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Computertomografie: Nicht jedes Kind muss in die Röhre

AP/Monteflore Medical CenterLösen Aufnahmen mit dem Computertomografen bei Kindern Krebs aus? Seit Jahren streiten Radiologen über die Langzeitfolgen von Röntgenstrahlen. Jetzt liefert eine Studie erste Ergebnisse: Das Risiko steigt, Grund zur Panik gibt es aber nicht.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...837304,00.html
  1. #1

    CT ist eine ernste Gefahr!

    Die Gefahr von CTs wird systematisch ausgeblendet.
    Sowohl durch die Medizinier, wie auch durch Medien und Politik. Während sich die Bevölkerung um die 0,01 µSv im Jahr durch die Kerntechnik ziemlich grosse Sorgen macht, läßt man sich gerne mal mit ner CT den Bauchraum "wegbrennen". Macht ja hübsche 3D Bilder. Solche eine Bauchraum-CT verursacht in wenigen Minuten 20 mSv also 20000µSv! Das ist die Dosis, die ein Arbeiter in einem AKW MAXIMAL in einem ganzen Jahr bekommen darf! Bzw. ist das soviel wie ein Bundesbürger in 10 Jahren durch natürliche und zivilisatotische Strahlung bekommt! Bei Kindern ist die Gefahr noch viel dramatischer, da sich die Zellen häufiger Teilen und Tumore so viel schneller entstehen können.
    Ein weiterer Skandal ist, dass es immer noch Mediziner gibt, die unnötige CTs durchführen nur um diese teuren Geräte auszulasten und somit Geld einzustreichen.
    Einen Aufschreib gibts es und gab es nie. Die gefühlte Gefahr durch Fukushima ist Lichtjahre stärker im Vergleich zur CT, obwohl die reale Situation genau umgekehrt ist.
  2. #2

    CT Strahlenexposition

    Zitat von Kalle79 Beitrag anzeigen
    Die Gefahr von CTs wird systematisch ausgeblendet.
    Sowohl durch die Medizinier, wie auch durch Medien und Politik.
    Ich sehe das genauso. Niemals auf den Arzt verlassen, wenn es um CT geht. Ich habe meinen Arzt auf die CT Strahlenexposition angesprochen und siehe da, es ging auch mit dem harmlosen MRT.

    Manchmal kommt man um ein CT aber nicht herum, da es bei eine hohe Auflösung hat und Veränderungen der Knochen darstellen kann. Da muss man Vorteil und Risiko des CT abwägen.

    TIP: Nach dem CT die CD und/oder Bilder mitnehmen, um redundante Untersuchungen zu vermeiden.
  3. #3

    in kaum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lösen Aufnahmen mit dem Computertomografen bei Kindern Krebs aus? Seit Jahren streiten Radiologen über die Langzeitfolgen von Röntgenstrahlen. Jetzt liefert eine Studie erste Ergebnisse: Das Risiko steigt, Grund zur Panik gibt es aber nicht.

    Computertomografie (CT) bei Kindern: Krebsrisiko steigt - SPIEGEL ONLINE
    einem Land werden radiologische Leistungen derart hoch vergütet wie in Deutschland (ich selbst kenne nur Japan). Da darf es nicht verwundern wenn durchleuchtet wird auf Teufel komm raus.
  4. #4

    Nicht nur die Àrzte...

    sind die bösen Strahlenschleudern. In aller Regel Bedarf es in meiner Sprechstunde (ich bin Chirurg) mühsamster Überzeugungsgespräche, dass das vor 1 Stunde auf den Kopf gefallene und jetzt durchs Zimmer tobende Kindkein Röntgen oder gar ein Schädel-CT braucht. Das Problem sind überforderte Eltern, die gar nicht mehr wissen, was normale Schreck- und Schmerzreaktionen ihrer behüteten Kinder sind, und die Absicherunsphobie vieler Kollegen gegen juristische Konsequenzen unterlassener Untersuchungen.
  5. #5

    Naja

    Zitat von Kalle79 Beitrag anzeigen
    Die Gefahr von CTs wird systematisch ausgeblendet.
    Sowohl durch die Medizinier, wie auch durch Medien und Politik. Während sich die Bevölkerung um die 0,01 µSv im Jahr durch die Kerntechnik ziemlich grosse Sorgen macht, läßt man sich gerne mal mit ner CT den Bauchraum "wegbrennen". Macht ja hübsche 3D Bilder. Solche eine Bauchraum-CT verursacht in wenigen Minuten 20 mSv also 20000µSv! Das ist die Dosis, die ein Arbeiter in einem AKW MAXIMAL in einem ganzen Jahr bekommen darf! Bzw. ist das soviel wie ein Bundesbürger in 10 Jahren durch natürliche und zivilisatotische Strahlung bekommt! Bei Kindern ist die Gefahr noch viel dramatischer, da sich die Zellen häufiger Teilen und Tumore so viel schneller entstehen können.
    Ein weiterer Skandal ist, dass es immer noch Mediziner gibt, die unnötige CTs durchführen nur um diese teuren Geräte auszulasten und somit Geld einzustreichen.
    Einen Aufschreib gibts es und gab es nie. Die gefühlte Gefahr durch Fukushima ist Lichtjahre stärker im Vergleich zur CT, obwohl die reale Situation genau umgekehrt ist.
    Das Risiko ist laaaaange bekannt.

