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Computerschädling Flame: Experten enttarnen neue Cyberwaffe

APIT-Experten haben einen neuen Computerschädling identifiziert, der noch gefährlicher sein könnte als Stuxnet: Der Virus Flame soll bereits seit Jahren aktiv sein und hochsensible Daten sammeln - Tausende Rechner im Nahen Osten, in Iran und Nordafrika sind demnach befallen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...835604,00.html
  1. #130

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Seit wann duzen wir uns? Und 457 von 500 ist etwas anderes als "alle".
    Haben Sie den letzten Abschnitt des zitierten Absatzes nicht gelesen oder nicht verstanden? Und, tja, aber von den Top Ten sind es sogar tatsächlich alle.
    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Welches Linux-Gebashe? Offenbar haben Sie meine Postings gar nicht gelesen.
    Doch, habe ich. Deswegen schreibe ich das ja.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Ich kenne Linux von der ersten Stunde an, und es gibt manchmal gute Gründe es einzusetzen. Es gibt für jeden Einsatz ein passendes Betriebssystem.
    Diese Binsenweisheit höre ich schon seit Jahren, aber sie ist falsch. Es gibt für jeden Einsatz mehrere passende Betriebssysteme, und welches die richtige Wahl ist, hängt üblicherweise weniger vom Einsatzzweck selbst, als von anderen Faktoren ab.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Mir geht nur die "Linux ist technisch überlegen"-Poserei auf den Senkel, denn das ist schlicht und einfach die Unwahrheit. Vor zehn Jahren stimmte es noch, aber Windows hat seit W2K enorm aufgeholt, und in einer Reihe von Dingen Linux sogar abgehängt, und damit meine ich die Technik, nicht den Marktanteil.
    Ja, das behauptet Steve Ballmer auch immer. Bis jetzt konnte mir aber noch niemand sachlich begründen, wo Windows Linux denn abgehängt haben soll. Können Sie?

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Linux hat (aus gutem Grund) den Kampf um den Desktop verloren. Vor zehn Jahren hatte Linux eine echte Chance zu gewinnen, hat diese Chance aber nicht genutzt.
    Ich sehe keinen einzigen sachlichen Grund, warum Linux ausgerechnet vor zehn Jahren eine besondere Chance gehabt haben sollte. Nur weil das damals von ein paar Enthusiasten gehyped wurde? Die Chancen von Linux auf dem Desktop waren vor zehn Jahren genau dieselben wie vor fünfzehn Jahren, vor fünf Jahren, und heute. Im Prinzip sind sie dank mehr und ausgereifterer Software heute sogar besser als je zuvor.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Jetzt ist der Zug abgefahren.
    Ich sehe auch keinen Grund, warum der "Kampf um den Desktop" schon verloren sein sollte. Ehrlich gesagt, sehe ich nicht einmal einen "Kampf um den Desktop". Aus vielen sehr guten Gründen sind zwar viele Leute daran interessiert, die Dominanz der Microsoft-Monokultur zu brechen, aber kein vernünftiger Mensch auf der Welt würde die dann durch eine Linux- oder sonstige Monokultur ersetzen wollen. Es geht dabei nicht um Marktanteile, sondern um die Erschaffung einer gesunden Vielfalt.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Linux spielt nur noch auf dem Server und im Embeddedmarkt eine Rolle.
    Da spielt es derzeit zweifellos seine grösste und wichtigste Rolle, nimmt aber auch in anderen Bereichen eine herausragende Stellung ein -- vom High Performance Computing über Infrastruktur und Telekommunikation bis hin zu Smartphones, Multimedia, Sicherheitstechnik, Clustering und Supercomputing, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
  2. #131

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Mit Abstand stabilsten? Verwenden Sie mal AMD-Grafikhardware.
    Die ATI-Treiber sind grosser Mist, was nicht an Linux liegt, und sie sind es übrigens auch unter Windows, was ebenfalls nicht an Windows liegt. Darum verwende ich grundsätzlich keine ATI-Hardware.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    WLAN - oh Gott. WLAN unter Linux, eines der letzten verbliebenen Abenteuer der IT-Welt...
    Das kenne ich nur von billiger Discounter-Hardware. Auch da bin ich äusserst simpel gestrickt und verwende lieber ordentliche HW.

