Copyright-Abkommen: EU-Abgeordnete lassen Acta durchfallen

DPAEs ist eine Entscheidung mit Signalwirkung: Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat das umstrittene Copyright-Abkommen Acta mit klarer Mehrheit abgelehnt. Die große Abstimmung im vollen Plenum könnte damit schon entschieden sein.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...840155,00.html
  1. #1

    Na bitte...

    ...es geht doch. :-)
  2. #2

    Na geht doch!

    Amerikaner können sich gerne in diese Datenbanken reinpflanzen.
  3. #3

    Schon erbärmlich...

    ...dass ein solches Machwert soweit kommen konnte und wieviel Zeit und Geld darin investiert wurde.
    Wieder so ein teures Experiment, mit dem man testen wollte, wieviel Korruption und Unrecht bei uns gerade noch umsetzbar ist.
  4. #4

    schade,

    hätte acta doch der tropfen sein können der das fass zum überlaufen bringt.
    wenn man sieht wieviele menschen dagegen weltweit auf den strassen waren,kombiniert man diese demos europaweit mit der anti- esm thematik,hat man eine grundlage für einen volksaufstand.


    kommen wird es def., dafür wird die contentlobby in den usa und brüssel schon sorgen,sobald sich die wogen etwas geglättet haben.
  5. #5

    Die Intention von ACTA gegen Markenpiraterie vorzugehen ist an sich ja sinnvoll. Aber wenn dann kurz vor Abschluss die Musikindustrie angeschossen kommt und ihren Senf drunterkritzelt à la "Übrigens: Wir möchten das Internet komplett kontrollieren!" brauch man sich nicht zu wundern wenn es nicht ratifiziert wird.
    Da hätten die ursprünglichen Akteure erheblich mehr davon gehabt, wenn sie das Thema erst mal ausgeklammert und in einem eigenen Abkommen behandelt hätten. Vielleicht gibt es ja einen Lerneffekt, aber da glaub ich lieber an den Weihnachtsmann.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Entscheidung mit Signalwirkung: Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat das umstrittene Copyright-Abkommen Acta mit klarer Mehrheit abgelehnt. Die große Abstimmung im vollen Plenum könnte damit schon entschieden sein.
    Wieder ein Beispiel dafür, wie Lobbyinteressen und Mob-Herrschaft
    vernünftige Politik verhindern. Schade.
  7. #7

    Hurra!
  8. #8

    Korrektur: Es geht nicht ums Urheberrecht, sondern um Verwertungsrechte

    Ein übliches Missverständnis: ACTA kümmert sich nicht um Urheberrechte, sondern es sollte Verwerterinteressen wahren. Da die Verwertenden von den Mehreinnahmen aber nicht vorhaben, etwas an die Urheber/innen weiterzugeben (stattdessen etablierte sich der immer billiger gedrückte Buy-out, trotz Urhebervertragsrecht), sind Urheber/innen nicht unbedingt auf der Seite der Verwerter/innen.

    Es wäre schön, wenn diese Differenzierung zumindest bei der recherchierenden und berichtenden Journalisten-Gilde wiederzufinden sei. Immerhin geht es auch um die Verwertung journalistischer Texte.

    Internette Grüße aus der AGD - Verband und Heimat für rund 3.000 Designer/innen.
  9. #9

    Zitat von Mr.Threepwood Beitrag anzeigen
    hätte acta doch der tropfen sein können der das fass zum überlaufen bringt.
    wenn man sieht wieviele menschen dagegen weltweit auf den strassen waren,kombiniert man diese demos europaweit mit der anti- esm thematik,hat man eine grundlage für einen volksaufstand.


    kommen wird es def., dafür wird die contentlobby in den usa und brüssel schon sorgen,sobald sich die wogen etwas geglättet haben.
    Kommt doch eh mit der nächsten Blödelabkürzung als Namen unverändert zurück. Der Name acta ist jetzt zu negativ behaftet und muss nur durch einen unbelasteten, werbewirksamen, neuen ersetzt werden. Inhaltlich sind die meisten der Parlamentarier immer noch dafür. Man fürchtet nur die Aussenwirkung, wenn man mit dem Schmuddelkind schäkert.