird auch nicht angenommen. Und mal ehrlich - die wenigen, die trotz fehlender Anerkennung an ihrer Kunst festhalten sind dann einfach nur verkannt.
  7. #7

    Guter Vergleich

    Wenn der Bauer seine Milch verkaufen will, bracht es auch eine Melkmaschine.
    Wenn die Melkmaschine der Kuh gehört wird es über kurz oder lang keinen Quark mehr geben und der Käse knapp.
  8. #8

    Dafuer

    Zitat von Volker Strübing
    Außerdem wird fast jeder für seine Arbeit entlohnt, nicht für den "materiellen Gegenwert".
    Genau.

    2 Jahre an einem Roman gearbeitet - 2 Jahre Gehalt.
    Schoen, dass wir uns einig sind.
  9. #9

    ... endlich mal ein humorvoller Debattenbeitrag jenseits getösiger Extrempositionen! ;)


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