Jetzt auch noch Sega: Kriminelle sind in die Server des Computerspiele-Herstellers eingedrungen und haben Kundendaten gestohlen. Wer die Täter sind, ist unbekannt. Hilfe wird dem Unternehmen jetzt von ungewohnter Seite angeboten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...769199,00.html
Nun, es ist doch eine Binsenweisheit, sich nach dem Kauf nicht noch auf den Webseiten der Abieter zu registrieren.
Nach Möglichkeit im Laden kaufen und nicht auf den Herstellerwebseiten. Die bekommen das Geld und unsereins die Software, Spiele, Hardware, oder was auch immer und aus der Deal.
Wer dann noch meinen Namen braucht, außer vielleicht im Garantiefall, galt mir immer schon ein bischen suspekt und datensammelwütig.
Wenn ich meine Daten nicht bekanntgebe, können die auch nicht entwendet werden.
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Und wenn ich schon bei einem "Spielehersteller" etwas mitteilen muß, so halte ich "erfundene" Angaben für zulssig.
So LulzSec will also plötzlich helfen. Oh die noblen Ritter der eignen Willkür. Klingt für mich eher so als ob sie so viele verärgert haben und jetzt einen auf lieb machen wollen oder dass diese eine merkwürdige Vorstellung von guten und schlechten Konzernen haben.
Abgesehen davon bezweifel ich das eine Gruppe Hacker die allenfalls mit Injections und DoS attacken glänzt irgendwie hilfreich sein kann.
Allenfalls ein plumper Versuch weiterhin beachtet zu werden. So in der Art 'Ah LulzSec hilft Sega die sind cool'.
Deerzeit treibt sich wiklich einiges fragwürdiges im Internet herum und es wundert mich nicht wenn wir bald freiwillig für schärfere Internetgesetze sind.
China hat schon diverse Entwicklungsstudios die angesehen sind und auch sehr gute Spiele für den westlichen Markt produzieren. Alice Madness Returns ist da eines der aktuellsten Beispiele.
Davon abgesehen kann man bei Videogames nicht viel stehlen. Die gehören genauso zur Kunst wie Filme, Bücher oder Bilder. Und bei Filmen kommt auch keiner in China auf die Idee den nächsten Fluch der Karibik selbst zu drehen. Das würde sich keiner anschauen. Man kann sich zwar ein paar technische Gerüste aneignen aber kein Spiel wird deswegen gekauft. Da kommt es auf Inszenierung, Story, Inovatives Gameplay oder ähnliches an.
Die Meldung von LulzSec fand ich da fast wieder lustig. Da merkt man schon, dass da irgendwelche naiven Nerds dahinter stecken. Das macht sie schon ein bisschen sympatisch^^
denn nur in Russland ist das Umfeld vorhanden um dies von der privaten Seite zu machen und vor allen Dingen auch bei der Verwertung der gestohlenen Daten nicht behelligt zu werden. Ich hatte einen sehr aehlichen fall mit meinen Webhosting Account vor etwa 2 Jahren gehabt und wir konnten den Uebeltaeter sogar zu einer Mokauer Adresse zurueckverfolgen aber es gibt niemand in Russland der das ernst nimmt. Die bezahlen Schmiegelder und schon schauen die Behoerden weg. Chinesen sind das nicht, die machen dies nur wenn irgendwelche staatliche interessen mitspielen wie tech klau und Spionage. Da hat der Chinesische Staat ein Monopol drauf und das lassen die sich nicht nehmen.
Es zeigt sich erneut, dass die meist völlig ÜBERFLÜSSIGE aber trotzdem VERPFLICHTENDE Angabe von personenbezogenen Daten beim Spielekauf den Kunden unnötigen Risiken aussetzt. Es wird Zeit, dass der Verbraucherschutz MASSIV gegen diese unsägliche Praxis Stellung bezieht.