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Computervirus Flame: Anatomie eines Hightech-Schädlings

Er kann Gespräche belauschen, Dateien übertragen, Chats protokollieren: Russische IT-Experten haben ein Spionageprogramm entdeckt, das rund tausend Rechner im Nahen Osten überwachen soll. Die Forscher nennen den Schädling "unglaublich komplex". Das kann der Virus.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...835652,00.html
  1. #1

    Unglaublich komplex. Aha. Klar, mit Lua Scripting und SQLite3 Datenbank ist es schon fast eine ausgewachsenes Office-Programm. Auch von der Groesse mit 20 MB nicht gerade leichtgewichtig.

    Die Snake-Oil Hersteller sollen sich mal nicht laecherlich machen.
  2. #2

    Kommt alles zurück

    Kann nur eine Frage der Zeit sein, bis ein bemüht gefasst wirkender Pentagon-Mitarbeiter vom nächsten "Angriff auf Amerika" sprechen wird: Wer mit Drohnen und Viren operiert, kann schon heute damit rechnen, dass seine Feinde nach amerikanischen Totesopfern verlangen. Ich hatte ja gehofft, dass Amerikaner langsam erkennen, dass sie angreifbar sind. Hier spielen Militärs (und wer noch?) mit dem Leben von Zivilpersonen.
  3. #3

    1000 oder 5000 Infektionen?

    An anderer Stelle wird Kaspersky mit 5000 Infektionen zitiert. Hat sich was geändert an der Einschätzung? Nach http://www.crysys.hu/ sind auch europäische Rechner infiziert und CrySyS hat den gleichen Schädling untersucht.
  4. #4

    Wir / us

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er kann Gespräche belauschen, Dateien übertragen, Chats protokollieren: Das kann der Virus.

    Trojaner Flame: So arbeitet der Virus - SPIEGEL ONLINE
    "Der" Virus kann alles außer Genus.
  5. #5

    Diese Software

    wurde nicht von einer Person entwickelt... Aber sie zeigt, dass Auseinandersetzungen heute elektronisch geregelt werden.

    Und was lernen wir daraus?
  6. #6

    Versteh das nicht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er kann Gespräche belauschen, Dateien übertragen, Chats protokollieren: Russische IT-Experten haben ein Spionageprogramm entdeckt, das rund tausend Rechner im Nahen Osten überwachen soll. Die Forscher nennen den Schädling "unglaublich komplex". Das kann der Virus.

    Trojaner Flame: So arbeitet der Virus - SPIEGEL ONLINE
    Scheint ja ein echtes Tarnkappenprogramm zu sein. Was das alles jahrlang macht, mit nem Riesen-Footprint von 20MB und jeder Menge Netzwerk-Traffic, und keiner merkt was.
  7. #7

    Eine Frage an die Experten ...

    ... was macht unsere Betriebssysteme eigentlich so anfällig gegen Schadsoftware? Ein 20 MB Schwergewicht mit Plug-In Technologie, Datenspeicherung, Kryptierung und bidiretionaler Kommunikation (durch Fire-Walls?). Da bekommt man ja fast den Eindruck, die Betriebssysteme haben nicht nur Schwachstellen, sondern provozieren geradezu den Mißbrauch.

    Was wären die Voraussetzungen für ein "sicheres" Betriebssystem? Klar - ein aufgeklärter und umsichtiger User - aber was noch?
  8. #8

    optional

    Chat via Screenshot mitzuschneiden ist als 'hochkomplex' ... okay dann kann ich ja in Zukunft Logdateien als Grafiken ablegen und mich darauf berufen 'cutting edge technology' zu verwenden.

    Ist irgendwie bald Messe? Bringt Kasperksy nächsten Monat ein neues Produkt auf den Markt?
  9. #9

    http://de.wikipedia.org/wiki/Back_Orifice

    Zitat von Walter Sobchak Beitrag anzeigen
    Unglaublich komplex. Aha. Klar, mit Lua Scripting und SQLite3 Datenbank ist es schon fast eine ausgewachsenes Office-Programm. Auch von der Groesse mit 20 MB nicht gerade leichtgewichtig.

    Die Snake-Oil Hersteller sollen sich mal nicht laecherlich machen.
    Genau so ist es!
    So etwas ist eine Topmeldung wert?
    Die beschriebenen Funktionen samt Plug-In Architektur gibt es schon
    seit 10 Jahren für jedermann zu haben. Und zwar mit 536Kb.
    Wer jemanden dazu bringt mit Adminrechten so ein Programm auf Windowskisten auszuführen, braucht auch keine Sicherheitslücken zu umgehen.








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