    Um die Auslastung machen Sie sich auch mal keine Sorgen. Bei Monaten Wartezeit dürfte das ein eher geringes Problem sein.

    CT ist manchmal nötig - wenn nicht tuts auch ein MR (was übrigens nochmal teurer ist).

    Im wirklichen Notfall braucht man das CT, sollte es allerdings grade bei Kindern nicht leichtfertig verwenden.
  6. #6

    "Niedrige Strahlendosis"

    Die Wechselwirkungen von ionisierender Strahlung und lebendem Gewebe sind bisher nicht annähernd vollständig bekannt.
    Immer wenn von "Strahlendosis" die Rede ist, und wie gering diese doch sei - gerne mit Vergleich zum Urlaubsflug - sollte man sich klarmachen, dass bei dieser Dosis (in Sievert) praktisch von einem Sack ausgegangen wird, in dem alle Strahlenarten gesammelt werden - und der dann gewogen wird.

    Dabei bleiben die Frequenzen, spektrale Zusammensetzung und der Amplitudenverlauf außer acht.
    Komisch - bei UV-Strahlung ist längst klar, dass 1 Minute unter einer sehr starken UV-Quelle (zb falsch eingestellten Lampe im Sonnenstudio) mehr Schaden anrichten kann als 2 Stunden unter einer etwas schächeren - niemand würde auf die Idee kommen, diese Dosen in einen Sack als "UV-Sievert" zu packen, um dann festzustellen, dass die Dosis bei der starken Quelle ja geringer und daher ungefährlich sei.

    Offen ist auch, ob und wann gerade geringe Dosen stärkere Schäden auslösen, weil etwa eine Abwehrreaktion nicht getriggert wird. Auch in der Chemie sind derartige Mechanismen bestens bekannt.
    All das zusammen lässt es ziemlich verantwortungslos erscheinen, wie leichtfertig Patienten schon bei leisestem Verdacht, häufig nur zur "Ausschluss-Diagnose", zur Radiologie geschickt werden.
    Aber dieser Fachbereich ist wohl für die Ökonomie des Medizinsystems so zentral, dass eine andere Haltung hier kaum entstehen wird - jedenfalls nicht aus dem Gesundheitssystem selbst.
  7. #7

    optional

    Die bösen, bösen Ärzte mal wieder, die unnötige CTs machen ... Oder waren es die dummen Patienten, die wegen jeder Kleinigkeit ein CT haben wollen, aber wenn sie mit starker Luftnot ins Krankenhaus kommen, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs verweigern, weil sie "ja erst im letzten Jahr" eine gehabt hätten und sie nicht so viel von der bösen Strahlung abbekommen möchten - nicht wissend, daß ein CT (je nach Zielgebiet und Anzahl der Schichten) eine über hundertfach höhere Strahlenbelastung als ein Röntgen des Brustkorbes hat. Von häufigen Flugreisen und ständigem Sonnenbaden fang ich erst gar nicht an. Aber immer schön über die moderne Medizin schimpfen.
  8. #8

    Im Einzefall genau abwägen, ob es wirklich keine Alternative gibt

    Das wäre zu schön , um wahr zu sein.
    In Zeiten der Gewinnoptimierung denken da viele Ärzte zwar so , aber die jeweilige Klinikleitung will geld sehen.
    Genau das gleichr Problem existiert ja auch bei der Handynutzung. Die Strahlenwerte , die angegeben werden sagen noch nichts über die Gesundheitsgefährtung durch die Stahlen der Komplexen Handynutzung , auch der Sender und Verteiler.
  9. #9

    Zitat von fragel Beitrag anzeigen
    Das wäre zu schön , um wahr zu sein.
    In Zeiten der Gewinnoptimierung denken da viele Ärzte zwar so , aber die jeweilige Klinikleitung will geld sehen.
    Genau das gleichr Problem existiert ja auch bei der Handynutzung. Die Strahlenwerte , die angegeben werden sagen noch nichts über die Gesundheitsgefährtung durch die Stahlen der Komplexen Handynutzung , auch der Sender und Verteiler.
    Das ist Quatsch. Die Kliniken werden nach Fallpauschalen bezahlt. Für ein Patienten bekommen sie, wenn sie ein CT machen, exakt genausoviel Geld wie wenn sie keines machen.


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