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Computerspiele aus Iran: Feuer frei auf den Westen

Tel Aviv angreifen, Atomwissenschaftler befreien: In Computerspielen aus Iran wird der Konflikt mit dem Westen auf dem Rechner ausgetragen. Das Land reagiert damit auf ähnliche Formate aus dem Westen. Hinter einigen Titeln stecken Militär und Regierung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...841320,00.html
  1. #1

    ....

    propaganda-killerspiel? das beherrscht der westen doch seit 20 jahren in perfektion. stets gehts gegen den roten feind und neuerdings gegen "terroristen" und nun ist man plötzlich auffällig dünnhäutig....ungewohnt dünnhäutig. lustig ist es allemal atomwissenschaftler zu "befreien"
  2. #2

    Endlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tel Aviv angreifen, Atomwissenschaftler befreien: In Computerspielen aus Iran wird der Konflikt mit dem Westen auf dem Rechner ausgetragen. Das Land reagiert damit auf ähnliche Formate aus dem Westen. Hinter einigen Titeln stecken Militär und Regierung.

    Iran stellt Ego-Shooter "Attack on Tel Aviv" vor - SPIEGEL ONLINE
    bewegt sich mal wieder was in der Spieleszene.
    Hoffentlich ist die Übersetzung für den nordeuropäischen Markt
    besser als manch andere Machwerke aus westlicher Produktion.
    Und vor allen Dingen nicht wieder kaputt zensiert.
    Denn ich schätze mal hierzulande wird das Spiel wohl auf dem Index landen
  3. #3

    - Games -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    . So viel ist immerhin klar: "Das Spiel stellt die iranische Reaktion auf amerikanische Soldaten im Kampf auf Teherans Straßen in 'Battlefield 3' dar", ..........
    Wohin die amerikanischen (geschmacklosen) Spiele welche unter das amerikanische Volk gestreut wurden abzielten war von Anfang an klar. Ist nur logisch, dass der Iran in gleicher Weise antwortet. Siegen heisst vom Feind zu lernen und das erste Gebot heisst, seine Sprache zu verstehen. Soll der Bessere gewinnen, nicht ?
  4. #4

    Putzig

    Sogar herzig!
  5. #5

    Gleiches Recht

    Das halte ich nur für logisch; warum sollte der Iran nicht von den USA lernen? Wenn man einige Namen austauschen würde, dann stünde hier ein Artikel, den kein Mensch interessiert, weil die USA das schon längst machen. ;-)
  6. #6

    Finde ich...

    ... jetzt nicht sehr verwerflich. Wie im Text angesprochen, machen wir das im Westen ja genau so. Ob es die Chinesen, die Russen oder jetzt bei Battlefield die Iraner sind (oder generell "arabische Terroristen"). Irgendeiner muss ja als Feind herhalten.
    Wenn die Regierungen ihre Finger im Spiel haben, ist es natürlich noch mal eine andere Sache.
    Aber ich bin ganz ehrlich, ich spiele lieber "realistische" Spiele, anstatt als Feind irgendwelche erfundenen Nationen zu bekämpfen.
    Schürt das Hass oder Vorurteile bei mir? Ich denke nicht, ich wage es zu behaupten, dass ich mir durchaus bewusst bin, dass ich nur ein Spiel spiele.
  7. #7

    Und??

    Was wir dürfen, dürfen die auch. Ganz einfach.
  8. #8

    Interessant, dass sich das mit Allah vereinen lässt, der Mann ist doch sonst so Anti-Spaß. Naja, Chamenei wird es wissen, der ist ja einer der wenigen Auserwählten mit einem Roten Telefon in den Himmel...

    Über den Inhalt dieser Spiele kann man sich nicht beschweren, wie der Artikel so richtig sagt, lief es Ewigkeiten lang genau andersherum. Lediglich...
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Fatwa gegen den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie ist zu einem Videospiel verarbeitet worden: "The Stressful Life of Salman Rushdie and Implementation of his Verdict" lautet der Titel.
    ...das hier finde ich ausgesprochen widerwärtig. Ein Spiel, gewidmet der Jagd auf eine einzelne reale Person? Und das noch von der Regierung gefördert? Ich glaube, ich muss kotzen.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Iran ist ein Zentrum für die Entwicklung von Computerspielen in den islamischen Ländern", sagte der Minister für Kultur, Mohammad Hosseini, der Agentur Fars: "Wir wollen zu den Top-Entwicklungsländern für Spiele aufschließen."
    Werdet ihr nicht. Dafür hat der Herr Ayatollah dann ein zu negatives Verhältnis zum Thema Unterhaltung. Und glaubt es oder glaubt es nicht, aber nur mit "propagandistisch wertvollen" Shootern kommt man nicht weit.
    Spiele sind kein Handwerk, Spiele sind Kunst (naja, GUTE Spiele zumindest). Kunst ist vielfältig, Kunst kann man nicht in Formen pressen, Kunst muss kritisieren dürfen. Und damit hat's die gegenwärtige Führung nicht so.
  9. #9

    Zitat von ganta Beitrag anzeigen
    Was wir dürfen, dürfen die auch. Ganz einfach.
    Ne dürfen sie nicht! Haben Sie es denn nicht mitbekommen? Iran darf nicht sein eigenes uran anreichern, darf kein atomprogramm haben und, was sich kein land im westen gefalen lassen würde, muss der iran auch kontrollen akzeptieren.








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