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Copyright-Abkommen: EU-Abgeordnete lassen Acta durchfallen
DPAEs ist eine Entscheidung mit Signalwirkung: Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat das umstrittene Copyright-Abkommen Acta mit klarer Mehrheit abgelehnt. Die große Abstimmung im vollen Plenum könnte damit schon entschieden sein.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...840155,00.html
- #1 21.06.2012 11:14 von
Na bitte...
...es geht doch. :-)
- #2 21.06.2012 11:21 von
Na geht doch!
Amerikaner können sich gerne in diese Datenbanken reinpflanzen.
- #3 21.06.2012 11:30 von
Schon erbärmlich...
...dass ein solches Machwert soweit kommen konnte und wieviel Zeit und Geld darin investiert wurde.
Wieder so ein teures Experiment, mit dem man testen wollte, wieviel Korruption und Unrecht bei uns gerade noch umsetzbar ist. - #4 21.06.2012 11:40 von
schade,
hätte acta doch der tropfen sein können der das fass zum überlaufen bringt.
wenn man sieht wieviele menschen dagegen weltweit auf den strassen waren,kombiniert man diese demos europaweit mit der anti- esm thematik,hat man eine grundlage für einen volksaufstand.
kommen wird es def., dafür wird die contentlobby in den usa und brüssel schon sorgen,sobald sich die wogen etwas geglättet haben. - #5 21.06.2012 11:44 von
Die Intention von ACTA gegen Markenpiraterie vorzugehen ist an sich ja sinnvoll. Aber wenn dann kurz vor Abschluss die Musikindustrie angeschossen kommt und ihren Senf drunterkritzelt à la "Übrigens: Wir möchten das Internet komplett kontrollieren!" brauch man sich nicht zu wundern wenn es nicht ratifiziert wird.
Da hätten die ursprünglichen Akteure erheblich mehr davon gehabt, wenn sie das Thema erst mal ausgeklammert und in einem eigenen Abkommen behandelt hätten. Vielleicht gibt es ja einen Lerneffekt, aber da glaub ich lieber an den Weihnachtsmann. - #6 21.06.2012 11:46 von
- #7 21.06.2012 11:47 von
Hurra!
- #8 21.06.2012 11:47 von
Korrektur: Es geht nicht ums Urheberrecht, sondern um Verwertungsrechte
Ein übliches Missverständnis: ACTA kümmert sich nicht um Urheberrechte, sondern es sollte Verwerterinteressen wahren. Da die Verwertenden von den Mehreinnahmen aber nicht vorhaben, etwas an die Urheber/innen weiterzugeben (stattdessen etablierte sich der immer billiger gedrückte Buy-out, trotz Urhebervertragsrecht), sind Urheber/innen nicht unbedingt auf der Seite der Verwerter/innen.
Es wäre schön, wenn diese Differenzierung zumindest bei der recherchierenden und berichtenden Journalisten-Gilde wiederzufinden sei. Immerhin geht es auch um die Verwertung journalistischer Texte.
Internette Grüße aus der AGD - Verband und Heimat für rund 3.000 Designer/innen. - #9 21.06.2012 11:52 von
Kommt doch eh mit der nächsten Blödelabkürzung als Namen unverändert zurück. Der Name acta ist jetzt zu negativ behaftet und muss nur durch einen unbelasteten, werbewirksamen, neuen ersetzt werden. Inhaltlich sind die meisten der Parlamentarier immer noch dafür. Man fürchtet nur die Aussenwirkung, wenn man mit dem Schmuddelkind schäkert.
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