    Übrigens sind mir unter Windows schon mannigfaltigste Probleme mit dem WLAN vorgekommen. Auf meinem Asus A3000N etwa beisst sich Windows mit dem Intel-Treiber, nach spätestens drei Minuten ist die hergestellte Association mit meinen APs (Lancom L-54ag, Fritz!Box) wieder weg. Im Gegensatz zu Linux, wo ich, entsprechendes Können vorausgesetzt, zur Not wenigstens etwas mit zB. ndiswrapper tricksen kann, habe ich da unter Windows keine Chance, das Problem zu beheben.

    Unter Linux funktioniert das WLAN auf meinem Asus einwandfrei: die Karte wird korrekt erkannt, Essid + Key eingeben: läuft.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Das Microkernelkonzept in Reinkultur hat sich überlebt, genau wie die RISC-Architektur für Hardware.
    Ich fürchte, auch bezüglich der RISC-Architektur liegen Sie falsch. Die x86er seit dem Pentium Pro sind im Grunde RISCs, denen lediglich ein CISC-Emulationsmikrocode vorgeschaltet ist. Über ARM (Advanced RISC Machines) muss ich wohl nichts sagen, SPARC und MIPS sowieso, und auch fast alle modernen Mikrocontroller basieren auf RISC -- von Atmels AVRs über Microchips PICs bis hin zu Renesas SuperH und TIs MSP430.
  3. #132

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Statt hier unflätig zu werden, könnten Sie vielleicht zur Kenntnis nehmen, dass Debian nicht die einzige Distribution ist, nicht einmal die verbreiteste?
    Oh... wenn ich die Debian-Derivate wie Ubuntu & Co. mitrechne, ist Debian jedenfalls ziemlich weit vorne. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die von Ihnen angesprochene Sicherheitslücke ausschliesslich und ganz alleine nur in Debian auftrat. Dabei handelte es sich nämlich nicht um einen Fehler im OpenSSL-Paket, sondern um ein fehlerhaftes Patch des Debian-Maintainers.

    Das würden Sie übrigens selbst wissen, wenn Sie das verlinkte Security Advisory gelesen hätten. Da steht es nämlich drin: "Dies wird durch eine falsche Debian-spezifische Änderung im Paket openssl verursacht" und "Dies ist eine Debian-spezifische Verwundbarkeit". Verstehen Sie diese Worte? Nur Debian war von dem Fehler betroffen! Sonst nichts! Wenn Sie sich die Mühe machen, sich zu informieren, dann muss ich Sie auch nicht "unflätig" daran erinnern, sich an die Wahrheit zu halten.

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Können Sie nicht zwei Sätze mal sachlich bleiben. Es ist schlichtweg Fakt. In den Jahren in denen die Lücke auf war wurden unzählige Geräte in die Welt entlassen, (...)
    ...von denen kein einziges die in Rede stehende Sicherheitslücke hatte, wenn es nicht auf Debian basierte. Es ist für Embedded-Geräte aber ziemlich ungewöhnlich, unter Debian zu laufen.
  4. #133

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Mir geht nur die "Linux ist technisch überlegen"-Poserei auf den Senkel, denn das ist schlicht und einfach die Unwahrheit.

    Jetzt ist der Zug abgefahren. Linux spielt nur noch auf dem Server und im Embeddedmarkt eine Rolle.

    Aktuelles Beispiel ist Ubuntu, die sich mit dem Unity-Krampf selbst von der Marktführerposition auf Rang drei abgeschossen haben, heute hat Mint mehr als doppelt so viele Zugriffe wie Ubuntu...
    zu Absatz 1) volle zustimmung
    zu Absatz 2) auch in der dritten welt spielt linux eine bedeutende rolle, da dort weder die mittel noch die bereitschaft vorhanden sind relativ viel geld für windows auszugeben.
    zu Absatz 3) der genervte user (also ich) wird auch ubuntu 12 mit gnome fahren. wobei aber wieder ein gewisses know-how gefragt ist (eigentlich auch nicht, aber windows-user sind eben nur-user :) )

    ich denke jedes system hat seine daseinsberechtigung, sonst gäbe es es nicht.
    das perfekte , sicherste, schönste und beste OS ist jenes auf welches wir alle noch warten.


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